Berichtsvorlage - M/16/0889-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Der NRW-Kulturrucksack in Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Sabine Bergforth
- Verantwortung:
- Buchloh
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Kulturausschuss
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Beschlussfassung
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09.06.2015
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Der Kulturrucksack NRW will Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren den Zugang zu kulturellen Angeboten zu stark reduzierten Preisen oder kostenlos ermöglichen.
Er startete 2012 mit 28 Pilotkonzepten in 55 Städten und Gemeinden für insgesamt rund 320.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Ab 2013 waren über 130 Städte und Gemeinden beteiligt an 51 Kulturrucksack-Standorten, 2014 stieg diese Zahl auf 175 Städte und Gemeinden an 60 Standorten. Ab 2015 sind es 196 Städte und Gemeinden an 68 Standorten, die sich im Kulturrucksack NRW engagieren.
Kommunen, in denen mehr als 3.500 junge Menschen im Alter von 10 bis 14 Jahren leben, können sich direkt beteiligen, kleinere Städte und Gemeinden können sich im Verbund mit anderen bewerben. Das Land unterstützt die Kulturrucksack-Kommunen mit jährlich 4,40 Euro pro Kind oder Jugendlichen in der genannten Altersgruppe.
Die Stadt Oberhausen ist, nach erfolgreicher Bewerbung, als eine der 28 Pilotkommunen von Beginn an beteiligt. Rund 10.000 Kinder und Jugendliche können so jährlich von den Projekten des NRW Kulturrucksacks profitieren.
In dieser Zeit hat sich der Kulturrucksack in Oberhausen gut etabliert. Im Jahr 2014 haben rund 1.400 Kinder und Jugendliche teilgenommen. Immer mehr Kooperationspartner können durch das städtische Kulturbüro gewonnen werden und viele Projekte in allen denkbaren Kunst- und Kultursparten werden angeboten. Besonders interkulturelle und inklusive Projekte sind ein fester Bestandteil der Programmplanung.
Die Zusammenarbeit erfolgt z.B. mit städtischen und freien Kulturanbietern, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Kirchengemeinden oder interkulturellen Vereinen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die direkte Anbindung eines Angebotes an einen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche sehr sinnvoll ist. Die Akzeptanz und Bekanntheit des NRW-Kulturrucksacks wächst so von Jahr zu Jahr.
Jugendliche können sich über ihre direkten Ansprechpartner in den Projekten oder die Website www.kulturrucksack.nrw.de über die Angebote in ihrer Stadt informieren. Eine Kulturcard, die auf der Website gestaltet werden kann, ist neben der Identifikation mit dem Kulturrucksack oft die Eintrittskarte zu verschiedenen Aktivitäten.
