27.04.2023 - 6.1 Resilienter Stadtumbau als kollektiver Lernproz...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Datum:
- Do., 27.04.2023
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Dezernat 5 / Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt
- Bearbeitung:
- Dana Engler
Beratung
Präsentation durch Herr Dr. Palotz. Die Präsentation wird der Niederschrift beigefügt.
Herr Heinzen merkt an, dass die Aufschlüsselung der einzelnen Aspekte nicht genügend ausgearbeitet ist und eine Aufarbeitung dieser durchgeführt werden sollte. Zudem wird gefragt, ob dies eher als eine Art Cockpit oder eher als eine Art Dashboard zu betrachten ist. Desweiteren ist ihm nicht ganz klar ob eine Nichtumsetzung gleichzeitig eine weitere Abwertung ist und dadurch die Planbarkeit eines Projektes beeinträchtigt oder dieses gar ganz aus der Planung rausfällt.
Herr Dr. Palotz erwidert, dass diese Aufstellung sowohl als Dashboard wie auch als Cockpit anzusehen ist. Es wurde das Gewerbeflächenentwicklungskonzept der OWT als Maßstab genommen und sich dann auf die Wohnbauentwicklung konzentriert.
Herr Heinzen erläutert, dass die ökologischen Aspekte nicht grundsätzlich wichtiger sind als die anderen Aspekte die aufgeführt wurden. Es wird das Parkhaus Düppelstraße als Beispiel genannt, welches grundsätzlich einen ökologisch positiven Impact steht aber in Konflikt mit Hitzeinseln. Es würde sich eine präzisere Steuerung der Aspekte wünschen.
Herr Dr.Palotz weist darauf hin, dass das Quartiersparkhaus dazu gedacht die Parkflächen zu konzentrieren und andere Siedlungsflächen zu produzieren. Die Realisierbarkeit ist allerding noch nicht direkt gegeben, weshalb das Projekt eine niedrigere Bewertung hat.
Herr Lenz erwidert, dass man durch das „Hochstapeln der Autos“ ca. 70 % Freifläche schaffen kann statt den aktuell vorhandenen 20 %.
Herr Dr. Palotz spricht sich positiv gegenüber dieser Aussage aus, lässt aber bedenken, dass das Bauvorhaben eine Hochbaumaßnahme ist welche wiederum einen Luftaustausch aufhält.
Herr Osman weist darauf hin, dass die ökologischen Aspekte wie bspw. Luftreinheit in die Bewertung mit einbezogen, wenn auch nicht explizit aufgeführt wurden und auch die Gewichtung sinnvoll gewählt wurde. Er findet es gut, dass der Antrag abgearbeitet und Kriterien erarbeitet wurden, sowie eine Rangfolge geschaffen wurde, welche grundsätzlich nachvollziehbar ist. Zudem bietet diese Aufstellung Transparenz sowie eine Reihenfolge u.a. auch im Bezug auf Ressourcen welche begrenzt zur Verfügung stehen, diese sinnvoll einzusetzen.
Herr Gadde fragt, ob ein Projekt eine höhere Punktzahl bekommen kann, wenn dies früher realisierbar (1-2 Jahre) ist. Beispielhaft wird das fehlende Verkehrskonzept zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 genannt oder auch das ehem. Stahlwerksgelände.
Herr Dr. Palotz erklärt, dass u.a. die Verfügbarkeit der Fläche und die Bereitschaft der Eigentümer eine große Rolle für die Entwicklung solcher Projekte spielt.
Herr Real stellt fest, dass diese Vorlage als Projektcontrolling zu werten ist, welche bspw. Jährlich erneut vorgestellt und diskutiert wird. Zudem sollte an gewissen Stellen eine inhaltliche neue Bewertung vorgenommen werden.
Herr Dr. Palotz stimmt dem Vorschlag von Herrn Real zu und ist für weitere Vorschläge offen was die Bewertung angeht sowie den Turnus der erneuten Analyse und Bewertung der Projekte.
Herr Wischermann fragt an, wie bspw. die Vorhabenträger diese Matrix übermittelt bekommen oder ob diese sich im Allris informieren können über die Bewertung und Einschätzung der Projekte.
Herr Dr. Palotz erklärt, dass die Stadtverwaltung in Kontakt mit den jeweiligen Vorhabenträgern ist.
Herr Heinzen fragt nach, was mit den Projekten ist die nicht in dieser Liste aufgeführt wurden.
Herr Dr. Palotz teilt mit, dass es sich einerseits um Projekte handelt, welche nicht mehr aktuell sind und andererseits um Projekte welche kurz vom Satzungsbeschluss stehen und diese dann demnächst realisiert werden.
Frau Grothe merkt an, dass die Gewichtung der Kriterien bspw. an der Mozartstraße oder in Ohrenfeld den Schwerpunkt der Gewichtung verschieben. Zudem wird gefragt, wieso eine standardisierte Bebauung eine niedrigere Bewertung bedeutet.
Herr Dr. Palotz erwidert, dass die Entwicklung von Wohnraum nicht nur auf standardisierte Grundrisse zurückzuführen sein soll, sondern auch eine größere Anzahl der Gesellschaft ansprechen soll, weshalb die Bewertung in diesem Falle auch niedriger ist.
Frau Grothe stellt noch die Frage nach der Gewichtung.
Herr Dr. Palotz erklärt noch einmal die Aufschlüsselung der Gewichtung der einzelnen Aspekte.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
7,5 MB
|
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
2,1 MB
|
