Berichtsvorlage - M/17/4495-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

KultuSachdarstellung

 

1) Gedenkhalle und Bunkermuseum

 

Rückblick auf 2023

 

Im Bunkermuseum konnte eine deutlich erhöhte Besucher*innenzahl gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden: statt 2.300 kamen über 3.000 Besucher*innen. Auffällig war die Zunahme von Workshops für Schulgruppen. In der Gedenkhalle war nur eine geringfügige Erhöhung der Besucher*innenzahlen auf 7.800 zu notieren, eine im Vergleich stabile Höhe des Besuchsniveaus.

 

Alle vier Gedenkfeiern des Jahres 2023 fanden wieder real statt. Größten Zuspruch erfuhr die Gedenkfeier zum 27. Januar für alle Opfer des Nationalsozialismus (ca. 200 Personen), gefolgt von von ca. 150 Teilnehmer*innen an der Gedenkfeier zum Novemberpogrom von 1938. Die anderen Gedenkfeiern (Antikriegstag, Volkstrauertag/Friedenssonntag) blieben im zweistelligen Bereich.

 

Ergänzend zu den Individualbesucher*innen nahmen über 500 Personen, zumeist Schüler*innen, an den Workshops der Gedenkhalle teil. An Führungen nahmen über 200 Interessierte teil.

 

Die Gedenkhalle war als Ausrichter bzw. Kooperationspartner an drei Wechselausstellungen beteiligt, die nach Oberhausen geholt wurden. Vom 1.3. bis zum 30.4.2023 wurde die Ausstellung „Du Jude! Alltäglicher Antisemitismus in Deutschland“ in der Gedenkhalle präsentiert, eine Ausstellung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Vom 18.4. bis zum 2.6.203 konnte die Open-Air-Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“, eine Ausstellung des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V., von der Öffentlichkeit im Kaisergarten besichtigt werden. Vom 1.11. bis 15.12.2023 wurde die Ausstellung ‚„Ich habe den Krieg verhindern wollen.“ Georg Elser und das Attentat [auf Hitler] vom 8. November 1939‘ in der Gedenkhalle gezeigt. Zu allen drei Ausstellungen wurde ein Begleitprogramm angeboten, bestehend aus Führungen und Vorträgen, einmal auch durch eine Filmpräsentation ergänzt. Im Bunkermuseum wurden 2023 keine Wechselausstellungen präsentiert.

 

Die aktualisierte und erweiterte Dokumentation der eigenproduzierten Ausstellung „Risse im Stein“ ist im Spätsommer 2023 erschienen und im Buchhandel zu erwerben. Auf 135 Seiten finden sich die relevanten Informationen zur „Trauernden“ und dem Gedenken in Oberhausen sowie zur Biografie des Bildhauers Willy Meller. Ein Artikel von zwei externen Experten zu Meller befasst sich mit allen Kriegerdenkmälern von Meller im Wandel der Zeiten.

 

Im Fazit lässt sich sagen: Das erhöhte Interesse am Bunkermuseum, auch ohne ergänzendes Programm, weist auf das Potenzial hin, das in diesem historischen Ort liegt. Die Zahlen für die Gedenkhalle liegen nur noch zwischen 100 und 400 Personen unter den Besuchszahlen der Jahre vor der Pandemie, so dass die Entwicklung auf eine dauerhafte Stabilisierung der Besucher*innenzahlen hoffen lässt.

 

 

Ausblick auf 2024

 

Am 21. und 22. Februar 2024 werden wieder Stolpersteine verlegt. An 13 Orten im Stadtgebiet werden insgesamt 30 Steine für Opfer des Nationalsozialismus in unserer Stadt verlegt. Am 21.2. wird Gunter Demnig persönlich Stolpersteine verlegen, am 22.2. wird die Stadt ohne ihn die restlichen Stolpersteine verlegen. Bei den Menschen, die Opfer des NS-Terrorregimes wurden und denen diese Stolpersteine gewidmet sind, handelt es sich um Jüdinnen und Juden, Sinti, Kommunisten sowie um Personen, die der NS-Euthanasie zum Opfer fielen oder sog. Feindsender hörten.

 

Der Prozess, Informationen zum Gefallenen-Ehrenmal auf der Emscherinsel anzubringen – über das Projekt wurde bereits berichtet –, war aufgrund von denkmalpflegerischen Vorgaben voraussetzungsvoller als erwartet und konnte deshalb 2023 nicht abgeschlossen werden. An den Stellen, an denen die drei vorgesehenen Informationstafeln angebracht werden sollen, sind das Mauerwerk von biogenem Befall zu befreien und die Risse im Mauerwerk sowie die schadhaften Fugen neu zu verfugen. Dies ist zuvor mit der Denkmalbehörde abzustimmen. Die Fertigstellung ist nun für 2024 vorgesehen. Abgewartet werden muss derzeit die Rückmeldung zum Förderantrag der Gedenkhalle bei der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, um nicht durch einen verfrühten Maßnahmebeginn die Förderfähigkeit zu verlieren.

