Antragsvorlage - A/16/0597-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung wird beauftragt eine Gestaltungsplanung zum Umbau des Bahnhofs Sterkrade im Zuge der Baumaßnahme Betuwe zu erstellen. Hierbei sollen insgesamt die Verbindungsfunktion zwischen den Stadtteilen gestärkt und die Verknüpfungen der Verkehrsträger verbessert werden. Folgende Aspekte sind zu berücksichtigen:

 

1.Städtebaulich qualitätsvolle Gestaltung des Bahnhofvorplatzes sowie eine angemessene Querung für Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen als Anbindung zur Sterkrader Innenstadt

 

2.Stärkung der Verbindungsfunktion zwischen der Neumühlerstraße (Bereich „Schwarze Heide“) und der Sterkrader Innenstadt. Die Trennwirkung des Bahnhofs soll minimiert /aufgehoben werden

 

3.Bei der neu zu errichtenden Fußgängerunterführung am Sterkrader Bahnhof ist eine Variantenprüfung als Alternative zum bisherigen Planungsentwurf der Deutschen Bahn durchzuführen. Dabei sollen die städtebauliche Qualität, die soziale Kontrolle (Vermeidung von Angsträumen) und die Verbindung der Stadtteile verbessert werden.

 

4.Prüfung des Ankaufs von Flächen für die Verbesserung der verkehrlichen Situation für den MIV und den ÖPNV auf der Westseite des Bahnhofs.

Die Bushaltestelle an der Westseite ist nach Möglichkeit näher an den Bahnhof heranzuführen. Die Kapazität für Park& Ride Parkplätze ist deutlich zu erhöhen. Sichere Abstellmöglichkeiten für E-Fahrzeuge und Fahrräder sind ebenfalls erforderlich.

 

5.Bei der Gestaltung der Lärmschutzwände sind die Ergebnisse des bereits von der Stadt beauftragten Gutachtens zu diesem Thema zu berücksichtigen

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Sachverhalt

Begründung

 

Der Umbau des Sterkrader Bahnhofs im Zuge der Betuwelinie bringt neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen für die städtebauliche Gestaltung und Entwicklung mit sich. Am Beispiel der Gestaltung der Lärmschutzwände wird deutlich, dass die Planungen nicht alleine der Deutschen Bahn überlassen werden dürfen, sondern dass die Stadt Oberhausen im Rahmen ihrer Möglichkeiten begleitend tätig werden sollte. Dies gilt insbesondere für die mit der Unterführung verbundene Stadtgestaltung und die sich daraus ergebende bessere Anbindung des Umgebungsbereichs an den Bahnhof.

Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass vorhandene funktionale Defizite und neue Entwicklungen des Mobilitätsverhaltens eine bessere Verknüpfung der Verkehrsträger notwendig machen. Der Umbau sollte deshalb auch als Chance begriffen werden, deutlich mehr Park& Rideplätze auszuweisen. Dem Bedarf an sicheren Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und der zunehmenden Bedeutung von E-Bikes muss ebenfalls Rechnung getragen werden.

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