Beschlussvorlage - B/17/4505-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Der Rat der Stadt Oberhausen beschließt, die Eintrittspreise des Theaters Oberhausen gemäß Anlage mit Beginn der Spielzeit 2024/25 festzusetzen.

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Konsequenzen

Konsequenzen

 

a) Finanzielle

 

    keine  [ ]

 

    ja   [ x ]

 

b) Sonstige

 

    Auswirkungen auf das Klima

 

    ja   [ ] (siehe Anlage Klimacheck)

 

    nein   [ x ] Begründung:

 

 

 

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Sachverhalt

Begründung

 

Die Eintrittspreise des Theater Oberhausen wurden zuletzt moderat zur Spielzeit 2022/23 für Veranstaltungen im Studio (Saal 2), in der Bar (Pool), für Gebührenkarten für externe Theaterbeschäftigte, für Gruppenkarten ab 15 Personen sowie für eigene externe Veranstaltungen angepasst. Die neuen Eintrittspreise wurden sehr gut und ohne Publikumsbeschwerden angenommen. Insbesondere die Veranstaltungen im Studio und in der Bar verzeichneten durchschnittlich eine höhere Auslastung (rd. 73%) im Vergleich zur Gesamtauslastung des Theaters (rd. 62%). Die Gesamtbesucherzahl des Theaters lag in der Spielzeit bei 42.049 Gästen. Für die laufende Spielzeit 2023/24 rechnen wir mit einem leichten Anstieg der Besucherzahlen auf ca. 44.000.

 

Der Rat der Stadt Oberhausen hat ein Haushaltssicherungskonzept 2024ff beschlossen (vgl. Drucksachen-Nr. B/17/4376-01) das ab diesem Jahr 2024 eine schrittweise strukturelle Zuschussreduzierung für das Theater Oberhausen enthält. Vor diesem Hintergrund ist es für das Theater erforderlich, bereits ab der nächsten Spielzeit 2024/25 eine sehr umfassende Preismaßnahme umzusetzen, um das Erlösniveau zu steigern und die Zuschussreduzierung teilweise zu kompensieren. Die Preismaßnahme soll ab der Spielzeit 2024/25 wirken und wird im neuen Spielzeitheft im Frühjahr 2024 veröffentlicht werden.

 

Das angefügte Preiskonzept sieht eine systematische Preiserhöhung in allen Platzkategorien, differenziert nach Spielstätten und Zielgruppen vor und beträgt zwischen 1,50 EUR bis maximal 3,00 EUR pro Eintrittskarte. Für Schüler, Kinder, Gruppen, das Familienstück/Märchen wurde bewusst ein geringerer Betrag als Erhöhung vorgesehen (1,50 EUR bis 2,00 EUR), für bereits ermäßigte Gebührenkarten für Theaterbeschäftigte, den Theaterring bzw. in der ersten Platzkategorie sollen die Preismaßnahmen insgesamt etwas höher ausfallen (zw. 2,00 EUR bis 3,00 EUR). Kostenlose Vermittlungs-, Informations- und Mitmachangebote sollen bestehen bleiben. Das Angebot für kostenlose Theaterbesuche für Geflüchtete am Theater Oberhausen (vgl. Drucksachen-Nr. B/17/2917-01) soll nicht verlängert werden. Das Angebot „Karte schieben“ für Menschen, die sich so einfach keinen Theaterbesuch leisten können, wird fortgeführt.

 

Abonnements für das Große Haus, das Studio sowie Wahl-Abos und die TheaterCard behalten ihren jeweiligen Preisvorteil zwischen 10% für Premieren-Abos und 30%.

 

Für junge Menschen in Schule, Ausbildung oder Studium bis 30 Jahre bietet das Theater die TheaterCard Young weiterhin zu einem Flaterate-Preis von einmalig 25 EUR für 12 Monate ab Kauf an – für alle verfügbaren Plätze an der Abendkasse.

 

Eine preislich niederschwellige Zugänglichkeit, soziale sowie kulturpolitische Überlegungen sind in das Preiskonzept eingeflossen. Im Vergleich zum Preisniveau anderer Ruhrgebietstheater bleibt das Theater Oberhausen preislich attraktiv und wettbewerbsfähig. Im Preisgefüge liegt das Theater Oberhausen überwiegend unterhalb der Schauspiel-Bühnen in Essen, Bochum und Dortmund und bietet weiterhin günstigste Tarife für Kinder, Jugendliche und Schülergruppen an. Angesichts der dargestellten Ausgangslage ist es jedoch leider nicht mehr möglich, die seit vielen Jahren stabilen und niedrigen Eintrittspreise für das Familienstück aufrecht zu halten.

 

Dank des Freundeskreises für das Theater Oberhausen kann das Projekt „Klassenkasse“ auch in der Spielzeit 2024/25 fortgesetzt werden. Die „Klassenkasse“ übernimmt den Eintrittspreis für einen Theaterbesuch von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern sich einen Theaterbesuch nicht leisten können. Damit wird allen Schul- und Kitakindern ein Theaterbesuch mit der Klasse oder Kita ermöglicht. Bei der Anmeldung der Schüler- oder Kita-Gruppe geben die Pädagog:innen an, wie viele Schülerinnen, Schüler oder Kitakinder ohne Förderung nicht am Theaterbesuch teilnehmen könnten. Der Eintrittspreis für die entsprechenden Kinder und Jugendlichen wird von der „Klassenkasse” übernommen.

Dieses Projekt wurde vom Freundeskreis des Theaters Oberhausen und dem Rotary Club Oberhausen Antony-Hütte initiiert. Spenden für die „Klassenkasse“ nimmt das Theater Oberhausen gerne und jederzeit an. Die Unterstützung kommt direkt den Kindern und Jugendlichen im Projekt „Klassenkasse“ zugute.

 

Theater Oberhausen, Stadtsparkasse Oberhausen

IBAN: DE95 3655 0000 0053 2173 03, SWIFT-BIC: WELADED1OBH

Betreff: „Spende Klassenkasse“ 

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Anlagen

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