Berichtsvorlage - B/16/2681-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH (WBO GmbH) hat als Auftraggeber im Rahmen des Kanalbauprogramms der Stadt Oberhausen die Kanalerneuerung Goebenstraße an die Firma TTG Trautmann Tiefbau GmbH aus Mülheim an der Ruhr nach öffentlicher Ausschrei­bung 2011 vergeben.

 

Die während der Baumaßnahme angezeigten Mängel wurden nicht gänzlich bzw. nicht fach­gerecht beseitigt. Hieraus folgte ein Rechtsstreit, der ein selbstständiges Beweissicherungs­verfahren auf Anordnung des Landgerichtes Duisburg mit sich brachte. In dem Gutachten des Sachverständigen Dipl.-Ing. Oehler wurde nachgewiesen, dass das eingebaute Bettungsmaterial, welches einen zu hohen Feinkornanteil aufwies, nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprach und durch die dynamische Belastung, die bei der durch die Bauklasse III üblichen LKW-Verkehre dazu geführt haben, dass das Bettungsmaterial wasserundurchlässig geworden ist.

 

Im Laufe des Rechtsstreites hat die beauftragte Baufirma TTG Insolvenz angemeldet und es ist davon auszugehen, dass keine Zahlungen von Seiten der Insolvenzbeauftragten zu er­warten sind. Da es sich um eine innerstädtische Baumaßnahme handelte und handelt, waren und sind über die mängelbehaftete Fertigstellung der Baumaßnahme bis hin zum Anfang des laufenden Rechtsstreites punktuelle Sanierungsmaßnahmen erforderlich gewesen.

 

Die WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH hat verschiedene Varianten zur Oberflächensanierung der Goebenstraße (ca. 1.500 m²) recherchiert und kalkuliert.

 

Aufgrund der Verkehrsbelastung wird eine Sanierung in Asphaltbauweise favorisiert. Hierzu wird das vorhandene Betonsteinpflaster, welches in einer Stärke von 12 cm zuzüglich der Pflasterbettung 4 cm verlegt wurde, aufgenommen und durch eine Asphalttragschicht (AC 32 T N) 12 cm und eine Asphaltdeckschicht (AC 8 D N) 4 cm ersetzt. Die vorhandenen Schottertragschichten und Frostschutzschichten bleiben erhalten. In Teilbereichen ist es er­forderlich Pflasterarbeiten durchzuführen.

 

Um die gestalterischen Elemente des Architektenentwurfs (Farbe und Bänderung) zu erhalten, soll gemäß Vorschlag des Landschaftsarchitekten Herrn Förder, die Asphaltober­fläche mittels Spezialbeschichtung der Fa. Possehl behandelt werden. Hierdurch soll eine optische Anpassung an die Pflasteroberfläche des Saporishje-Platzes erzielt werden.

 

Es ist vorgesehen, die Asphaltarbeiten im Juli 2017 auszuschreiben und am 03. August 2017 zu submittieren. Nach Prüfung, Wertung und Auftragsvergabe ist der Baubeginn der Asphaltarbeiten – unter Einhaltung der VOB-Fristen – frühestens für die 34. KW am Ende der Sommerferien 2017 möglich. Es ist davon auszugehen, dass die Asphaltarbeiten ca. 3 Wochen andauern.

 

Die Baumaßnahme ist nur unter Vollsperrung zu realisieren. Die Änderung der Verkehrsführung während der Bauzeit geht aus dem beigefügten Verkehrslenkungs- und Lageplan hervor.

 

Erst nach Fertigstellung der Asphaltschichten werden – bei trockener Witterung – die Beschichtungsarbeiten separat an die Firma Possehl vergeben. Diese Arbeiten werden zu­sätzlich ca. 1 Woche in Anspruch nehmen.

 

Die beabsichtigten Sanierungsarbeiten wurden mit der Regional-, Stadt- und Quartiersplanung (Projektteam City) abgestimmt.

 

Die Anwohner werden über die üblichen Bürgerinformationen und die verkehrlichen Auswirkungen der Baumaßnahme rechtzeitig informiert.

 

Von der WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH wurden die Herstellkosten der Ober­flächensanierung auf ca. 178.500,00 EUR brutto kalkuliert.

 

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Anlagen

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