Beschlussvorlage - B/16/0912-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Aufwertung der Straßenraummöbelierung vor der neuen Stadtteilbibliothek in Sterkrade
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Verkehrsplanung und Tiefbau
- Bearbeitung:
- Martina Schleuter
- Verantwortung:
- Janclas
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Beschlussfassung
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11.06.2015
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung Sterkrade beschließt vor der neuen Stadtteilbibliothek in Sterkrade die
1) Verbreiterung des Gehweges und Versetzung der Poller
2) Aufstellung von 10 Fahrradbügeln
3) Umgestaltung der Poller
4) Einrichtung eines eingeschränktes Halteverbotes für Bücherrückgabe
Haushaltsmittel stehen beim Auftrag 560012010190 – Gemeindestraßen und sonstige öffentliche Verkehrsflächen –, Kostenart 522101 – Aufwendungen für Infrastrukturvermögen Nahmobilität – zur Verfügung.
Sachverhalt
Begründung
Um den Straßenraum im betroffenen Bereich (siehe Abbildung 1) aufzuwerten wurde in Zusammenarbeit mit Herrn Kluge-Jindra, Bereich 0-5/Medien die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen zu Erhöhung der Verkehrssicherheit, Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität erarbeitet. Durch die bereits vorhandene Straßenquerschnittsgestaltung (z.B. keine Hochborde und Pflasterung) entsteht hierdurch ein sogenannter Shared-Space-Bereich, welcher den besonderen Querungsbedarf von Fußgängern berücksichtig. Für die Umsetzung der nachfolgend beschrieben Maßnahmen entstehen Kosten in Höhe von ca. 8.000 €, welche im Haushalt für Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität eingestellt sind.

Abbildung 1: Straßenraum Stadtteilbibliothek Sterkrade
Verbreiterung des Gehweges
Um den Gehweg bzw. den Aufenthaltsbereich vor der Stadtteilbibliothek zu vergrößern werden die vorhandenen Pfosten um ca. 1,3 m in den Straßenraum versetzt. Somit wurde der vorhandene Gehweg auf 4,30 m verbreitert und die Fahrbahnbreite auf ein Mindestmaß von 3,0 m verringert. Hierzu werden 16 alte Pfosten entfernt und 32 neue Pfosten gesetzt.
Fahrradabstellanlage
Zur Förderung der Erreichbarkeit der Stadtteilbibliothek mit dem Fahrrad werden insgesamt 10 Fahrradbügel aufgestellt, vgl. Abbildung 1. Für Elektrofahrräder wird bereits in der Stadtteilbibliothek eine Lademöglichkeit geschaffen.
Gestaltung der Pfosten
In Zusammenarbeit mit den Schülern des neunten Jahrgangs des Sophie-Scholl-Gymnasiums wurde ein Konzept zur Aufwertung des Straßenraums vor der Stadtteilbibliothek erarbeitet, vgl. Abbildung 2.

Abbildung 2: Konzept zur farblichen Gestaltung des Straßenraums vor der Stadtteilbibliothek
Hierzu werden die Pfosten im Bereich der Stadtteilbibliothek farblich gestaltet. Durch die Gestaltung der Straßenpfeiler soll die Stadtteilbibliothek als Lernort in den Blickpunkt treten. Die 32 Straßenpfeiler sollen in gelben, grünen und blauen Farbstufungen angemalt werden, so dass der Anblick der gesamten Pfosten als Farbverlauf und eine Einheit wahrgenommen wird. Der Blick wandert von der kalten Farbe Blau zur warmen Farbe Grün bzw. Gelb, vgl. Abbildung 3.

Abbildung 3: Farbverlauf der Pfosten *
Die runden „Köpfe“ der Pfosten sollen unterschiedliche Augendarstellungen schmücken, welche aus kunsthistorischen und kulturellen Zusammenhängen entnommen sind oder eigene Kreationen der Schülerinnen und Schüler darstellen, vgl. Abbildung 4. In der kunsthistorischen Tradition werden Augen als Motiv regelmäßig aufgegriffen und sollen in Portraitdarstellungen eine Beziehung oder Kommunikation zwischen Betrachter und Motiv herstellen.

Abbildung 4: Augen auf den Pfosten
Im Eingangsbereich der Stadtteilbibliothek kann zu Erklärung der Augen eine Kurzinformationstafel aufgestellt werden. Hierdurch wird ein Bezug der Straßenraumgestaltung zur Stadtteilbibliothek geschaffen wo weitere Infos in der Literatur oder im Internet gesucht werden können.
* Die exakte Farbgestaltung wird mit dem, für den Umbau verantwortlichen Architekturbüro abgestimmt; in Anlehnung an die Innenraumgestaltung.
Geschwindigkeitsbegrenzung
Um die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen wird im betroffenen Bereich vor der Bibliothek die zulässige Geschwindigkeit auf 20km/h begrenzt.
Ladezone für Bücherrückgabe
Für die Rückgabe von Büchern wird im Bereich des 24h-Rückgabeschalters auf der Kolpingstraße eine „Ladezone“ durch ein eingeschränktes Halteverbot (Vz 286) für zwei Parkplätze angeordnet, vgl. Abbildung 5.

Abbildung 5: eingeschränktes Halteverbot (Vz 286)
