Beschlussvorlage - B/16/0912-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade beschließt vor der neuen Stadtteilbibliothek in Sterkrade die

1)      Verbreiterung des Gehweges und Versetzung der Poller

2)      Aufstellung von 10 Fahrradbügeln

3)      Umgestaltung der Poller

4)      Einrichtung eines eingeschränktes Halteverbotes für Bücherrückgabe

 

Haushaltsmittel stehen beim Auftrag 560012010190 – Gemeindestraßen und sonstige öffentliche Verkehrsflächen –, Kostenart 522101 – Aufwendungen für Infrastrukturvermögen Nahmobilität – zur Verfügung.

 

 

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Konsequenzen

Bezug

 

Umzug der Stadtteilbibliothek in Sterkrade in das alte Sparkassengebäude

 

 

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [X]

 

b) Sonstige

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Sachverhalt

Begründung

 

Um den Straßenraum im betroffenen Bereich (siehe Abbildung 1) aufzuwerten wurde in Zu­sammenarbeit mit Herrn Kluge-Jindra, Bereich 0-5/Medien die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen zu Erhöhung  der Verkehrssicherheit, Steigerung der Attraktivität und  Aufent­haltsqualität erarbeitet. Durch die bereits vorhandene Straßenquerschnittsgestaltung (z.B. keine Hochborde und Pflasterung)  entsteht hierdurch ein sogenannter Shared-Space-Be­reich, welcher den besonderen Querungsbedarf von Fußgängern berücksichtig. Für die Um­setzung der nachfolgend beschrieben Maßnahmen entstehen Kosten in Höhe von ca. 8.000 €, welche im Haushalt für Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität eingestellt sind.

Abbildung 1: Straßenraum Stadtteilbibliothek Sterkrade

Verbreiterung des Gehweges

Um den Gehweg bzw. den Aufenthaltsbereich vor der Stadtteilbibliothek zu vergrößern wer­den die vorhandenen Pfosten um ca. 1,3 m in den Straßenraum versetzt. Somit wurde der vorhandene Gehweg auf  4,30 m verbreitert und die Fahrbahnbreite auf ein Mindestmaß von 3,0 m verringert. Hierzu werden 16 alte Pfosten entfernt und 32 neue Pfosten gesetzt.

Fahrradabstellanlage

Zur Förderung der Erreichbarkeit der Stadtteilbibliothek mit dem Fahrrad werden insgesamt 10 Fahrradbügel aufgestellt, vgl. Abbildung 1. Für Elektrofahrräder wird bereits in der  Stadt­teilbibliothek eine Lademöglichkeit geschaffen.

Gestaltung der Pfosten

In Zusammenarbeit mit den Schülern des neunten Jahrgangs des Sophie-Scholl-Gymnasi­ums wurde ein Konzept zur Aufwertung des Straßenraums vor der Stadtteilbibliothek erar­beitet, vgl. Abbildung 2.

V:\2 Straßenakten\Wilhelmstraße\Bibliothek\Scan\Bild-006.jpg

Abbildung 2: Konzept zur farblichen Gestaltung des Straßenraums vor der Stadtteilbibliothek

 

Hierzu werden die Pfosten im Bereich der Stadtteilbibliothek farblich gestaltet. Durch die Gestaltung der Straßenpfeiler soll die Stadtteilbibliothek als Lernort in den Blickpunkt treten. Die 32 Straßenpfeiler sollen in gelben, grünen und blauen Farbstufungen angemalt werden, so dass der Anblick der gesamten Pfosten als Farbverlauf und eine Einheit wahrgenommen wird. Der Blick wandert von der kalten Farbe Blau zur warmen Farbe Grün bzw. Gelb, vgl. Abbildung 3.

V:\2 Straßenakten\Wilhelmstraße\Bibliothek\Scan\Bild-002.jpg

Abbildung 3: Farbverlauf der Pfosten *

Die runden „Köpfe“ der Pfosten sollen unterschiedliche Augendarstellungen schmücken, welche aus kunsthistorischen und kulturellen Zusammenhängen entnommen sind oder ei­gene Kreationen der Schülerinnen und Schüler darstellen, vgl. Abbildung 4. In der kunsthis­torischen Tradition werden Augen als Motiv regelmäßig aufgegriffen und sollen in Portrait­darstellungen eine Beziehung oder Kommunikation zwischen Betrachter und Motiv herstel­len.

 

 

Abbildung 4: Augen auf den Pfosten

Im Eingangsbereich der Stadtteilbibliothek kann zu Erklärung der Augen eine Kurzinformati­onstafel aufgestellt werden. Hierdurch wird ein Bezug der Straßenraumgestaltung zur Stadt­teilbibliothek geschaffen wo weitere Infos in der Literatur oder im Internet gesucht werden können.

*              Die exakte Farbgestaltung wird mit dem, für den Umbau verantwortlichen Architekturbüro     abgestimmt; in Anlehnung an die Innenraumgestaltung.

Geschwindigkeitsbegrenzung

Um die Verkehrssicherheit  und die  Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen wird im betroffe­nen Bereich vor der Bibliothek die zulässige Geschwindigkeit auf 20km/h begrenzt.

Ladezone für Bücherrückgabe

Für die Rückgabe von Büchern wird im Bereich des 24h-Rückgabeschalters auf der Kolping­straße eine „Ladezone“ durch ein eingeschränktes Halteverbot (Vz 286) für zwei Parkplätze angeordnet, vgl. Abbildung 5.

http://www.sicherestrassen.de/VKZBilder/286.gif

Abbildung 5: eingeschränktes Halteverbot (Vz 286)

 

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