Berichtsvorlage - M/16/4088-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

 

Nach 2006 und 2012 liegt nun bereits der dritte Oberhausener Familienbericht vor. Wie auch bei den beiden vorherigen Berichten basiert der Bericht auf einer Familienbefragung, die wichtige Informationen zur Lebenssituation der Familien liefert.

Anders als bei den früheren Familienberichten, wurden Akteure aus Verwaltung, Institutionen und freien Trägern stärker in die Vorbereitungen zur Konzipierung des Fragebogens und der Schwerpunksetzung des Berichtes einbezogen. Im Rahmen eines Workshops mit verschiedenen Diskussionsrunden, wurden inhaltliche Ideen und Wünsche an eine Familienbefragung erarbeitet. Aus diesem Austausch sind Schwerpunktthemen und Fragen für die zugrunde liegende Befragung identifiziert worden.

Der Fragebogen umfasst 24 Seiten mit insgesamt 59 Fragen zu den folgenden Themenfeldern:

  • Demographie
  • Wohnsituation
  • Fragen zu den Kindern in der Familie
  • Bildung und Freizeit der Kinder
  • Freizeitverhalten der Jugendlichen
  • Familiennetzwerke und soziale Einrichtungen
  • Ausbildung und Beruf
  • Familienfreizeit
  • Wirtschaftliche Lage

 

Die Befragung 2017 wurde online über ein Internetformular durchgeführt mit der Option der schriftlichen Teilnahme. Nach dem statistischen Zufallsprinzip wurden insgesamt 5.000 Haushalt mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren aus der Einwohnermeldedatei ausgewählt und angeschrieben. 1.258 dieser Familien haben an der Befragung teilgenommen und den Fragebogen ausgefüllt. Die Rücklaufquote beläuft sich damit auf 26 % erreicht.

Die Schwerpunkte dieses Familienberichtes bilden die Themen Wirtschaftliche Lage, Familienzeit und das Freizeitverhalten insbesondere das der Jugendlichen in Oberhausen.

 

Neben den Ergebnissen der Befragung beinhaltet der Bericht Handlungsempfehlungen, die sich auf Basis der Datenauswertung als Ergebnis aus einem weiteren Workshop mit internen und externen Akteuren zum Thema Familie ergeben haben. Im Nachgang an den Workshop wurden diese mit den Bereichsleitungen der Verwaltung abgestimmt.

 

Familie zeigt das Zusammenleben von Paaren, das Leben mit Kindern und den Generationenzusammenhang. Die Vielfalt an familiären Lebensmodellen wächst und damit auch die Bedürfnisse. Dabei wirkt Familie auch in andere Politikfelder hinein, wie zum Beispiel die Gleichstellungs-, Sozial- oder auch Arbeitsmarktpolitik. Familien darin zu unterstützen, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können, ist das Ziel kommunaler Familienpolitik. Dafür brauchen Familien vor allem Zeit für Kinder und Beruf, finanzielle Stabilität und eine gute Kinderbetreuung. Die beschriebenen Handlungsempfehlungen sollen diesem Ziel dienen.

Die Handlungsempfehlungen beziehen sich auf folgende Felder:

  • Familiäre Netzwerke und soziale Einrichtungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Wirtschaftliche Lage
  • Jugendliche
  • Betreuung / Bildung
  • Freizeitaktivitäten
  • Öffentlichkeitsarbeit / Transparenz der städtischen Angebote

 

s. Anlage „Familienbericht 2017“

 

 

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Anlagen

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