Berichtsvorlage - M/16/0822-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

 

Die aktuelle Vorausberechnung der Bevölkerung für die Stadt Oberhausen geht in einer ihrer Varianten erstmalig seit Erstellung der Prognosen durch den Fachbereich Statistik von einer in den ersten Folgejahren leicht ansteigenden Bevölkerung aus. Bis zum Jahr 2017 wird in Variante 1 mit einem leichten Anstieg der Einwohner von 210.324 im Jahr 2014 auf 210.740 Einwohner/-innen gerechnet. Die Alternativvariante errechnet für den entsprechenden Zeitraum einen moderaten Einwohnerrückgang auf 209.594 Personen. Bis 2025 gehen jedoch beide Varianten von einer rückläufigen Bevölkerungszahl aus. Je nach Variante wird ein Bevölkerungsbestand von 207.618 (Variante 1) bzw. 206.402 Einwohner/-innen (Variante 2) vorausberechnet.

Im Vergleich zu der vorhergehenden Prognose aus 2010 bedeutet das einen erheblich nach oben korrigierten Bevölkerungsbestand. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die seit 2014 verstärkten Zuwanderungsgewinne.

Grundsätzlich ergeben sich die anfangs stagnierenden Bevölkerungszahlen aus im Jahr 2014 überraschend stark angestiegenen Geburten bei gleichzeitig hohen Sterbefallzahlen und einem Außenwanderungssaldo, das den weiterhin bestehenden Sterbefallüberschuss in den ersten Prognosejahren übertrifft. In den folgenden Jahren gleicht der absinkende Außenwanderungssaldo bei gleichzeitig sinkenden Geburten und ansteigenden Sterbefallzahlen den natürlichen Bevölkerungssaldo nicht mehr aus, so dass die Einwohnerzahl insgesamt wieder sinkt.

Unabhängig von der jeweiligen Prognosevariante wird der deutlichste Bevölkerungsrückgang für die Altersgruppe 18 bis unter 65jährigen erwartet. Je nach Variante liegt dieser bis 2025 bei -5,9 bzw. -6,4%. Der Rückgang der unter 18jährigen fällt mit -2,6 bis -2,7% erheblich geringer aus. Hohe Bevölkerungszugewinne werden hingegen für die Altersgruppe der 65jährigen und älter erwartet (+12,1 bzw. +13.4%).

Auf der Ebene der Sozialräume zeigen sich unterschiedliche Entwicklungstendenzen. Neben Sozialräumen, die – korrespondierend zur Gesamtentwicklung – anfangs einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen (Oberhausen Ost, Sterkrade-Mitte, Sterkrade-Nord und Osterfeld), gibt es auch Sozialräume, die von Prognosebeginn an einen Bevölkerungsrückgang aufweisen (Oberhausen-Mitte / Styrum und Alstaden/ Lirich). Insgesamt liegt die Entwicklung jedoch in allen Sozialräumen deutlich über der der Vorausberechnung von 2010.

 

 

 

 

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Anlagen

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