18.01.2024 - 5.1 Sachstandsbericht: LKW-Umgehungsverkehre über B...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Zusätze:
- - mündlicher Bericht -
- Gremium:
- Bezirksvertretung Sterkrade
- Datum:
- Do., 18.01.2024
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Nach einleitenden Worten von Herrn Bezirksbürgermeister Real geht Herr Kemper auf die Hintergründe der Brückensperrung der BAB A42 über den Rhein-Herne-Kanal in Essen und über die Umleitungsverkehre in Oberhausen anhand einer PowerPoint-Präsentation (Anlage 1) ein.
In der neugegründeten 14-tägig tagenden Task-Force, an der auch die Stadt Oberhausen teilnimmt, werden Details wie Beschilderungen etc. mit den anderen betroffenen Städten besprochen.
Die Autobahnbrücke würde heute so nicht mehr gebaut werden. Die Autobahnbrücke besteht aus einem Bauwerk und ist nicht zweigeteilt. Bei einem Abriss müsste die gesamte Autobahnbrücke erneuert werden und nicht wie bei einem zweigeteilten Bauwerk nacheinander.
Ursprünglich sollte die Autobahnbrücke nur eine Woche vor Weihnachten gesperrt werden. Bei der Untersuchung wurden aber stärkere Schäden festgestellt, so dass die Brücke erst einmal bis zum 15.04.2024 gesperrt werden soll.
Gestern wurde im Verkehrsausschuss des Landtages mitgeteilt, dass die Autobahnbrücke jetzt voraussichtlich bis Mitte März 2024 gesperrt wird. Dann ist geplant, dass Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen die Brücke wieder befahren können. Herr Kemper informiert über die großräumige Umleitung der Verkehre und die damit verbundenen Probleme auf den beiden betroffenen Autobahnen BAB A2 und BAB A40 sowie über die aufgestellten Beschilderungen.
Die LKW-Wiege- und Schranken-Anlage soll hinter der Anschlussstelle Oberhausen-Osterfeld aufgestellt werden, so dass LKW-Verkehre an der Anschlussstelle Bottrop-Süd abgeleitet werden können.
Die verkehrlichen Auswirkungen können dank der in Oberhausen vorhandenen Messstellensysteme festgestellt werden.
Mit diesen Messstellensystemen kann die Stadt Oberhausen, so Herr Dr. Knauf, auch die Art der Verkehre (PKW, LKW oder Krafträder) feststellen. Die in der Präsentation aufgeführten Zahlen der Verkehrsbelastungen in Oberhausen vom 16.01.2024 sind mit den Daten vom 17.01.2023 verglichen worden. Geringfügige Änderungen der Daten können aber viele Ursachen haben. Auf die Daten der einzelnen aufgeführten Messstellen in der Präsentation geht Herr Dr. Knauf dann ein.
Herr Kemper informiert darüber, dass eine Sperrung der betroffenen Straßen sehr schwierig ist, da es sich bei diesen um Landesstraßen handelt. Deren Aufgabe ist es auch, bei Verkehrsstörungen die Verkehre aufzunehmen und abfließen zu lassen. Die Situationen werden aber beobachtet und eventuell in einzelnen Punkten nachgebessert.
Auf die Frage von Herrn Bezirksbürgermeister Real nach der Brückenbelastung teilt Herr Kemper mit, dass die Autobahnbrücke BAB A516 über die Dorstener Straße die höchste Belastungsgrenze gemäß ihrer Klassifizierung hat. Wegen der Schwingungen auf der Autobahnbrücke und den Bürgerbeschwerden ist die Autobahn GmbH informiert worden.
Herr Ingendoh dankt der Verwaltung für den umfangreichen Bericht und schildert kurz die Verkehrssituation mit Stop-and-go-Verkehr im Bereich der Kreuzung Fernewald-/Dorstener Straße am heutigen Tag. Aus Sicht von Herrn Ingendoh verhindert die vorhandene Ampelanlage im Bereich der BAB-Auffahrten den abfließenden Verkehr. Es würde dort schon sehr helfen, wenn nach dem baldigen Ende der Baustelle auf der BAB A2 nicht sofort mit der neuen Baustelle in Richtung Oberhausen begonnen wird. Die Autobahn GmbH sollte damit warten, bis eine Lösung für die Autobahnbrücke BAB A42 gefunden worden ist.
Herr Bezirksbürgermeister Real kann nicht nachvollziehen, warum die Verkehre in Richtung Autobahn alle an der Kreuzung Dorstener Straße/Fernewaldstraße links abbiegen und nicht weiter in Richtung Bottrop fahren. Vielleicht müsste die Beschilderung entsprechend geändert werden.
Frau Dr. Schroer verweist auf die vielen Autobahnen mit ihren aktuellen Problemen, von denen Oberhausen umzingelt ist. Hinzu kommen noch die vielen dauernden Baustellen der Deutschen Bahn AG. Frau Dr. Schroer fragt nach, inwieweit die Stadt Oberhausen Gespräche mit den beteiligten Verkehrsträgern für eine Lösung führen kann.
In diesem Zusammenhang verweist Herr Beigeordneter Dr. Palotz auf die Sondersitzung des Verkehrsausschusses des Landtages, zu der die Stadt Oberhausen nicht einmal eingeladen worden ist. Da die Vertreter der Autobahn GmbH bisher auch ziemlich ratlos erscheinen, glaubt Herr Beigeordneter Dr. Palotz nicht an den Erfolg solcher Gespräche.
Herr Beigeordneter Dr. Palotz bestätigt Herrn Berndt die Fortschreibung der Verkehrszahlen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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3,7 MB
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