Berichtsvorlage - M/16/1072-01

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Ausstellungen 2016

 

American Pop Art

Meisterwerke massenhaft

von Robert Rauschenberg bis Andy Warhol aus der Sammlung Beck

24. Januar bis 16. Mai 2016

Eröffnung: Samstag, 23. Januar 2016 um 19 Uhr

 

Mit dem Aufkommen der Pop Art in Amerika werden nicht nur Motive des Alltags wie Comics, Fahnen oder Suppendosen kunstwürdig. Auch die Frage des Originals und Geniekultes wird diskutiert und führt unter anderem dazu, dass Künstler beginnen ihre Siebdrucke, aber auch Objekte als ars multiple, als Meisterwerke massenhaft, aufzulegen. Kunst für alle ist die Devise, die zu einer eigenen Ausprägung und zu eigenwilligen Formen führt.

Das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen beherbergt mit der Sammlung des Düsseldorfer Rechtsanwaltes Heinz Beck ein großartiges Konvolut an Werken der 1960er und 70er Jahre. Die besondere Ausprägung dieser Sammlung liegt in Becks Vorliebe für Auflagen und Multiples, die genau den Wunsch der damaligen Zeit nach einer demokratisierten Kunst beeindruckend widerspiegelt. Erstmals zeigt die LUDWIGGALERIE eine Auswahl dieses Schwerpunkts in der amerikanischen Pop Art.

 

Arman (Armand Fernandez)+Richard Artschwager+Art Workers Coalition+Richard Bernstein+Christo+Robert Cottingham+Allan D’Arcangelo+Jim Dine+Don Eddy+Richard Estes+Hans-Dietrich Froese+Ralph Goings+Robert Graham+Al Hansen+Eila Hershon+Robert Indiana+Alain Jaquet+Jasper Johns+Howard Kanovitz+Allan Kaprow+Alex Katz+Edward Kienholz+R.B. Kitaj+Roy Lichtenstein+Liliane Lijn+Robert W. Munford+Lowel B. Nesbitt+Claes Oldenburg+Philip Perlstein+Mel Ramos+Robert Rauschenberg+Larry Rivers+James Rosenquist+Edward Ruscha+Paul Sarkisian+Ben Schonzeit+George Segal+Robert Stanley+Alan Turner+Andy Warhol+Tom Wesselmann

 

 

 

Der gute Weg zum Himmel – Spätmittelalterliche Bilder zum richtigen Sterben. Das ars bene moriendi-Gemälde aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, 21. Februar bis 8. Mai 2016

 

Diese Ausstellung widmet sich in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum Aachen erneut einem wichtigen Stück aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig. Die um 1475 entstandene Eichenholztafel, die dem Meister des Sinziger Kalvarienberges zugeschrieben wird, behandelt das für die Tafelmalerei seltene Thema der ars bene moriendi, der im Mittelalter zentralen Frage des richtigen Sterbens. Erstmals wird die Tafel nun eingehend stilistisch und ikonographisch untersucht und in den Themenbereich des guten Sterbens und der Interzessionsdarstellung (Fürbitten Maria und Christi), die in diesem Bild miteinander verbunden sind, eingeordnet. Wertvolle Leihgaben wie das einzigartige ars moriendi-Blockbuch des Gutenberg-Museums in Mainz oder die Darstellung des Armen Lazarus aus der Sammlung Marks-Thomée ergänzen mit zusätzlichen Leihgaben aus dem Suermondt-Ludwig-Museum diese konzentrierte Einraumschau.

 

 

Regina Relang - Inszenierte Eleganz

Reportage- und Modefotografie von 1930 bis 1970

22. Mai bis 18. September 2016

Eröffnung: Samstag, 21. Mai 2016 um 19 Uhr

 

Regina Relang beginnt ihre fotografische Karriere im Paris der 1930er Jahre mit Reportageaufnahmen, die während ihrer Reisen durch Südeuropa entstehen. In der Nachkriegszeit avanciert sie zur führenden Modefotografin Deutschlands. Zu ihren Auftraggebern zählen internationale Modeschöpfer wie Christian Dior oder Yves Saint Laurent, ihre Fotografien werden in Hochglanzmagazinen wie Constanze, Madame oder Film und Frau abgedruckt. Die Ruinen des zerstörten Münchens dienen ihr dabei gleichermaßen wie das bunte und rege städtische Treiben der Modemetropolen als Kulisse. In ihrem eigenen fotografischen Stil überwindet Relang die Grenzen zwischen Mode- und Reportagefotografie und bettet die neuesten Kollektionen in den alltäglichen Kontext ein oder inszeniert ihre Modelle in glamourösen Settings. In den 1960er Jahre arbeitet sie zunehmend im Studio oder mit studiohaften Situationen inmitten des Stadtraums. Erstmals ist mit dieser Ausstellung eine Auswahl des fotografischen Nachlasses von Regina Relang aus der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums außerhalb des süddeutschen Raums zu sehen.

 

 

Otto Waalkes

Ottifanten und Kunstgeschichte aus ostfriesischer Sicht

25. September 2016 bis 15. Januar 2017

Eröffnung: Samstag, 24. September 2016 um 19 Uhr

 

Dass Otto Waalkes zu den deutschen Multitalenten gehört ist weithin bekannt. Doch als Zeichner und Maler ist er bisher wenig wahrgenommen worden. Die Ausstellung in der LUDWIGGALERIE widmet sich diesem besonderen Bereich seines Lebenswerkes. Frühe Zeichnungen zeigen den an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg ausgebildeten als jungen Karikaturisten. Seine Figur des Ottifanten ist weltberühmt und auch als Comic-Zeichnung bis heute präsent. Plakate und Plattencover zu Auftritten und Veröffentlichungen gestaltete Otto selbst. In den letzten Jahren wendete er sich zunehmend der Kunstgeschichte zu und schuf Parodien auf die großen Maler dieser Welt von verblüffender Intensität und erwarteter Originalität. Die Neuinterpretation von Picasso, Lichtenstein und Co. und die Bevölkerung der Kunstgeschichtslandschaften durch den ostfriesischen Ottifanten können nun am Original nachvollzogen werden.

 

 

Kleines Schloss

 

Brigitte Kraemer

Fotografie

6. März bis 12. Juni 2016

Eröffnung: Sonntag, 6. März 2016 um 15 Uhr

 

 

 

 

 

Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE

Rebecca Raue - Malerei

26. Juni bis 28. August 2016

Eröffnung: Sonntag, 26. Juni 2016 um 12 Uhr

 

 

NN

4. September 2016 bis Januar 2017

Eröffnung: Sonntag, 4. September 2016 um 15 Uhr

 

 

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