Beschlussvorlage - B/17/6480
Grunddaten
- Betreff:
-
Konzeptentwurf: Menschenrechtsorientierte Gemeinwesenarbeit in Lirich - "Gemeinsam in Lirich"
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Dezernat 1 / Finanzen und Kultur
- Bearbeitung:
- Tim Tzscheppan
- Beteiligt:
- Integrierte Stadtentwickl. u. Statistik; Chancengleichheit; Kunst; Soziales; Geschäftsstelle Integrationsrat; Kommunales Integrationszentrum
- Verantwortung:
- Herr Tsalastras, Frau Costecki, Herr Dr. Florack
- Konsequenzen:
- Drucksache hat finanzielle Konsequenzen (siehe Sachverhalt); Drucksache hat keine klimatischen Konsequenzen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Gleichstellungsausschuss
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Vorberatung
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29.04.2025
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Erledigt
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Kulturausschuss
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Vorberatung
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30.04.2025
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Erledigt
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Sozialausschuss
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Vorberatung
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13.05.2025
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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14.05.2025
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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19.05.2025
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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26.05.2025
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Geplant
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Integrationsrat
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Kenntnisnahme
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01.07.2025
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Sachverhalt
Am 06.02.2023 hat der Rat der Stadt Oberhausen mit der Drucksache B/17/3074-01 die Verwaltung beauftragt, unter Miteinbeziehung des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“, sowie des Landesprogrammes „NRWeltoffen“, ein Konzept zur menschenrechtsorientierten Gemeinwesenarbeit zu entwickeln. Ein erstes Konzept wurde durch die Verwaltungsführung diskutiert. Außerdem wurde das Konzept in einem verwaltungsinternen Dialog weiterentwickelt.
Unter Anleitung des Sozialpädagogen Herrn Dr. Friedemann Bringt hat ein Konzeptentwicklungsteam (EWT) einen partizipativen Prozess eingeleitet. In sog. „Gartenzaungesprächen“ wurden Menschen niederschwellig befragt. Dies geschah in Form von Einzelgesprächen in Alltagssituationen der Anwohner vor Ort. Die Ergebnisse sind in Form einer Bestandsaufnahme im Konzept enthalten und wurden durch mögliche Handlungsanreize ergänzt.
In Kooperation mit dem Fachbereich 3-2-10/Sozialplanung wurden weitere Maßnahmen diskutiert. Auf Grundlage der Strategiepapiere und Handlungsempfehlungen aus den Expert*innendialogen der Sozialplanung wurden hier die ehrenamtlichen „Stadtteil-Kümmerer“ ergänzt, welche die langfristige Nachhaltigkeit der Gemeinwesenarbeit unterstützen können.
Im Rahmen der Städtebaulichen Analyse des Fachbereiches 4-5-20 wurden ebenfalls Anknüpfungspunkte identifiziert. So könnten beispielsweise „Angsträume“ in Form von Gemeinwesensprojekten aufgewertet werden oder der gute Zustand der örtlichen Grünanlagen durch ehrenamtliches Engagement etabliert werden.
Die unterdurchschnittlichen Wahlbeteiligungen zur Europa-, sowie zur Bundestagswahl geben Hinweise auf Vertrauensverluste in staatliche, sowie (kommunal-)politische Strukturen. Menschenrechtsorientierte Gemeinwesenarbeit kann hier den Aufbau von Netzwerkstrukturen und nachbarschaftlichen Engagement fördern.
Der Entwicklungsprozess hat die Notwendigkeit von Strukturen im Stadtteil deutlich gemacht. Um einen langfristigen Erfolg der verschiedensten Maßnahmen zu sichern, kann die Gemeinwesenarbeit in Lirich einen Beitrag zu Strukturen vor Ort leisten. Aus diesem Grund fokussiert sich das Konzept auf sozialarbeiterische, sowie kulturelle Ansätze. Diese sollen Gemeinschaftlichkeit und Nachbarschaftlichkeit fördern und Bewohnerinnen und Bewohner zur Selbstwirksamkeit stärken.
Zur Finanzierung des Projektes sollen Fördermittel eingeworben werden. Erste Gespräche haben dazu schon mit dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Weitere Gespräche mit möglichen Fördermittelgebern sind in Vorbereitung.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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475,2 kB
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