Berichtsvorlage - M/16/4632-01
Grunddaten
- Betreff:
-
1.Umbau der Bushaltestelle Kewerstraße2.Deckenerneuerung Wehrstraße im Zuge der Bushaltestellensanierung der STOAG
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Martina Schleuter
- Verantwortung:
- Janclas
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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08.05.2019
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH hat das Ingenieurbüro Wegewitz aus Mülheim an der Ruhr mit der Planung und Ausschreibung des barrierefreien Umbaus der im 7. Bau-abschnitt vorgesehenen Bushaltestellen beauftragt. Bestandteil dieses Bauabschnittes sind u.a. die Bushaltestellen Kewerstraße und Wehrstraße. Die Planungen wurden mit der Stadt Oberhausen abgestimmt.
Kewerstraße:
Bereits im Oktober 2017 war die Stadtverwaltung vor Ort, um Anwohnerbeschwerden zur Engstelle vor Haus 15 zu überprüfen und Möglichkeiten zur Verringerung des zu beobach-tenden Gefährdungspotenzials für Fußgänger bei einfahrendem Busverkehr zu untersuchen. (Abbildungen 1 und 2).

Abbildung 1: Bushaltestelle Abbildung 2: Engstelle im Einfahrbereich
Busse, die aus Richtung Bebelstraße kommen, müssen den Gehweg im Kurvenbereich überfahren, um in die Bushaltestelle einfahren zu können. Durch die stark eingeschränkten Sichtverhältnisse unterliegen dabei Fußgänger einem erhöhten Unfallrisiko. Das regelmäßige Überfahren des Gehweges hat zusätzlich bereits zu Pflaster-, Bordstein- und Rinnenschäden im Kurvenbereich geführt (Abbildungen 3 und 4).

Abbildung 3: Pflasterschäden Abbildung 4: Rinnen- und Asphaltschäden
Es wurde daher entschieden, diesen Gefahrenpunkt im Zuge der Umbauarbeiten durch Ver-lagerung der Bushaltestelle um ca. 25 m zu beseitigen. Dazu soll der vorhandene Fahrbahn-rand um 2,00 m zur Fahrbahnmitte verschoben und der derzeitig asphaltierte Bushaltestel-lenbereich zum Parkstreifen umgebaut werden. Durch den verschobenen Fahrbahnrand ist ein scharfes Einfahren in den Bushaltestellenbereich nicht mehr erforderlich und das Ge-fährdungspotenzial für Fußgänger kann abgebaut werden.
Im Gegenzug wird der vorhandene Parkstreifen vor den Häusern 23 und 25 aufgegeben und zu einer erweiterten Wartefläche (Gehwegfläche) umgebaut. In diesem Bereich wird die Bushaltestelle Kewerstraße als Fahrbahnrandhaltestelle neu angelegt und barrierefrei aus-gebaut. Es entfallen keine Stellplätze.
Die vorhandenen Grünflächen sind vom Umbau nicht betroffen.
In Abstimmung mit der STOAG werden die Umbaukosten zwischen der STOAG und der Stadt Oberhausen entsprechend dem erweiterten Umbauaufwand aufgeteilt. Die Kosten für die beschriebenen Umbauarbeiten belaufen sich auf rund 52.000 € netto, von denen der städtische Anteil rund 22.000 € netto beträgt. Dieser ist für das Jahr 2019 über die Finanzstelle 560012010600000 – ÖPNV, Finanzposition 785200 – AiB Tiefbauarbeiten abgedeckt.
Wehrstraße:
Die STOAG plant den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle. Neben Sanierungs- und Re-gulierungsarbeiten am Gehweg zwischen Haus Nr. 225a und 229 sah der ursprüngliche Entwurf die Ausschachtung eines einen Meter breiten Arbeitsstreifens entlang der vorhande-nen Rinne vor, um sowohl den Bordstein als auch die Rinnen anpassen zu können.
Bei einer Ortsbesichtigung hat die Verwaltung die Auswirkungen dieser Umbaumaßnahme auf den Bestand sowie die vorhandene Schadenssituation begutachtet und festgestellt, dass die Fahrbahn im Bereich zwischen der Wehrstraße und der Mellinghofer Straße sanierungs-bedürftig ist. Daher wurde die ursprüngliche Maßnahme in Abstimmung mit der STOAG und dem Planungsbüro um eine Deckenerneuerung von der Wehrstraße bis zum Haus 229 (vor-handene Abschlusskante Altsanierung) erweitert, um eine durchgängig neue Fahrbahndecke bis zur Mellinghofer Straße zu erhalten.
In Abstimmung mit der STOAG trägt die Stadt Oberhausen die Mehrkosten für die erweiter-ten Deckenerneuerungsarbeiten. Die Kosten für die beschriebenen Umbauarbeiten belaufen sich auf rund 198.000 € netto, von denen der städtische Anteil rund 157.000 € netto beträgt. Dieser ist für das Jahr 2020 über die Finanzstelle 560012010600000 – ÖPNV, Finanzposition 785200 – AiB Tiefbauarbeiten abgedeckt.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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542,1 kB
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(wie Dokument)
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637 kB
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