Beschlussvorlage - B/17/5470

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Beratungsfolge

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Bezug

Drucksache V/17/3420-01

Errichtung einer Raumzellenanlage für die Freiwillige Feuerwehr

 

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Sachverhalt

Die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Mitte und Freiwilligen Feuerwehr Süd sollen zur vorübergehenden Unterbringung in ein zweigeschossiges Raumzellengebäude auf dem Gelände der Feuerwache I untergebracht werden.

 

Die Schulungs-, Unterkunfts- und Sanitärbereiche sind in der jetzt bestehenden Feuerwache für die Freiwillige Feuerwehr für 20 männliche Einsatzkräfte für beide Züge ausgelegt. Eine Mitgliedschaft von Frauen im Löschzug fand dabei keine Berücksichtigung.

 

Aktuell sind 38 Mitarbeiter*innen alleine im FF Zug Süd ehrenamtlich tätig. Weitere 37 im Zug Mitte.

 

Alle vorhandenen baulichen, technischen und organisatorischen Gegebenheiten werden den heutigen Grundanforderungen an die erforderliche Personalstärke von 45 weiblichen und männlichen Angehörigen des Löschzuges sowie den Aufgabenschwerpunkten in den Bereichen Brandschutz, technische Hilfeleistung und Katastrophenschutz nicht gerecht.

 

Gänzlich fehlen Duschen, Sanitäranlagen und separate Umkleidebereiche für Damen, ein Löschzugführerbüro je Zug sowie Räume für die Jugendfeuerwehr. Die Kapazitäten des Umkleidebereiches sind längst erschöpft, so dass z. B. Einsatzkleidung verteilt über die Wache und aktuell in der Fahrzeughalle untergebracht werden müssen. Hierdurch kann eine Kontaminationsverschleppung von Schadstoffen durch die fehlende „schwarz/weiß-Trennung“ nicht verhindert werden.

 

Darüber hinaus ist der Aufenthalts-/Schulungsraum mit ca. 30 qm deutlich zu klein. Insbe­sondere wenn beide Löschzüge (Süd und Mitte) zeitgleich alarmiert werden.

 

Die derzeit hohe Motivation der ehrenamtlichen Angehörigen der Löschzüge ist durch die veraltete, unzulängliche räumliche Ausstattung und der seit Jahren angekündigten und nicht verwirklichten Abhilfe nur schwer aufrecht zu erhalten.

 

Vorbehaltlich der entsprechenden Gremienbeschlüsse wird angestrebt, die Hauptfeuerwache FW I an der Brücktorstraße 30 zu sanieren und in Teilbereichen zu erweitern sowie einen Neubau für die Freiwillige Feuerwehr in Königshardt zu realisieren. So können die Einsatz­fähigkeit und die Ausbildungsmöglichkeiten der Einsatzkräfte grundlegend verbessert werden. Eine zukunftsweisende Maßnahme, die auch den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Optionen auf neue adäquate Räumlichkeiten eröffnet. Entsprechende Planungen wurden durch die SBO bereits aufgenommen.

 

Da mit der konkreten Umsetzung der zuvor genannten Maßnahmen erst in einigen Jahren gerechnet werden kann, ist die Schaffung der in Rede stehenden Übergangslösung unabdingbar.

 

In mehreren konstruktiven Gesprächen mit Mitgliedern der Löschzüge Süd und Mitte konnte ein Vorschlag für die Errichtung eines Raumzellengebäudes erarbeitet werden.

Zukünftig sollen die Einsatzfahrzeuge der genannten Löschzüge einen Stellplatz in Halle 4 zugewiesen bekommen. Die Fläche des westlich an dieser Halle angrenzenden Parkplatzes bietet eine ausreichende Grundfläche zur Realisierung der Raumzellen.

 

Den Löschzügen Süd und Mitte wird jeweils ein Geschoss zugeteilt, so dass beiden Zügen separate Umkleide- und Sanitärräume, ein Unterrichtsraum, ein Büro sowie eine Küche zur Verfügung stehen.

 

Eine aktuelle Schätzung zur Errichtung der Raumzellen beziffert die  Kosten auf 1.260.000,00 EUR für den Kauf der Raumzellen sowie 500.000,00 EUR für die Gründungs- und Erschließungsmaßnahmen.

 

Die maßgebliche Kostenschätzung liegt erst seit der 24. KW vor, so dass wegen der Dringlichkeit die Vorlage zur Beschlussfassung für die Sitzung des Rates der Stadt am 01.07.2024 vorgesehen ist; auf eine Vorberatung im Haupt- und Finanzausschuss muss daher verzichtet werden.

 

Der Haushaltsansatz 2024 ist auskömmlich. Für das Haushaltsjahr 2025 werden noch die restlichen 510.000,00 EUR angemeldet. Der Aufbau der Raumzellen soll bis Ende des Jahres vorbereitet und im Frühjahr/Sommer 2025 abgeschlossen sein.

 

 

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Anlagen

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