Berichtsvorlage - M/16/2884-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Bericht zur JugendKunstSchule Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Dezernat 1 / Finanzen und Kultur
- Bearbeitung:
- Jana Scholz
- Verantwortung:
- Tsalastras
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Kulturausschuss
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Kenntnisnahme
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19.09.2017
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Sachverhalt
Sachdarstellung
- Aktuelle Situation
Die JugendKunstSchule hat sich in den vergangenen fünf Jahren als Anbieter vielfältiger Kulturangebote für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche von sechs bis achtzehn Jahren in der Oberhausener Kulturlandschaft etabliert. Insbesondere in Kooperation mit Schulen, Gemeinden und Vereinen konnten zahlreiche Kurse und Workshops in den Bereichen Kreativität, Musik, Bewegung, Kunst und Theater realisiert werden.
Allerdings befindet sich die JugendKunstSchule immer noch in einem Entwicklungsprozess. Vor allem die in Eigenregie durchgeführten und offen ausgeschriebenen Kurse haben noch nicht die gewünschte Auslastung erreicht. Im Jahr 2016 bot die JugendKunstSchule insgesamt 28 unterschiedliche Kurse und Workshops an. Die Auslastung der Angebote lag insgesamt bei rund 50 %. Fast die Hälfte der Angebote konnte wegen zu geringer Anmeldezahlen nicht stattfinden.
Die tatsächlich durchgeführten Angebote hingegen bekamen seitens der Teilnehmer ein durchweg positives Feedback. In vielen Fällen wurde eine Fortsetzung oder Wiederholung des Angebotes gewünscht und auch durchgeführt. Zudem entstehen aus vorhandenen Angeboten immer wieder Impulse für neue Kurse, wie zum Beispiel aus den Kursen Schlagzeug und Gitarre der gemeinsame Workshop Bandcoaching entstand.
Die JugendKunstSchule Oberhausen ist zudem seit November 2011 Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW e. V. und hat sich über die Jahre zunehmend mit anderen Anbietern vernetzt. Die finanzielle Unterstützung des LKD ist hierbei über die Jahre konstant.
- Ziele
Das Organisationsteam der JugendKunstSchule hat sich für die nächsten zwei Jahre zum Ziel gesetzt, den Bekanntheitsgrad der Institution bei der Zielgruppe weiter zu steigern und die Auslastung der Angebote zu erhöhen. Hierzu wurden einige konkrete Maßnahmen entwickelt, mit Hilfe derer diese Ziele erreicht werden sollen.
- Maßnahmen
Mit der Umsetzung der folgenden Maßnahmen wurde zum Jahresprogramm 2017 bereits begonnen:
- Überarbeitung der Angebotsstruktur: Die Angebote der JugendKunstSchule werden kontinuierlich daraufhin überprüft, ob sie den aktuellen Interessen der Zielgruppe gerecht werden. Kurse oder Workshops, die in zwei aufeinander folgenden Programmen angeboten wurden und aufgrund von zu geringen Anmeldezahlen nicht stattgefunden haben, werden aus dem Programm genommen. Zugleich wird es in jedem Planungszeitraum Neuheiten geben, die aktuelle Trends aufgreifen. In diesem Jahr umfasst das Programmheft 33 Verschiedene Kurse und Workshops, von denen 16 im Vergleich zum Vorjahr neu dabei sind.
- Terminierung der Angebote: Viele Angebote fanden in der Vergangenheit in einem Open-Space-Rahmen statt, das heißt sie wurden zunächst nicht fest terminiert. In diesem Jahr wurden alle Angebote bereits im Programmheft terminiert, um Interessierten eine bessere Planbarkeit zu ermöglichen.
- Größere Verbreitung des Programmheftes: Der Verteiler für das gedruckte Programmheft wurde noch einmal vergrößert, so dass mehr Institutionen erreicht werden konnten. Geplant ist an dieser Stelle für die Zukunft, dass Programm der Zielgruppe im Rahmen schulischer Veranstaltungen noch direkter vorstellen zu können. Zudem wird die Nutzung der eigenen Facebook-Seite intensiviert, um auch die Präsenz in den sozialen Medien zu erhöhen. Die Zahl der Follower bei Facebook konnte vor allem durch die Vernetzung mit anderen Anbietern innerhalb des letzten Quartals bereits um ca. 25 % erhöht werden.
- Ausbau interinstitutioneller Kooperationen: Aus der Erfahrung heraus, dass Angebote in Kooperation mit anderen Institutionen einfacher zu realisieren sind, weil sich häufig die Zielgruppe bereits vor Ort befindet, soll dieser Sektor weiter ausgebaut werden. Für das Jahresprogramm 2017 konnten mit den OGS-Angeboten der Brüder-Grimm-Schule und der Anne-Frank-Realschule, dem Trampolinpark TigerJump, dem Cafe Stay der Arbeiterwohlfahrt sowie dem Theater Oberhausen bereits fünf neue Kooperationspartner gewonnen werden. Zudem gibt es mittlerweile einen inhaltlichen Austausch mit den Organisatoren des Ferienprogramms „Action Guide“, bei dem es vor allem um die Erfahrungen mit bestimmten Angeboten geht.
- Ausblick
Es wird auch zukünftig notwendig sein, bei der Entwicklung von Kursen und Workshops auf eine gewisse Streuung zu setzen. Ein aktueller Trend bedeutet in vielen Fällen noch nicht, dass Kinder und Jugendliche in Oberhausen auch dazu bereit sind ein kostenpflichtiges Angebot in dieser Richtung anzunehmen. Eine gewisse Anzahl von nicht stattfindenden Kursen ist somit auch in Zukunft zu erwarten und wird vom Organisationsteam nicht als problematisch angesehen, da der JugendKunstSchule für nicht realisierte Kurse auch keine Kosten entstehen.
Zugleich wird durch die oben beschriebenen Maßnahmen eine weitere Etablierung der Institution JugendKunstSchule in Oberhausen erwartet. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen wird dabei in den kommenden Jahren kontinuierlich überprüft.