 

Die Publikation zum evangelischen Pfarrer Paul Barchewitz, Mitglied der Bekennenden Kirche in Oberhausen-Königshardt, konnte 2023 nicht fertiggestellt werden; über diese Publikation wurde schon berichtet. Textredaktion und Layout Druck sollen im 2. Halbjahr abgeschlossen werden, so dass die Publikation spätestens Anfang 2025 vorliegt.

 

Über die Produktion einer Ausstellung mit Fotografien der Oberhausener Bildjournalistin Ruth Gläser der Jahre 1951 bis 1962, die die frühe Erinnerungskultur der Stadt dokumentieren, wurde ebenfalls schon berichtet. Auch dieses Projekt verzögerte sich und soll nun bis Ende des Jahres 2024 abgeschlossen werden.

 

Die beiden letztgenannten Verzögerungen erklären sich dadurch, dass die Fachbereichsleitung 2023 längere Zeit ausfiel und deren Arbeitsanteile angesichts der limitierten Personalressourcen des Fachbereichs nicht durch Dritte hatten aufgefangen werden können.

 

 

2) Bundesprogramm „Demokratie leben“

 

Rückblick auf 2023

 

Nach den Corona-Jahren 2020 und 2021, deren Auswirkungen auch noch im Jahre 2022 zu spüren waren, konnte das Projektjahr 2023 wieder unter normalen Bedingungen angegangen werden. Die Erfahrungen, die mit Online-Veranstaltungen gemacht wurden, sind auch aktuell noch von Nutzen.

 

Mit der Aufstockung der Bundesmittel, die vom federführenden Amt (Gedenkhalle) und der Koordinierungs- und Fachstelle beantragt und vom Bund bewilligt wurden, konnten die finanziellen Mittel für die direkte Projektförderung erhöht werden.

 

Im Berichtszeitraum 2023 konnten insgesamt 19 Projekte mit unterschiedlichen Träger*innen und Kooperationspartner*innen mit einer Gesamtsumme von 57.663 Euro gefördert und durchgeführt werden. Durch die Erhöhung der Fördermittel bestand auch die Möglichkeit, größere Projekte zu fördern (z.B. die Demokratie-Zeitung), ohne die vielen wichtigen kleineren Projekte von Schulen oder anderen zu vernachlässigen.

 

Der für die die Vergabe von Fördermitteln zuständige Begleitausschuss tagte vier Mal im Jahresverlauf. Über weitere Förderanträge wurde bei Bedarf satzungsgemäß per Mailabfrage abgestimmt. So konnten u.a. über die schulischen Fördervereine am Berta-von-Suttner-Gymnasium, dem Sophie-Scholl-Gymnasium, der Gesamtschule Osterfeld, erstmalig auch an den Grundschulen Luisen-Schule, Schwarze Heide und Robert-Koch-Schule die Schule ergänzende Projekte durchgeführt werden, z.B. Lesungen, Workshops, Trainingsmaßnahmen für Sozialkompetenz oder Theateraufführungen im Themenfeld von Demokratie und Vielfalt.

 

Auch mit dem Roma-Integrationszentrum konnte mit einem Projekt zum Welttag der Roma die in dem vergangenen Jahre begonnene Zusammenarbeit weiter intensiviert werden. Eine erste Veranstaltung gab es auch mit dem ukrainischen Verein „Gromada“ zum Tag der Unabhängigkeit.

Neben der Herausgabe der Demokratie-Zeitung mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren mit unterschiedlichsten Artikeln über das gemeinsame vielfältige Leben in unserer Stadt fand vor allem die mit der AWO Oberhausen, dem Stadtsportbund und der Gedenkhalle präsentierte Open-Air-Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ große Beachtung in der Öffentlichkeit. Zwei Veranstaltungen, Vernissage und Finissage, ergänzten das Vortragsprogramm.

 

Die diesjährige Demokratiekonferenz war eingebettet in den von VHS, Arbeit und Leben, dem Demokratiebüro sowie der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung durchgeführtem „Internationalen Tag der Demokratie“ am 15. September. An diesem vielfältigen Programm rund ums und im Rathaus nahmen 800 bis 1.000 Bürger*innen teil. Allein an der Demokratiekonferenz mit einem Fachbeitrag von Frau Prof. Dr. Beate Küpper über rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen, über die sie in der Studie „Die distanzierte Mitte“ 2023 publiziert hat, beteiligten sich über 150 Oberhausener*innen.

