Antragsvorlage - A/17/3978-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung möge die Einrichtung einer zentralen Veranstaltungsunterstützungsstelle prüfen. Ziel dieses Auftrags ist es, die Koordination und Unterstützung von touristischen und kulturellen Großveranstaltungen in unserer Stadt zu optimieren und somit die kulturelle Vielfalt sowie die wirtschaftliche Prosperität in Oberhausen zu stärken.

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Sachverhalt

Begründung

 

Touristische und kulturelle Großveranstaltungen tragen maßgeblich zur Identität und Lebensqualität unserer Stadt bei. Sie ziehen nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Besucherinnen und Besucher von außerhalb an und sind ein wichtiger Motor für die lokale Wirtschaft – angefangen von der Schlüsselbranche des Tourismus über Veranstalter, große Eventtechnikunternehmen, das Venue-Booking und -Vermietungsgewerbe bis hin zum Hotellerie- und Gaststättengewerbe.

 

Dennoch kam es in der Vergangenheit zu Herausforderungen bei der Koordination und terminlichen Abstimmung solcher Veranstaltungen. Konflikte in der Terminplanung sowie administrative Hürden könnten das volle Potenzial dieser Veranstaltungen bisher möglicherweise noch beschränkt haben.

Um diesen Aspekt zu verbessern, möchten wir die Prüfung folgender Schritte anregen:

1. Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Kulturveranstaltungen: Die Stadtverwaltung Oberhausen möge prüfen, ob die Einrichtung einer solchen Anlaufstelle sinnvoll ist. Diese könnte frühzeitig in die Planung von Veranstaltungen eingebunden werden, um eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern, Behörden und weiteren Beteiligten zu gewährleisten.

2. Koordination des Genehmigungsverfahrens: Die Anlaufstelle sollte das öffentliche Genehmigungsverfahren koordinieren und somit Veranstalter bei bürokratischen Abläufen entlasten. Dies könnte zu einer beschleunigten Bearbeitung und zu weniger Verwaltungsaufwand führen.

3. Unterstützung der Veranstalterinnen und Veranstalter: Die Anlaufstelle könnte Veranstalter bei organisatorischen Aufgaben unterstützen, etwa bei der Beantragung von Genehmigungen, der Sicherheitsplanung und anderen administrativen Aspekten.

4. Frühzeitige Terminabstimmung: Eine koordinierte Terminplanung könnte sicherstellen, dass Großveranstaltungen nicht gleichzeitig stattfinden, was sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den touristischen Interessen zugutekommen würde. Durch die frühe Einbindung der zentralen Stelle könnten Terminkollisionen sofort auffallen und somit vermieden werden.

5. Einbindung in vorhandene Eventkalender: Es würde sichergestellt werden, dass solche Großveranstaltungen in den lokalen Eventkalendern sowie Stadtmarketing-Druckerzeugnissen platziert sind.

 

Wir sind überzeugt, dass eine solche Anlaufstelle dazu beitragen sollte, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen von touristischen Großveranstaltungen und Kulturgroßveranstaltungen noch effektiver zu gestalten.

 

Finanzielle Auswirkungen sollten durch personelle Umstrukturierung der Zuständigkeiten im Bereich Ordnung und/oder Kultur vermieden werden.

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