Berichtsvorlage - M/16/0894-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Im Oktober 2014 wurden für die Ruhrschule in Oberhausen zwei Hol- und Bringzonen einge­richtet. Am Standort „Blumen Marissen“, in 300 m Entfernung zur Ruhrschule, stehen ca. 15 Stellflächen zur Verfügung. Am Standort „Flockenfeld“ sind, in Entfernung von 250 m zur Ruhrschule, weitere 2 Stellflächen verfügbar. Die Hol- und Bringzonen für die Ruhrschule wurden als Pilotprojekt eingerichtet. Es sollte eine Evaluation des Projektes durchgeführt und über das Ergebnis berichtet werden. Bei einem positiven Effekt soll das Projekt auf weitere Grundschulen in Oberhausen ausgeweitet werden.

 

Am 16.03.2015 hat an der Ruhrschule vor Schulbeginn ein Ortstermin mit der Polizei, der Schulleitung, der Verkehrswacht, einem Vertreter des Alstadener Bürgerrings und der stell­vertretenden Bereichsleiterin des Bereichs Tiefbau, Frau Janclas, stattgefunden. Bei dem Termin wurde beobachtet, dass die Hol- und Bringzonen gut angenommen werden.

 

Zusätzlich wurde die bueffee GbR, welche im Jahr 2013 zusammen mit dem ADAC im Rah­men des Projekts „Elterntaxi an Grundschulen“ die Hol- und Bringverkehre an der Ruhr­schule analysiert hat, mit der Evaluation der Hol- und Bringzonen beauftragt.

 

Die Evaluation besteht aus zwei Teilen:

        Zählung und Beobachtung der Bringverkehre mit dem Kfz an den Hol- und Bringzo­nen und vor der Schule am 20.04.15 von 7:30 Uhr bis 8:15 Uhr

        Schriftliche Elternbefragung

 

Die Evaluation macht deutlich, dass mit der Umsetzung der beiden Hol- und Bringzonen ein erster Schritt zur Förderung von mehr Fußwegen und zur Verbesserung der Verkehrssitua­tion vor der Schule erfolgreich getan ist. Die Akzeptanz und Bekanntheit der Hol- und Bring­zonen sind sehr hoch. Die Maßnahme hat vom Grundgedanken her großen Zuspruch und die Hol- und Bringzonen werden von den Eltern angenommen und genutzt. Die Standorte der Hol- und Bringzonen können gut bewertet werden und die Sicherheit der Wege zwischen den Hol- und Bringzonen und der Schule wird aus Sicht der Eltern bejaht. Die Entfernung zur Schule wird überwiegend eher als zu nah eingeschätzt.

 

Die Evaluation zeigt jedoch auch, dass noch einige Bringverkehre zusätzlich verlagert wer­den können. Zwar hat sich die Anzahl der mit dem Kfz bis vor die Schule gebrachten Kinder im Vergleich zu der Zählung im Juli 2013 um rund 30 % reduziert, dennoch wurden am 20.04.15 mehr Kinder bis vor die Schule gebracht als zu den Hol- und Bringzonen.

 

Die bueffee GbR empfiehlt als mögliche Verbesserung, wie auch einige Eltern, die Erweite­rung des Angebots um eine dritte Hol- und Bringzone im Verlauf der Straße Heiderhöfen. Anmerkung: Die Verwaltung prüft diesen Vorschlag.

 

Weiterhin empfiehlt die bueffee GbR eine positive Begleitung der Maßnahme durch die Schule und die Anregung von Schulprojekten, die das Zufußgehen fördern und die „sozi­ale Unerwünschtheit“ der Bringverkehre vor der Schule unterstreichen. Einige Eltern spre­chen sich für mehr polizeiliche Kontrollen und repressive Maßnahmen aus. Diese sollten jedoch die Ausnahme sein, da sie zwar grundsätzlich wirksam, aber nur punktuell und nicht nachhaltig sind.

 

Der vollständige Evaluations-Bericht steht im Bürgerinformationssystem Allris zur Verfügung.

 

Aufgrund des schon erreichten positiven Effekts der Hol- und Bringzonen, der durch weitere unterstützende Projekte an der Schule noch verstärkt werden kann, sollte das Projekt auf weitere Grundschulen in Oberhausen ausgeweitet werden. Mit der Postwegschule hat da­hingehend schon ein erstes Gespräch stattgefunden.

 

 

 

 

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Anlagen

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