Antragsvorlage - A/18/1037

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob und in welcher Form eine stadtweite Informations- und Sensibilisierungskampagne zum Thema „Schulterblick“ nach dem Vorbild des Landes Niedersachsen umgesetzt werden kann.

Dabei soll insbesondere geprüft werden:

1. welche Maßnahmen mit vertretbar finanziellem Aufwand realisierbar sind; 

2. ob bestehende Kommunikationskanäle der Stadt (z. B. Social Media, Internetauftritt, Oh-Stadtmagazin) für die Kampagne genutzt werden können; 

3. ob eine Kooperation mit der Polizei, Verkehrswachten, Schulen sowie örtlichen Mobilitätsakteur*innen möglich ist; 

4. ob ergänzend Markierungen, Plakate oder Aufkleber an besonders sensiblen Verkehrspunkten eingesetzt werden können.

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Bezug

Kein Bezug

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Sachverhalt

Der Schulterblick gehört zu den einfachsten und zugleich wirksamsten Maßnahmen zur Vermeidung von Verkehrsunfällen. Insbesondere beim Abbiegen, Fahrstreifenwechseln oder Öffnen von Fahrzeugtüren können Radfahrende, E-Scooter-Nutzende und andere Verkehrsteilnehmende durch einen kurzen Blick über die Schulter rechtzeitig erkannt werden.

Gerade in Städten kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und schweren Unfällen, weil Personen im sogenannten „toten Winkel“ übersehen werden. Ein konsequent durchgeführter Schulterblick kann solche Situationen häufig verhindern und trägt damit unmittelbar zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.

 

Das Land Niedersachsen hat mit seiner Schulterblick-Kampagne gezeigt, dass bereits einfache und kostengünstige Kommunikationsmaßnahmen eine hohe Aufmerksamkeit erzielen können. Die Kampagne setzt auf leicht verständliche Botschaften und erinnert Verkehrsteilnehmende daran, eine Handlung auszuführen, die nur wenige Sekunden dauert, aber Leben retten kann.

Eine vergleichbare Initiative bietet auch für Oberhausen die Möglichkeit, mit überschaubarem Aufwand einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Sie ergänzt bestehende Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs und unterstützt das Ziel, die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Radfahrenden und Fußgänger*innen zu reduzieren.

 

Die Prüfung einer solchen Kampagne ist daher ein sinnvoller und verhältnismäßiger Schritt, um das Sicherheitsbewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden zu stärken und die Vision einer sicheren und nachhaltigen Mobilität in Oberhausen weiter voranzubringen.

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