Antragsvorlage - A/17/3001-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der CDU-Fraktion gemäß § 2 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt – Einsatz von Sensoren zur Feuchtigkeitsmessung an Bäumen und Grünflächen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Geplant
|
|
Umweltausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
18.01.2023
| |||
|
●
Geplant
|
|
Wirtschafts- und Digitalisierungsausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
25.01.2023
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt
|
Beschlussfassung
|
|
|
|
06.02.2023
|
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
- Die Verwaltung wird gebeten, zu prüfen, inwieweit und unter welchen Bedingungen die Umsetzung eines flächendeckenden Einsatzes von Sensoren zur Feuchtigkeitsmessung an Bäumen und Grünflächen in Oberhausen möglich ist.
- Geprüft werden soll zudem, ob die Sensordaten im Rahmen des LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) in einer gemeinsamen Datenbank zusammengeführt werden können.
- Nach einer positiven Prüfung soll diese Maßnahme als Projekt in die Smart-City-Strategie der Stadt Oberhausen, unter den Handlungsfeldern „Daten und digitale Infrastruktur“, „Umwelt“ sowie „Freiraum und Klima“ aufgenommen werden.
Sachverhalt
Begründung
Die „Klimawirkungs- und Risikoanalyse des Bundes“ (KWRA) von 2021 zeigt, dass die deutlichsten Veränderungen bei der Häufigkeit von Hitzeperioden pro Jahr entlang des Oberrheins und des Niederrheins zu erwarten sind.
Investitionen in eine Klimafolgenanpassung sind daher Investitionen in eine – auch in der Zukunft – lebenswerte Gemeindeinfrastruktur.
Der jährliche Niederschlag, zukünftig geprägt durch vermehrte Starkregenereignisse, wird in den Stadtteilzentren, hier besonders im Bereich der Hitzeinseln, Bäume und Grünflächen nicht mehr ausreichend mit Wasser versorgen. Daher ist eine bedarfsorientierte Bewässerung von Bäumen und Grünflächen dringend angezeigt.
Wasser wird in Zukunft ein knapperes Gut. Schon seit Jahren weisen Grundwasser-Messstellen signifikant zu niedrige Gewässer-Stände aus.
Der Einsatz vernetzter Sensoren zur Feuchtigkeitsmessung kann wesentlich dazu beitragen, die notwendige Bewässerung bedarfsorientiert und damit auch kostenoptimiert durchzuführen.
Auch die Stadt Oberhausen verwendet diese Feuchtigkeitssensoren bereits mit positiven Erfahrungen an einigen Stellen; so beispielsweise bei der Neubepflanzung an der Osterfelder Straße.

Quellen:
Abbildung links: Abbildung aus der „Klimawirkungs- und Risikoanalyse 2021 für Deutschland“, Forschungskennzahl 3717 48 102 0 FB000574/KURZ
Abbildung rechts: Abbildung aus dem Hitzeatlas für Oberhausen, im Projekt „dynaklim“ der Universität Duisburg-Essen.
