Antragsvorlage - A/16/2084-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Antrag der Bürgerliste OberhausenPrüfauftrag an die Verwaltung einen geeigneten Standort für die KTE Oberhausen-Mitte zu finden und das Gebäude der ehemaligen St. Martin Schule zu erhalten und als Verwaltungsstandort zu nutzen.
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Bürgerliste Oberhausen-Gruppe
- Bearbeitung:
- Andrea-Cora Walther
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Hauptausschuss
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Vorberatung
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07.11.2016
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Erledigt
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Finanz- und Personalausschuss
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Vorberatung
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08.11.2016
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Kenntnisnahme
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30.11.2016
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird aufgefordert, einen geeigneten Standort für die KTE Oberhausen-Mitte zu finden. Hierbei sollen insbesondere 3 mögliche Standorte für die KTE vergleichend gegenübergestellt werden:
* Standort an der ehemaligen St. Martin Schule an der Friedenstraße
* Standort am Parkplatz zwischen Düppelstraße und Gewerkschaftstraße /
Christian-Steger-Straße und Helmholtzstraße mit gleichzeitiger Verlagerung
des Spielplatzes auf der Marktstraße vor dem Netto-Markt und Errichtung einer
Tiefgarage
* Standort zwischen Hermann-Albertz-Straße und Johannes-Kampert-Straße /
Friedrich-Karl-Straße und Gutenbergstraße.
Die Verwaltung wird aufgefordert, das Gebäude der ehemaligen St. Martin Schule zu erhalten und eine Nutzung als Verwaltungsstandort zu überlegen, für Teile der Verwaltung, die von der Nähe zum neuen Arbeitsamt profitieren können.
Sachverhalt
Begründung
Im Jugendhilfeausschuss am 26-Oktober-2016 wurde im Rahmen der Vorberatung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (Vorlage B/16/2039-01) auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Errichtung der städtischen KTE in Oberhausen-Mitte am Standort der ehemaligen St.-Martin Schule nur sinnvoll durchgeführt werden kann, wenn das alte Gebäude der St.-Martin Schule abgerissen und ein neues Gebäude an dieser Stelle errichtet wird. Von daher auch die Kosten mit knapp 4 Mio kalkuliert werden müssen.
Nun ist mir von der Diskussion über den Bildungsplan nicht aufgefallen, dass es sich bei dem Gebäude der St.-Martin-Schule um ein marodes Gebäude handeln würde. Der Altbau wurde 1952 erstellt und 1955 erweitert. In dem Altbau wurden Fördermittel ohne Eigenanteil investiert
* für den Umbau der Mensa Bindungsfrist 22-05-2026 i.H.v. 109.966,54 €
* für die Errichtung eines Snoozel-Raumes Bindungsfrist
22-05-2026 i.H.v. 5.647,31 €
* für Wärmedämmung und Fenstererneuerung
Bindungsfrist 15-04-2016 i.H.v. 98.976,85 €
Auch wenn die Bindungsfrist bei der letzten Maßnahme abgelaufen ist, wäre es doch jammerschade, wenn die investierten Baumaßnahmen jetzt einfach dem Abriss preisgegeben würden. Wenn sich denn ein Schulgebäude grundsätzlich nicht für den Betrieb einer KTE eignet, warum sucht man dann nicht einen anderen Standort für die KTE und nutzt das fertig sanierte Schulgebäude für andere Zwecke?
Der Standort zwischen Düppelstraße und Gewerkschaftsstraße bietet sich in mehrfacher Hinsicht an. Die Parkmöglichkeiten könnten durch eine Tiefgarage erhalten bleiben. Die dort entstehende KTE OB-Mitte könnte auf dem Gelände errichtet werden zusammen mit einem öffentlich zugänglichen Spielplatz. So könnte der Spielplatz auf der Marktstraße vor dem Nettomarkt als Spielplatz aufgegeben werden. Der Nettomarkt ist und bleibt eine Verkaufsstelle auch für Alkohol, der dann gerne auch auf den Bänken direkt vor dem Nettomarkt konsumiert wird. Dagegen ist ja nur deswegen etwas zu sagen, weil in unmittelbarer Nähe eben auch der Spielplatz für die Kinder ist.
Der Standort zwischen Hermann-Albertz-Straße und Johannes-Kampert-Straße ist eine „Hundefreilauffläche“. Eine dort errichtete KTE könnte sicherlich auch noch Platz für Freilaufflächen für Hunde lassen, die auch deren Bedürfnisse abdeckt.
In dem Gebäude der aufgegebenen St. Martin Schule könnten Teile der Verwaltung untergebracht werden, die von der räumlichen Nähe zum entstehenden Arbeitsamt profitieren. Die offensichtlich neu umgebaute Mensa könnte auch für städtische MitarbeiterInnen genutzt werden nachdem die Mensa im alten Rathausgebäude nicht wiederbelebt werden wird.
Kurzfassung
