28.11.2018 - 2.1 Familienbericht 2017

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Schönfeld-Nastoll legt eine Äquivalenzskala zur Seite 43 des Familienberichtes vor. Diese ist der Niederschrift beigefügt.

 

Anschließend geben Frau Schönfeld-Nastoll sowie Frau Costecki einen kurzen Überblick zum Familienbericht 2017 anhand einer Präsentation.

 

Insgesamt wurden 5.000 Familien per Zufallsprinzip ausgewählt und angeschrieben, hiervon haben 1.258 Familien (26%) an der Befragung teilgenommen.

Da die Rücklaufquote in den einzelnen Sozialquartieren sehr unterschiedlich war (zwischen 5 und 50 Prozent), wurde keine Gesamtauswertung, sondern eine Betrachtung innerhalb der einzelnen Sozialquartiere vorgenommen.

 

Deutlich erkennbar ist, dass über 50 % der Familien mit einem niedrigen Bildungsniveau von Armut betroffen sind.

 

 

Frau Münich merkt an, dass der Familienbericht Anhaltspunkte liefert, die sowohl für die Arbeit im Dezernat 3 als auch dezernatsübergreifend wichtig sind.

 

Herr Telli bedankt sich für den guten Gesamtüberblick. Auffallend beurteilt er die geringe Rücklaufquote. In künftige Überlegungen sollte einfließen, wie mehr Menschen erreicht werden können und Entwicklungen auf der Grundlage bisheriger Berichte dargestellt werden können.

 

Frau Walther schlägt eine Handlungsweise analog dem Frauenförderplan vor. Dort wurde ein Ampelsystem installiert, welches den Realisierungsstand darstellt.

 

Herr Tscharke dankt allen Mitwirkenden für den Bericht und regt an, von Seiten der Politik den weiteren Prozess zu begleiten.

 

Frau Walther fragt nach, was die Kommune gegen Armut unternehmen kann bzw. was die Kommune unternimmt. Darauf erwidert Frau Münich, dass die Kommunen gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden sehr versiert im Umgang mit materieller Armut sind, aber über keine Instrumente verfügen, Armut abzuschaffen. Materielle Armut kann vorrangig nur durch ausreichende und auskömmlich bezahlte Arbeit verhindert werden.

 

Frau Costecki erläutert, dass ein proaktiver Umgang mit dem Bericht wichtig ist. Der Bericht sollte anderen Bereichen sowie externen Akteuren mit der Bitte um Umsetzung weitergegeben werden. Ebenfalls sollte in bestehenden Arbeitskreisen mit dem Bericht gearbeitet werden.

 

Herr Telli befürwortet ebenfalls die weitere Begleitung des Berichts durch eine Zusammenarbeit der Politik mit der Fachverwaltung.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen