Berichtsvorlage - M/16/1620-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Brückenbauwerk Mülheimer Straße
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Angelika Böttcher
- Verantwortung:
- Klockhaus
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Osterfeld
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Kenntnisnahme
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26.04.2016
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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27.04.2016
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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28.04.2016
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Erledigt
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Planungsausschuss
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Beschlussfassung
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03.05.2016
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Ausgangslage
Die Energieversorgung Oberhausen – Abteilung Gasversorgung, die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH und der Fachbereich 5-6-20 / Städtebauliche Sondermaßnahmen beabsichtigen, im Jahr 2016 ihre Versorgungsleitungen bzw. das Brückenbauwerk auf der Mülheimer Straße (B 223) im Teilstück zwischen dem Wasserturm und der Brücktorstraße zu sanieren.
Im Einzelnen sind folgende Arbeiten vorgesehen:
- Sanierung der Gasversorgung zwischen Ziesak-Plaza und ÖPNV-Trasse im rechten Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden (Bauzeit ca. 8 Wochen)
- Sanierung des Abwasserkanals zwischen Wasserturm und DB-Brücke im Inliner-Verfahren und rund 13 m in offener Bauweise in beiden Fahrstreifen in FR Süden (Bauzeit ca. 5 Wochen)
- Sanierung der Verkehrsflächen des Brückenbauwerkes über die DB-Gleisanlagen mit Sperrung der Geh- und Radwege sowie beider Fahrstreifen in Fahrtrichtung Süden und Norden (Bauzeit ca. 15 Wochen)
- Erneuerung des Fahrbahnbelages in Teilbereichen der Mülheimer Straße von Brücke bis Werksgasthauskreuzung.
Aufgrund der Verkehrsbedeutung der Mülheimer Straße im städtischen Vorbehaltsnetz und den zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen sollen die vorgenannten Maßnahmen gebündelt und möglichst parallel abgewickelt werden, um die Verkehrsbeeinträchtigung zeitlich auf das Mindestmaß zu reduzieren.
Die Arbeiten zur Kanalsanierung und zur Verlegung der Gasleitung beginnen deshalb zeitgleich mit dem ersten Bauabschnitt der Brückensanierung. Nördlich des Brückenbauwerks auf der Westseite wird durch die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH (WBO GmbH) die Kanalsanierung durchgeführt. Mit der Verlegung der neuen Gasleitung wird durch die Energieversorgung Oberhausen, Oberhausener Netzgesellschaft mbH (EVO) südlich der Brücke begonnen und nach Beendigung der Arbeiten der WBO GmbH auf der Nordseite weitergeführt.
Die Erneuerung des Fahrbahnbelages wird in angepassten Zeitintervallen während der Brückensanierungsarbeiten ausgeführt.
Insgesamt ist nach Beginn der Baumaßnahme am 04.Juli 2016 mit einer Bauzeit von vier Monaten zu rechnen.
Notwendigkeit der Maßnahme
Die Mülheimer Straße (B223) ist eine vierstreifige Hauptverkehrsstraße mit überregionaler Bedeutung in Nord- Südrichtung und einer täglichen Belastung von ca. 50.000 Kfz. Aufgrund von altersbedingten Schäden und hohen Belastungen muss das Brückenbauwerk saniert werden. Die Gesamtmaßnahme wird aus wirtschaftlichen Gründen um folgende Leistungsteile erweitert:
- Erneuerung der Gasleitung der EVO
- Sanierung des Abwasserkanals
- Erneuerung der Fahrbahndecke in Teilbereichen der Mülheimer Straße
Für das Brückenbauwerk haben Prüfungen ergeben, dass aufgrund der hohen Belastung und des Alters der Oberbau / Fahrbahnbelag und die Abdichtung des Brückenbauwerks nicht mehr funktionstüchtig sind. Um dauerhaften Schäden am Bauwerk vorzugreifen, werden die Abdichtungen und der Brückenbelag im Bereich der Fahrbahn sowie der Geh- und Radwege erneuert.
Die Fahrbahnerneuerung erfolgt durch Entfernen der Deck- und Binderschicht und entsprechendem Neueinbau in fünf Teilbereichen vom Brückenbauwerk bis zur Werksgasthauskreuzung. Die fünf zu sanierenden Teilbereiche haben eine Fläche von etwa 5000 m².
Die Gasversorgungsleitung wird nördlich und südlich des Brückenbauwerks auf einer Länge von etwa 150 m in den Randbereich des westlichen Fahrstreifens verlegt. Im Bereich des Brückenbauwerks wurde diese bereits saniert.
