Antragsvorlage - A/17/4271-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Oberhausen gemäß § 2 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt - Zur Stärkung der Pflege und Sicherung von Fachkräften in der Verwaltung
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Geplant
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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04.12.2023
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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11.12.2023
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Erledigt
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Sozialausschuss
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Kenntnisnahme
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23.01.2024
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob und in welchem Umfang die Stadt Oberhausen mit ihren unterschiedlichen Verwaltungseinheiten und städtischen Tochterunternehmen am Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“ des Landes NRW teilnehmen kann.
Bei positiver Prüfung ist eine Bewerbung zur Teilnahme der Stadt Oberhausen am Landesprogramm gewünscht.
Sachverhalt
Begründung
Das Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“ in NRW verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Beruf und die Verantwortung für die Pflege von Angehörigen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Unternehmen, Behörden und Organisationen zu verbessern. Die Pflege von Familienmitgliedern oder nahestehenden Personen ist grundsätzlich eine hohe Belastung, die jene vor große Herausforderungen stellt, die noch zusätzlich einer Berufstätigkeit nachgehen. Das Landesprogramm verfolgt das Ziel, es gerade auch diesen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besser zu ermöglichen die beruflichen Pflichten und die Pflege zu vereinbaren. Dabei findet auch die Tatsache Berücksichtigung, dass die häusliche Pflege von Angehörigen in den meisten Fällen für die zu Pflegenden eine wertvolle Möglichkeit eröffnet, bei ihren Familien zu sein. Durch die Vereinfachung und Verbesserung der Pflege von Pflegebedürftigen durch Angehörige, wird nicht zuletzt auch in besonderem Maße die Vereinsamung pflegebedürftiger Menschen bekämpft.
Das Programm hilft Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sich „pflegefreundlich“ aufzustellen und die Pflege der Beschäftigten auch durch die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -modellen (Homeoffice, Telearbeit, etc.) zu ermöglichen. Es verschafft Zugang zu „Pflege-Guides“ in den Unternehmen, indem diese Vertrauenspersonen durch für Unternehmen kostenlose Kurse geschult werden. Mit dem „Betrieblichen Pflegekoffer“ werden die teilnehmenden Unternehmen, Behörden und Organisationen jederzeit mit aktuellen Informationen zum schwierigen Themenfeld versorgt und durch das „Siegel Employer Branding“ verbessern die teilnehmenden Arbeitgeber zusätzlich ihre Attraktivität für potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Neben den Städten Essen, Gelsenkirchen, Köln, Münster, Wuppertal und Jülich sind bereits viele weitere auch öffentliche Institutionen, Verbände, Organisationen und große Unternehmen Teilnehmer des Programms: so die Finanzverwaltung für Nordrhein-Westfalen, zahlreiche Handwerkskammern und IHKs, einige Arbeitsagenturen und Jobcenter – auch die Arbeitsagentur Oberhausen, die Stadtsparkassen Essen und Vest Recklinghausen, die RWTH Aachen, die Polizeibezirke Kreis Paderborn und Soest und viele mehr.
