11.12.2018 - 6 Familienbericht 2017

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Vors. Erdas bittet Frau Schönfeld-Nastoll und Frau Costecki, die Vorlage zu erläutern.

 

Frau Schönfeld-Nastoll und Frau Costecki präsentieren die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des aktuellen Familienberichts von 2017.

Frau Schönfeld-Nastoll berichtet zunächst zu den Ergebnissen, dass diese aufgrund unterschiedlicher Rücklaufzahlen aus den einzelnen Stadtteilen nicht repräsentativ seien. Der Fokus der Präsentation wird im Anschluss auf Ergebnisse zu den Menschen u. Familien mit Migrationshintergrund gelegt: So sei die Informationslage der Menschen mit Migrationshintergrund in Oberhausen vor allem geringer als der städtische Durchschnitt in den Bereichen Schule/Lernen, Erziehung/Kindliche Bildung, Papierkram/Verwaltung und Verbraucherschutz/allgemeine Rechtslage. Die Frage, die dies aufwerfe, sei: Wo sollte man mehr Informationen zu welchen Themen anbieten, um die Menschen zu erreichen? So sind besonders bei Familien mit Migrationshintergrund Vergünstigungen und wirtschaftliche Hilfen von freien Trägern nicht bekannt. Auch kennen viele Jugendliche Einrichtungen und Angebote für sie nicht, der Bekanntheitsgrad sei „nicht zufriedenstellend". Frau Schönfeld-Nastoll weist des Weiteren in Bezug auf die Handlungsempfehlungen des Berichtes darauf hin, dass diese noch nicht entscheidungsreif sind.

Frau Costecki geht anschließend genauer auf die Handlungsempfehlungen ein. Seit dem letzten Familienbericht (2012) ist im Bereich Familie viel passiert, bspw. der Ausbau der Familienzentren, Etablierung des Projekts „Baby-Pilot" und das Stattfinden des Wettbewerbs für familienfreundliche Unternehmen.

Zu den neuen Handlungsempfehlungen zähle beispielsweise:

- Sozialraumgespräche wieder einführen

- Sogenannte „Brückenpersonen" (ehrenamtlich) koordinieren, die Brücken zur sozialen Infrastruktur bauen können

- Randzeitenbetreuungen in den Kindertageseinrichtungen ausbauen

Herr Telli betont die Relevanz der Umsetzung der Empfehlungen und greift sie als Teil der Grundlage der Arbeit des Integrationsrates auf. Weiterhin sieht er in dem neuen Teilhabechancengesetz großes Potential bei der Umsetzung der Handlungsempfehlungen. Das Jobcenter Oberhausen habe dabei für Oberhausen ca. 500 mögliche Arbeitsplätze prognostiziert.

Vors. Erdas beendet den TOP und bedankt sich bei Frau Schönfeld-Nastoll und

Frau Costecki für die Ausführungen.

 

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Anlagen zur Vorlage