Antragsvorlage - A/16/2391-01
Grunddaten
- Betreff:
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Interfraktioneller Antrag gem. § 4 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt:Einrichtung des Stadtteilzentrums-Oberhausen Ost unter Berücksichtigung der Ansiedlung des Kommunalen Integrationszentrum
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Geschäftsstelle der SPD-Fraktion
- Bearbeitung:
- Dennis Lotz
- Verantwortung:
- W. Große Brömer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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13.02.2017
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, den Vorschlag vom „Forum Oberhausen-Ost“, am Standort der ehemaligen Hauptschule St. Michael ein Stadtteilzentrum einzurichten, sorgfältig zu prüfen und als vom Bürgerwillen geprägte Option in die Planungen für die weitere Entwicklung des Standortes mit einzubeziehen. Dabei soll auch die mögliche Verlagerung des Kommunalen Integrationszentrums eine entsprechende Berücksichtigung finden.
Sachverhalt
Begründung
Im November 2015 ist durch die Werbegemeinschaft Knappeninitiative und Bezirksbürgermeisterin Dorothee Radtke, die Austausch-Plattform Oberhausen-Ost initiiert worden. Die gesellschaftlich relevanten Gruppen des Stadtteils wie die Kirchengemeinden, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, Vertreter/innen der Stadt Oberhausen und der lokalen bezirklichen Politik sowie weitere Akteure/Akteurinnen wirken dort mit.
Das Votum der Bürgerinnen und Bürger spricht sich sehr deutlich für die Installation eines Stadtteilzentrums auf dem Gelände und im Gebäude der ehemaligen Hauptschule St. Michael aus.
Gleichermaßen haben sich alle Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen in der 17. Sitzung vom 03.11.2016 in einem einhelligen Votum für die Einrichtung des Stadtteilzentrums-Ost ausgesprochen.
Das Kommunale Integrationszentrum könnte dabei als Anker fungieren, um das sich etliche Gruppen, Einrichtungen, Sportvereine und Initiativen ansiedeln und ein neues Zuhause finden. Beispielsweise könnten die Räume im Gebäude durch Kooperationspartner der Jugendarbeit genutzt werden, wobei die Bündelung der Ressourcen der örtlichen Jugendarbeit, zeitlich ausgedehnte Angebote und Projekte zulassen würde und somit Synergieeffekte erzeugt würden.
Als Kristallisationspunkt im Stadtteil, welcher sich dann auch maßgeblich über die bauliche Aufwertung des Standtortes, als auch über die Neugestaltung des Umfeldes definiert, gäbe es eine deutliche Erhöhung der Aufenthaltsqualität in diesem Wohnquartier.
Die Verlagerung des Kommunalen Integrationszentrums von der Mülheimer Straße 200 an den Standort des Stadtteilzentrums birgt mehrere Vorteile.
Zum einen wäre die Stadt Oberhausen mit einem „Anker“ dort platziert. Zum anderen, könnte die freigewordene Immobilie an einen örtlichen caritativen Träger veräußert werden.
Der Erlös könnte dem zu Folge zur Umgestaltung des Stadtteilzentrums-Ost verwendet werden, respektive zur Re-Finanzierung beitragen.
Im Zuge der perspektivischen inhaltlichen Fortentwicklung des Stadtteilzentrums-Ost wäre es denkbar, dieses auch als Dienstleistungszentrum, in dem Sprechstunden verschiedener Wohlfahrtseinrichtungen, aber auch Sprechstunden städtischer Bereiche (bspw. Seniorenberatung, Schwerbehindertenberatung), etc. stattfinden könnten.
