29.11.2016 - 4 Projekt BasisKomPlus, Regionale Angebote zur Un...

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Beratung

 

Frau Kröger stellt die Grundzüge des Projektes und die Zielgruppe anhand einer Power Point Präsentation dar. Diese ist im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung Oberhausen hinterlegt.

 

Frau Kauenhowen bedankt sich für die Darstellung und erfragt die Geschlechterverteilung in den Kursen sowie den Grad des Analphabetismus bei Frauen mit Migrationshintergrund.

 

Frau Kröger erklärt, dass grundsätzlich bei der weltweiten Verteilung des Analphabetismus Frauen den größeren Anteil haben. Alphabetisierungskurse werden schon lange angeboten. Neu am Projekt ist der aufsuchende Charakter. Das Projekt richtet sich an Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und Ziel ist es, möglichst arbeitsnah zu schulen.

 

Frau Boos lobt das aus ihrer Sicht längst überfällige Projekt und sieht in der Bildung den Schlüssel für ein friedliches Miteinander. Sie wünscht sich Informationen darüber, ob Frauen und Männer jeweils unterschiedlich mit dem Analphabetismus umgehen.

 

Frau Kröger sieht wesentliche Zugänge im direkten Erreichen der Menschen an ihren Arbeitsplätzen. Dabei sind Männer eher im Logistik Bereich anzutreffen, Frauen eher im Reinigungsgewerbe. Eine genaue Analyse und Evaluation ist aber aufgrund der  kurzen Dauer des Projektes nicht möglich.

 

Herr Wilger lenkt die Aufmerksamkeit auf die erschreckende Tatsache, dass 7,5 Millionen Menschen vom Analphabetismus betroffen sind. Das sind ca. 10 % der Gesamtbevölkerung. Aus seiner Sicht sollte das Augenmerk auf die Schulbildung gelegt werden. Die Zahlen sprechen möglicherweise für ein nicht funktionierendes System in diesem Bereich. Wichtig wäre aus seiner Sicht, den Übergang von Schule in Beruf stärker in den Blick zu nehmen und gute Bedingungen zu schaffen.

 

Frau Kröger wird im Rahmen des Projektes das Augenmerk auch auf die Schulabschlüsse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen legen.

 

Sie wünscht sich durch die Ausschussmitglieder eine Multiplikation der heute genannten Informationen und Hinweise auf mögliche weitere Arbeitsfelder.

 

Frau Schadt fehlen in der Darstellung des Projektes der gleichstellungsrelevante Bezug und die Benennung der Genderaspekte.

 

Frau Kröger sieht die Genderaspekte durch das Mitdenken der geschlechtsspezifischen Berufsgruppen durchaus benannt. Aus Sicht von Frau Schadt gehören bei den geschlechterrelevanten Aspekten spezifischere Merkmale als ausschließlich die Berufsgruppenzugehörigkeit von Mann und Frau dazu.

 

Frau Boos votiert für eine Darstellung des Projektes im Sozialausschuss und Frau Prystaw wünscht sich  eine Zwischenberichterstattung in 2018.

 

Frau Albrecht-Mainz benennt das erfolgreiche Projekt „Lesen erleben“ - „Lesestadt Oberhausen“ des Leseförderungsprojektes der Universität Münster. Aus ihrer Sicht werden in den Schulen über solche Förderinitiativen die Grundpfeiler für bessere Bildungschancen gesetzt.

 

 

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Anlagen