Die Kanalsanierung wird ausschließlich nördlich des Brückenbauwerks durchgeführt. Dabei kommen zwei Bauverfahren zur Anwendung. Im Bereich des Brückenbauwerks werden diesbezüglich zwei Gräben mit jeweils 4,00 m und 9,00 m Länge als offene Baugrube mittig des westlichen Fahrstreifen und einer Bauzeit von ca. zwei Wochen erstellt.
Die übrigen Sanierungsarbeiten am Kanal werden im Inlinerverfahren erstellt. Die Dauer beträgt rund drei Wochen.
Baudurchführung
Verkehrssituation Straße
Für die Abwicklung aller vorgenannten Bauarbeiten ist aufgrund der Lage der Leitungen und des benötigten Arbeitsraumes die Sperrung beider Richtungsfahrbahnen in Fahrtrichtung Süden notwendig. Für die Brückeninstandsetzung müssen nach Fertigstellung des westlichen Überbaus anschließend die Fahrstreifen in Fahrtrichtung Norden gesperrt werden. Dann kann der Verkehr wieder über den fertiggestellten westlichen Überbau abgewickelt werden.
Damit stände für die Abwicklung des Verkehrs nur noch ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Aufgrund der Erfahrung mit den Baumaßnahmen auf der Konrad-Adenauer-Allee in Höhe des Ruderhauses (Gasundichtigkeit) und der Erneuerung der Schilderbrücken in Höhe der AS Oberhausen-Zentrum / BAB A 42 durch den Landesbetrieb Straßen NRW, bei der die Einziehung des rechten Fahrstreifens zu erheblichen Verkehrsstörungen und massiven Rückstaubildungen geführt hat, wurde die Verkehrslenkung mit einer einstreifigen Verkehrsführung je Fahrtrichtung verworfen.
Verkehrsführung während der Baumaßnahme
Aus den vorgenannten Gründen soll während der gesamten Baumaßnahme der Verkehr auf der Mülheimer Straße zwischen der Brücktorstraße und dem Knotenpunkt Mülheimer Straße / Duisburger Straße / Essener Straße als zweistreifige Einbahnstraße in Fahrtrichtung Norden geführt werden.
Die Gegenrichtung würde den Fahrzielen entsprechend über die Essener Straße – Mellinghofer Straße – Danziger Straße (Fahrziel BAB A 40 / Essen / Mülheim) und Duisburger Straße – Buschhausener Straße – Ebertstraße (Fahrziel Oberhausen / Duisburg) großräumig umgeleitet. Die Signalprogramme der Lichtsignalanlagen im Zuge der Umleitungsstrecke werden den Verkehrsbedingungen angepasst. Insbesondere die Linksabbiegerfahrstreifen von der Konrad-Adenauer-Allee in die Essener Straße bedürfen einer besonderen Betrachtung. Hier soll das sog. „Vorweihnachtssignalprogramm“ zum Tragen kommen, dass es ermöglicht, größere Verkehrsmengen zu bewältigen (Normaler Werktag 25.000 KFZ im Zulauf zum Centro/Tag - Vorweihnachtsverkehr 40.000 KFZ / Tag im Zulauf zum Centro).
Für die Fahrbahnsanierung im Bereich der stark geschädigten Werksgasthauskreuzung vor der Einmündung Essener Straße – Fahrtrichtung Norden auf ca. 170 m Länge und 14 m Breite – wird zusätzlich für ein Wochenende – Freitags 20:00 Uhr bis Montag 05:00 Uhr – der Verkehr in Richtung Norden von der Ostseite auf die Westseite (entgegen der normalen Fahrtrichtung) umgelegt. Für diesen Bauzustand wird die Signalisierung des Kreuzungsbereichs entsprechend ergänzt und umgestellt.
Während der Baumaßnahme wird der Fuß- und Radverkehr grundsätzlich, allerdings mit Einschränkungen aufrecht erhalten. Die Umleitung der Fußgänger und Radfahrer erfolgt an den vorhandenen Kreuzungen zu beiden Seiten des Brückenbauwerks.
Dauer der Baumaßnahme
Aufgrund der Bauzeitlänge von vier Monaten kann die Gesamtmaßnahme nicht - wie im Jahre 2013 – überwiegend in den großen Ferien abgewickelt werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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3 MB
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2
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(wie Dokument)
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689 kB
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3
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(wie Dokument)
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217,8 kB
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