 

Auch im Jahr 2023 fand im gemeinsamen Demokratiebüro eine enge Verzahnung mit dem Landesprogramm NRWeltoffen statt.

 

 

Ausblick auf 2024

 

Durch die mehrjährige Bewilligung der Bundesfördermittel konnten schon in der ersten Sitzung des Begleitausschusses am 31.1.2024 Mittel für mehrere Projekte bewilligt werden. So ist die Herausgabe der 5. Demokratie-Zeitung zur Europa-Wahl am 9. Juni 2024 fest eingeplant. Die Ausstellung „Oh eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“ ist für den April geplant. Weitere Anträge zur Internationalen Woche gegen Rassismus im März 2024 liegen dem Begleitausschuss (BgA) ebenfalls vor. Bei zwei weiteren Sitzungsterminen des BgA im ersten Halbjahr 2024 werden weitere Förderanträge aus der Oberhausener Stadtgesellschaft auf Förderfähigkeit besprochen werden. Diese Ausstellung wird in Kooperation mit NRWeltoffen ausgestellt.

 

Mit dem 31.12.2024 endet die zweite Förderperiode des Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die Bundesregierung hat beschlossen, das Programm weiterzuführen. Die Eckpunkte des neuen Bundesprogramms werden im 1. Quartal 2024 bei einer Programmkonferenz des Bundes in Berlin skizziert. Dies wird die Grundlage für einen neuen Förderantrag bilden. Die Antragstellung wird selbstverständlich in Abstimmung mit der Stadtverwaltung stattfinden und obliegt dem federführenden Amt und der aktuellen Koordinierungs- und Fachstelle.

 

 

3) Landesprogramm „NRWeltoffen“

 

Rückblick auf 2023

 

Mit Zuwendungsbescheid vom 7.12.2021 liegt für das Landesprogramm „NRWeltoffen“ eine Bewilligung für die Jahre 2022 und 2023 vor. Das Gesamtvolumen für den Bewilligungszeitraum beträgt 183.750,00 €, die Fördersumme Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Rassismus (LKS) beträgt 147.000,00 € (80 %), der Eigenanteil der Stadt liegt bei 36.750,00 € (20 %).

 

Die von NRWeltoffen betriebene Onlineplattform www.demokratiebuero.de stellt eine digitale Vorform der im Rat der Stadt Oberhausen im Juli 2019 beschlossenen Handlungsempfehlung in Bezug auf ein kommunales Demokratiebüro dar. Derzeit werden hier rund 70 Angebote unterschiedlicher Träger/Anbieter bereitgestellt. Interessierte und Betroffene können sich in wenigen Schritten schnell über Angebote in Bezug auf Prävention und Information gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und weitere Formen menschenverachtender Ideologien informieren, diese bei Bedarf abfragen und in Anspruch zu nehmen. Auch der neu eingerichtete Bereich „Opferberatung“ ist auf der Homepage zu finden und wird regelmäßig aktualisiert.

 

Gemeinsam mit dem „Netzwerk für Vielfalt und Toleranz“ (Demokratiebüro Oberhausen mit „NRWeltoffen“ sowie „Demokratie leben!“ in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum, dem Regionalen Bildungsbüro, dem Bereich Jugendpflege des Jugendamtes sowie der schulpsychologischen Beratungsstelle des Schulamtes) konnten mehrere Veranstaltungen angeboten werden. Zu nennen sind hier zwei Fortbildungen „lösungsfokussierter Klassenrat“ sowie ein Grundschul-Impulsnachmittag „Demokratielernen in der Grundschule“.

 

Vom 20. März bis 2. April 2023 fanden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt. In Kooperation mit dem Integrationsrat, dem Stadtsportbund, der VHS, der Gedenkhalle, dem Kommunalen Integrationsrat und dem Demokratiebüro wurde im Lichtburg Filmpalast eine dreiteilige Filmreihe präsentiert. Die Filme setzten sich mit unterschiedlichen Aspekten von Vielfalt, Diskriminierung und Rassismus auseinander.

 

Am 1. Mai 2023 konnte in Kooperation von Gedenkhalle Oberhausen, „NRWeltoffen“, „Demokratie leben!“, dem „Antifaschistischen Bündnis. Oberhausen für Demokratie und Toleranz“ sowie dem Kommunalen Integrationszentrum (Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage) eine neue Ausgabe der Demokratie-Zeitung Oberhausen herausgegeben werden. Die Zeitung wurde an alle Oberhausener Haushalte kostenfrei verteilt. In der Demokratie-Zeitung Oberhausen wurden auf 12 Seiten demokratierelevante Themen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die Zeitung folgt dem Grundgedanken der demokratiefördernden Aufklärung, der im Jahr 2019 (vgl. Ratsvorlage B/16/4853-01) einstimmig im vom Rat der Stadt Oberhausen beschlossenen „Kommunalen Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ formuliert worden war.

