Antragsvorlage - A/16/5035-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der Fraktion SPD-Fraktion gemäß § 4 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt: Bestandsschutz für das Schokoticket
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Geschäftsstelle der SPD-Fraktion
- Bearbeitung:
- Patrick Brenger
- Verantwortung:
- K. Oberste-Kleinbeck , S. Bongers
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Schulausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
19.09.2019
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt
|
Beschlussfassung
|
|
|
|
23.09.2019
|
Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beschließt, dass die Schülerinnen und Schüler, die unter Berücksichtigung der alten Berechnung der Entfernung vom Wohnort zur Schule Anspruch auf ein ermäßigtes Ticket haben, weiterhin die günstigeren Konditionen erhalten. Dieser Bestandsschutz soll bis zum Beenden der Schulform bzw. einem Schul- oder Wohnortwechsel gewährt werden.
Weiterhin soll die Verwaltung Vorschläge unterbreiten, wie die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung, STOAG und Eltern künftig verbessert werden kann.
Sachverhalt
Begründung
Der örtlichen Presse war zu entnehmen, dass viele Eltern Kündigungen für das Schokoticket ihrer Kinder erhalten haben. Die Kündigungen kamen zustande, da die Berechnung der Entfernung vom Wohnort zur Schule mit Google Maps überprüft wurde. Bisher wurden die Entfernungen über eine Karte mit eingezeichneten Grenzen errechnet, was anscheinend andere Ergebnisse zufolge hatte.
Bei einem Kind besteht ein finanzieller Mehraufwand der Eltern von fast 300,00 EUR. Gibt es in der Familie noch ein zweites Kind, welches den Anspruch verliert, steigt der Mehraufwand auf fast 670,00 EUR, ab dem dritten Kind sind es sogar 1.110,00 EUR jährlich. In Zeiten, in denen der ÖPNV attraktiver gestaltet und mehr genutzt werden soll, halten wir diese Maßnahme für nicht zielführend.
