Berichtsvorlage - M/16/2746-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorstellung des Nahmobilitätskonzeptes Sterkrade
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Angelika Böttcher
- Verantwortung:
- Janclas
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Gestoppt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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22.06.2017
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Gestoppt
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Planungsausschuss
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Kenntnisnahme
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27.06.2017
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Im Rahmen des im Rat am 16.11.2015 beschlossen integrierten Handlungskonzept Sterkrade (IHK) (Vorlage - B/16/1159-01) wurde durch das Büro StadtVerkehr ein Konzept zur Stärkung der Nahmobilität und Barrierefreiheit in Oberhausen-Sterkrade (Nahmobilitätskonzept) erarbeitet. Durch das Nahmobilitätskonzept wurde in einem partizipativen Ansatz eine Grundlagenplanung für Sterkrade entwickelt, durch die die Erreichbarkeiten innerhalb des Untersuchungsraums, die Aufenthalts-, Wohn- und Lebensqualität innerhalb des Gebietes, sowie die Verbindung zu den übrigen Stadtteilen und auch zu den Nachbarstädten verbessert wird. Dabei sollen neben den klimaschutzrelevanten Themen den Aspekten „Gesundheitsförderung“, „Nahmobilitätsförderung“ und „Berücksichtigung der Folgen des demografischen Wandels“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Das Untersuchungsgebiet entspricht dem Gebiet des IHK Sterkrade, vgl. Abb. 1.

Abbildung 1: Untersuchungsgebiet
Das Nahmobilitätskonzept für den Stadtbezirk Sterkrade basiert auf den Zielen des IHK Sterkrade. Es hat unter anderem zum Ziel, die Multifunktionalität zu erhalten, zu stärken und eine lebendige Innenstadt zu entwickeln. Die Innenstadt von Sterkrade soll zukünftig und dauerhaft durch urbanes Leben in den Bereichen Handel und Gewerbe, Soziales, Gesundheit, Bildung, Freizeit sowie Wohnen gekennzeichnet sein.
Das Nahmobilitätskonzept stellt eine Grundlage für den Gestaltungswettbewerb, welcher im Rahmen des IHK Sterkrade durchgeführt wird, dar. Der Gestaltungswettbewerb wird voraussichtlich im Herbst 2017 beginnen.
Bestandsaufnahme und -analyse
Eine Bestandsaufnahme und -analyse der städtebaulichen und verkehrlichen Situation sowie die umfassende Erhebung des Zustands von Verkehrsanlagen, Zustand und Ausstattung des öffentlichen Raums, Wegebeziehungen, der Barrierefreiheit und Nutzungsansprüchen bilden die Grundlage für die Maßnahmenkonzeption. Auf der Grundlage der Bestandsanalysen wurden planerische Grundsätze und Leitlinien aufgestellt, die das Handeln der Stadt Oberhausen bezüglich der Nahmobilität in Sterkrade bestimmen sollen.
Auf nachfolgende Themen wurde bei der Bestandsaufnahme ein besonderer Schwerpunkt gelegt:
Flächennutzung (incl. Kirmes)
Verkehrswege und Straßenraum
Parkraum
ÖPNV
Fußwege und Querungsstellen
Radverkehr
Unfallschwerpunkte
Beteiligungsverfahren
Begleitet durch das Planungsbüro STADTKINDER wurden verschiedene Kommunikationsplattformen eingerichtet, um die Bürger und Kinder / Jugendlichen vor Ort in den Planungs- und Umsetzungsprozess einbinden zu können, und um Hinweise, Eindrücke sowie konkrete Maßnahmen-vorschläge von ihnen zu bekommen. Hierzu gehörten:
Planungsspaziergänge und Streifzüge
Online-Beteiligung
Dialog der Generationen
JugendBarCamp
Beirat IHK
Ziel war es auch Mängel, Handlungsbedarfe und Problembereiche sowie mögliche unsichere Stellen in der Sterkrader Innenstadt mitzuteilen und sie kartographisch festzuhalten. Das Beteiligungsverfahren diente der Unterstützung der Analysephase. Die Angaben sind als ein bedeutender Bestandteil in die Bestandsanalyse des vorliegenden Nahmobilitätskonzeptes eingeflossen. Maßnahmen wurden hieraus entwickelt.
Das Nahmobilitätskonzept wurde am 18.05. und 22.05.2017 im Beirat des integrierten Handlungskonzeptes Sterkrade vorgestellt und abgestimmt.
Maßnahmen
Das vorgeschlagene Maßnahmenbündel sieht vor, für die Innenstadt von Sterkrade durch die Förderung eines sicheren und gesundheitsfördernden Fuß- und Radverkehrs Aufenthalts-, Wohn- und Lebensqualität für Bewohner und Besucher zurückzugewinnen. Das Nahmobilitätskonzept ist das Ergebnis des Planungsprozesses unter Beteiligung der Arbeitsgruppe in der Verwaltung, des Beirats zum IHK Sterkrade sowie der öffentlichen Beteiligungsformate. Auf Basis der Bestands- und Mängelanalyse sowie der Defizite und Potenziale wurden Handlungsoptionen erörtert und bewertet. Im Ergebnis werden vorgeschlagen:
4 Ad-hoc-Maßnahmen (Umsetzungszeitraum 2017-2018)
23 Maßnahmen verteilt auf sechs räumliche Schwerpunktbereiche
8 Querschnittsaufgaben
Die Projekte sind in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zu unterteilen und werden in den Gestaltungswettbewerb, der im Herbst 2017 beginnt, einfließen. Die kurzfristig umzusetzenden Ad-hoc-Maßnahmen haben trotz ihres geringen Aufwandes einen hohen Wirkungsgrad. Hier ist zu überlegen, ob diese vorgezogen werden können, da sie den Beginn des Umbaus signalisieren und die versteckten Potenziale des Raumes aufzeigen und neugierig auf die zukünftigen Projekte machen.
In Tabelle 1 sind die vorgestellten Maßnahmen inkl. einer Kostenschätzung und einer Umsetzungszeitraums aufgeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Kostenschätzung und Festlegung des Umsetzungszeitraums nicht für alle Maßnahmen möglich, da diese erst im nachgelagerten Gestaltungswettbewerb konkretisiert werden. Die Maßnahmen sind im Bericht (siehe Anlage im Allris) zum Nahmobilitätskonzept Sterkrade beschrieben.
Tabelle 1: Maßnahmen inkl. Kostenschätzung und Umsetzungszeitraum

Kurzfassung
Im Rahmen des integrierten Handlungskonzept Sterkrade wurde durch das Büro StadtVerkehr ein Konzept zur Stärkung der Nahmobilität und Barrierefreiheit in Oberhausen-Sterkrade (Nahmobilitätskonzept) erarbeitet. Auf der Basis einer Bestands- und Mängelanalyse wurden Handlungsoptionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Nahmobilität erarbeitet.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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16,8 MB
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