 

Unter Mitwirkung von „NRWeltoffen“ konnte sich das Netzwerk „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit in Oberhausen (ASKBA) weiterentwickeln. Dem Netzwerk gehören die Gedenkhalle Oberhausen, „NRWeltoffen“, das Kommunale Integrationszentrum, die Volkshochschule Oberhausen, die Initiative B-reden, das Schulreferat der Evangelischen Kirche Mülheim-Essen-Oberhausen, die liberale jüdische Gemeinde „Perusch“, die jüdische Gemeinde Duisburg-Oberhausen-Mülheim, das städtische Büro für Interkultur, die schulpsychologische Beratungsstelle und das Theater Oberhausen an. Weitere Institutionen haben ihr Interesse an einer Teilnahme bekundet.

 

Am 16.3.2023 fand der Fachtag „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit. Information – Dialog – Vernetzung“ im Zentrum Altenberg statt, der durch die Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. Mit einem Theaterstück, acht Workshops, zwei Filmworkshops und knapp 20 Informationsständen beim „Markt der Möglichkeiten“ sowie einem Musikbeitrag konnten etwa 150 Teilnehmende aus Oberhausen und den Nachbarstädten erreicht werden. Der Zuspruch war für ein erstes Angebot dieser Art in Oberhausen sehr hoch, die Resonanz durchweg positiv, so dass eine Neuauflage in der Zukunft angedacht ist.

 

Im Oktober 2023 konnte im Rahmen des Netzwerkes ASKBA die Filmveranstaltung „Walter Kaufmann – welch ein Leben“ im Lichtburg Filmpalast durchgeführt werden. Unter Anwesenheit des Regisseurs Dirk Szuszies konnte das Leben und Wirken des jüdischen Schriftstellers sehr gut nachvollzogen werden.

 

Im August 2023 konnte ein Workshop zur Beteiligungs-APP „PlaceM“ durchgeführt werden. Mit PlaceM erhalten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder andere Institutionen, die sich speziell mit der Zielgruppe Jugendliche befassen, eine einfache und auf dem Handy funktionierende Applikation zur Verfügung gestellt, mit der die Zielgruppe an demokratische Anregungs- und Entscheidungsprozesse (möglichst weitreichende Partizipation) beteiligt werden kann. Die APP ist beim Jugendhilfeträger Jugendclub Courage e.V. seitdem im Einsatz.

 

In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Oberhausen konnte Prof. Thomas Biebricher zu einer Abendveranstaltung (Lesung „Mitte/rechts – Die Internationale Krise des Konservatismus“) eingeladen werden. Die Veranstaltung fand am 12.12.2023 im Zentrum Altenberg statt.

 

Im Oktober 2023 wurde die Stadt Oberhausen zur abermaligen Antragstellung im Rahmen von „NRWeltoffen“ durch das Land NRW aufgefordert. Der entsprechende Förderantrag für die Jahre 2024 und 2025 wurde am 14. November 2023 bewilligt.

 

Ausblick auf 2024

 

Für das Jahr 2024 sind bereits einige Schwerpunkte festgelegt worden. Die Datenbank des Demokratiebüros wird gepflegt und weiterentwickelt.

 

Im Rahmen des Netzwerkes „Vielfalt und Toleranz in Oberhausen“ ist der erste Impulsnachmittag für Lehrkräfte auf den 16. März 2024 terminiert. Dieser wird in der Volkshochschule Oberhausen stattfinden und richtet sich mit dem Titel „Demokratielernen in der Grundschule“ an Schulleitungen und Mitarbeitende in Oberhausener Grundschulen. Das Netzwerk wird im Laufe des Jahres weitere Angebote entwickeln.

 

Im Rahmen des Netzwerkes „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“ wird das Vorhaben einer Handreichung für Lehrkräfte an Oberhausener Schulen weiterverfolgt. Auch wird die Initiative für eine Städtepartnerschaft mit einer israelischen Stadt unterstützt. Angelaufen sind bereits die ersten Planungen für den nächsten großen Fachtag, der im Frühjahr 2025 stattfinden soll.

 

Im Rahmen des Tages der Demokratie am 15. September 2024 hat sich die Veranstaltergemeinschaft darauf verständigt, in diesem Jahr eine dezentrale „Woche der Demokratie“ auszurichten, die vom 9. bis 15. September 2024 stattfinden soll. Zahlreiche Initiativen und Gruppen der Zivilgesellschaft sollen hier die Möglichkeit erhalten, ein Programm zur Demokratieförderung zu organisieren.

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