Antragsvorlage - A/16/4561-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Begründung / Sachdarstellung

 

Am 03. Oktober 2013 wurde mit dem Abriss des Hauses der Jugend begonnen. Seit diesem Zeitpunkt wird auf dem Areal der Bau von Wohnungen geplant. Gleichzeitig soll dort eine attraktive Spiel- und Freizeitfläche entstehen. Der vorhandene Baumbestand soll dabei soweit wie möglich erhalten bleiben.

Am 15. Februar 2014 und am 10. Mai 2014 wurden zwei aufeinander aufbauende Planungswerkstätten veranstaltet, in denen mit den Bürger*innen zwei zentrale Vorgaben für die weitere Entwicklung des John-Lennon-Platzes festgelegt wurden:

  • Eine Bebauung von 50 % der Fläche soll sich auf den Bereich des ehemaligen Hauses der Jugend konzentrieren; es ist eine drei- bis viergeschossige an die Umgebung angepasste Baustruktur zu entwickeln. Die Baumbestände sind möglichst zu erhalten
  • Die verbleibende Freifläche soll von den Bürgerinnen und Bürgern in Abstimmung mit der Stadt Oberhausen selbst genutzt und gestaltet werden können. Die Kompensationsmaßnahmen und die Spielflächen werden gestalterisch in die Freifläche integriert.

Mit diesen zentralen Vorgaben wurde ein Investorenwettbewerb ausgelobt und in einer nicht-öffentlichen Sitzung am 04. Mai 2017 drei Entwürfe prämiert und ausgezeichnet.

In einer Bürgerversammlung am 07. Oktober 2017 wurden diese drei Entwürfe von den Investoren und der Verwaltung den Bürger*innen vorgestellt. Politik und Bürger*innen äußerten Kritik an den Abweichungen gegenüber den zentralen Planungsvorgaben und formulierten Anregungen und Bedenken.

 

Die Verwaltung stellte einen Überarbeitungsbedarf der Entwürfe fest und ließ diese von den Investoren nachbessern. Die Ergebnisse der Überarbeitung wurden von der Verwaltung am 26. April 2018 im katholischen Stadthaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Insbesondere der von der Jury präferierte Entwurf von „Störmann, Goldmann und Tratnik“ stieß bei der Politik und bei den Bürger*innen auf Kritik. Der Entwurf widerspräche in großen Teilen den von den Bürger*innen erarbeiteten und vom Rat der Stadt beschlossenen zentralen Vorgaben.

 

Ein Teil der Teilnehmer verließ im Verlauf der Veranstaltung den Saal, da man die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung als eine Farce bewertete.

 

Fünf-ein-halb Jahre nach Abriss des Hauses der Jugend, fast zwei Jahre nach dem Ergebnis des Investorenwettbewerbs und fast ein Jahr nach Überarbeitung der Wettbewerbsergebnisse  sollten aus unserer Sicht greifbare Ergebnisse für das weitere Vorgehen vorliegen.

 

Wir bitten daher um einen Sachstandsbericht, in dem insbesondere über folgende Planungsthemen informiert wird:

 

  • Werden die Entwürfe des Investorenwettbewerbs seitens der Verwaltung weiter verfolgt?
  • Welche Anregungen und Hinweise aus den Planungswerkstätten und den Bürgerbeteiligungsveranstaltungen konnten gegenüber den potentiellen Investoren durchgesetzt werden?
  • Über welche Anregungen und Hinweise aus den Planungswerkstätten und den Bürgerbeteiligungsveranstaltungen konnten bisher keine einvernehmlichen Lösungen gefunden werden, bzw. sind noch offen?
  • Wie viele Wohnungen sieht die aktuelle Planung vor?
  • Welche GRZ und welche GFZ sieht die aktuelle Planung vor?
  • Welche Geschossigkeit ist bei der aktuellen Planung vorgesehen?
  • Wie soll die Spiel- und Freizeitfläche gestaltet werden?
  • Welche weiteren Meilensteine zur Bebauung des John-Lennon-Platzes sind vorgesehen? 

 

 

 

 

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