Beschlussvorlage - B/16/0657-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

a) Die Straße, die von der Kirchhellener Straße in östlicher Richtung abzweigt und das Gebiet des Bebauungsplans Nr. 67 ‑ Sterkrader Venn ‑ ringförmig erschließt, erhält den Namen

 

Sterkrader Venn.

 

b) Die Straße, die von der Lickumstraße in östlicher Richtung abzweigen und in das Gebiet des Bebauungsplans Nr. 417 ‑ Höhenweg / Neukölner Straße / Lickumstraße führen wird, erhält den Namen

 

Findlingsweg.

 

c) Die Straße, die von der Straße Höhenweg in südwestlicher Richtung abzweigen und das Gebiet des Bebauungsplans Nr. 417 ‑ Höhenweg / Neukölner Straße / Lickumstraße erschließen wird, erhält den Namen

 

Bruckmannskate.

 

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Konsequenzen

Bezug

 

 

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ X ]

 

    ja   [ ]

 

b) Sonstige

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Sachverhalt

Begründung

 

zu a)

 

Im Bereich des Bebauungsplans Nr. 67 - Sterkrader Venn - wird die dort vorhandene Stichstraße an der Kirchhellener Straße mit dem sich anschließenden Straßenring neu ausgebaut (Anlagen 1 und 2). Über diese Straße werden zukünftig einzelne Gewerbegrundstücke erschlossen. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, diese Straße zu benennen. Die KIG - Königshardter Interessengemeinschaft e. V. unterbreitet als Straßennamen den Vorschlag „Sterkrader Venn“. Die Begründung hierzu ist als Anlage 3 der Beschlussvorlage beigefügt.

 

 

zu b) und c)

 

Im Bereich des Bebauungsplans Nr. 417 - Höhenweg / Neukölner Straße / Lickumstraße werden zwei neue Straßen angelegt, die benannt werden müssen. Für den Bereich des Bebauungsplans Nr. 417 liegen der Verwaltung Vorschläge für Straßennamen sowohl von der KIG als auch von Herrn Karl Lange (Verein für Verkehr und Heimatkunde Oberhausen-Schmachtendorf e. V.) vor.

 

Die Verwaltung regt auf Vorschlag von Herrn Lange an, die Straße, die von der Lickumstraße aus in das Bebauungsplangebiet führen wird, „Findlingsweg“ zu benennen:

 

Das gesamte Gebiet der Walsumermark war in der Eiszeit vom Nordlandeis überlagert. Dabei wurde der Erdboden mehrmals umgeschichtet u. viele Steinschotter regellos in die zerwühlten Bodenschichten hineingequetscht.

 

Die bis zu 1500 m mächtigen Eismassen ließen nach dem Abschmelzen eine Unmenge an Moränenschutt zurück. Zeugen dieser erdgeschichtlichen Vorgänge sind die Findlinge, die immer wieder in unserer Gegend zutage gefördert werden. Ein großer Teil von ihnen stammt aus Skandinavien und besteht aus Granit oder Gneis. Der größte dieser Art in unserer Stadt, ein Stein aus rotem Granit, liegt an der oberen Neukölner Straße vor dem Heim des Wandervereins „Frisch-Auf“. Er befindet sich damit südlich der geplanten Straße.

Der mächtige Granitblock lag ursprünglich unweit der Hirschkamp-Gaststätte im Hiesfelder Wald und wurde in den 1920er Jahren durch den Wanderverein entdeckt und vom Fiskus erworben. Nach mehrmaligem Ortswechsel fand er vor dem Vereinsheim seinen endgültigen Platz. Aufgrund seines Fundortes ist er ein wichtiger Zeuge der erdgeschichtlichen Entwicklung unserer Heimat.

 

Die Verwaltung regt auf Vorschlag der KIG an, die Straße, die von der Straße Höhenweg aus das Gebiet des Bebauungsplans Nr. 417 erschließen wird, „Bruckmannskate“ zu benennen. Die Begründung hierzu ist als Anlage 5 beigefügt.

 

 

 

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Anlagen

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