Berichtsvorlage - M/17/4177-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Erläuterungen zum Betriebsergebnis, zum Vermögensplan und Investitionsplan der SBO Servicebetriebe Oberhausen zum 30.09.2023

 

 

 

Wirtschaftsplan / Betriebsergebnis

 

Das Betriebsergebnis der SBO per 30.09.2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.491 aus und liegt damit zum Ende des dritten Quartals mit TEUR 434 über dem Plan­ansatz.

 

 

Zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen:

 

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (TEUR 8.334) bleiben hinter dem Planansatz (TEUR 10.270) mit TEUR 1.936 zurück. Im Besonderen kommt hier eine den Mietumsatz mindernde Risikoeinstellung zum Tragen, welche mögliche Umsatzkorrekturen aus noch nicht abgeschlossenen Miet­streitig­keiten berücksichtigt. Im Bäderbereich ergeben sich Umsätze oberhalb des geplanten Ansatzes. Die sich darüber hinaus aus anderen diversen Sachverhalten ergebenden Umsatzerlöse mit Dritten konnten, wie bereits in den vorangegangenen Quartalen, grundsätzlich planmäßig erzielt werden. Sofern hier geplante Ansätze unterschritten werden, korrespondieren diese entweder mit reduzierten Inanspruchnahmen im Aufwand oder harmonieren mit geringeren Beständen für noch anstehende Rückbuchungen abzurechnender Betriebskosten in der Mietverwaltung.

 

 

Bestandveränderungen

Hauptsächlich schlägt sich in dieser Position die Bildung und Auflösung von Beständen im Rahmen der Abwicklung städtischer Baumaßnahmen nieder. In kleinerem Maße fließen darüber hinaus Bestandsveränderungen ein, die sich aus der Abrechnung von Immobilien­betriebskosten ergeben. Der Planwert (TEUR 388) wird um TEUR 14.477 überschritten (IST TEUR 14.865) und ist größtenteils auf gebildete Bestände für noch nicht abgerechnete Baumaßnahmen sowie gegenläufige Bestandsauflösungen nach Abrechnung von Baumaß­nahmen zurückzuführen (in Summe TEUR 13.665).

 

 

Sonstige Erträge Dritte / Diverses

Erträge Dritter / Diverses ergeben sich zum Ende des dritten Quartals mit TEUR 563 leicht über den Planansatz.

 

 

Zuschuss Stadt OB / Investiver Haushalt

Hauptanteil am städtischen Zuschuss aus Investivem Haushalt haben die mit der Stadt abzurechnenden investiven Baumaßnahmen. Im Jahr 2023 werden darüber hinaus erstmals investive Anteile des Instandhaltungsbudgets (objektbezogene Maßnahmen aus Hauptunternehmerverträgen) innerhalb dieses Zuschusses dargestellt.

 

Der Zuschuss liegt auch nach dem dritten Quartal mit TEUR 12.477 deutlich unterhalb des geplanten Volumens in Höhe von TEUR 38.176. Hauptursache sind weiterhin noch nicht abgerechnete investive Baumaßnahmen, welche bei noch fehlender Schlussrechnung, in gleicher Höhe, in der Kosten angefallen sind, unter den Bestandsveränderungen (siehe oben) ausgewiesen werden. Insofern kommt es zu Verschiebungen zwischen den Positionen. Die Leistungserbringung kann also als Summe dieser beiden Positionen betrachtet werden, die in Gänze die Kosten abdecken.

 

 

Zuschuss Stadt OB / konsumtiver Haushalt

Der wesentliche Anteil des Zuschusses an die SBO (insgesamt TEUR 67.346) betrifft den Pauschalzuschuss in Höhe von TEUR 52.791 zur Deckung der Kosten des Eigenbetriebs. Die zum 30.09.2023 dargestellte Unterschreitung des Zuschusses ergibt sich nach wie vor durch noch unterplanmäßig abgerechnete Einzelzuschüsse (z.B. Rechnungsjournale). 

 

 

Materialaufwand

Die im zweiten Quartal beschafften Anlagegüter für die Feuerwehr (zwei Fahrzeuge) führen unverändert zu einer Überschreitung des Materialaufwands im Bereich der städtischen Einzelzuschüsse aus investivem Haushalt. Materialaufwand für Ge- und Verbrauchsgüter, welcher über Einzelzuschüsse des konsumtiven Haushalts verrech­net wird, bleibt hingegen wiederum deutlich unterbeansprucht. Insgesamt, ohne Differenzierung der Einzelzuschüsse, zeigt sich der Materialaufwand nach dem dritten Quartal mit TEUR 5.784 an­nähernd planmäßig. 

 

Sonstige bezogene Leistungen

Die sonstigen bezogenen Leistungen in Höhe von TEUR 59.128 bleiben auch nach dem dritten Quartal hinter den Plankosten (TEUR 75.269) zurück. Die wesentlichste Planunterschreitung ergibt sich durch noch nicht verausgabte Baukosten (TEUR 3.325). Nahezu identisch gegenüber dem Ende des Vorquartals (TEUR 3.299) fallen mit TEUR 3.352 Unterschreitungen der geplanten Energiekosten ins Gewicht, da nach wie vor erhebliche Verzögerungen bei der Inrechnungstellung durch die Energielieferanten existieren.

 

 

Personalaufwand

Der Personalkostenaufwand bleibt mit TEUR 424 unterhalb des geplanten Aufwands (TEUR 25.082). Der gegenüber dem Planwert geringere Personalkostenaufwand begründet sich einerseits durch ausbleibende Lohnfortfortzahlungen aufgrund von Langzeiterkrankungen sowie ungeplanten Austritten. Ferner werden Planansätze für Neu-/ bzw. Ersatzeinstellungen auch nach dem dritten Quartal noch nicht vollständig ausgeschöpft.

 

 

Abschreibungen auf Sachanlagen

Die Investitionen wurden bislang nicht in geplanter Größenordnung umgesetzt und führen zu geringeren Abschreibungen in Höhe von TEUR 377.

 

 

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen liegen mit einem Betrag von TEUR 935 unterhalb des Planwertes in Höhe von TEUR 10.770. Sie verhalten sich damit korrespondierend zur Unterschreitung des Zuschussbedarfs bzw. der geringer erzielten Umsatzerlöse.

 

 

Zinsaufwand

Der Zinsaufwand stellt sich mit TEUR 508 planmäßig dar.

 

Jahresergebnis

Das Ergebnis zum 30.09.2023 liegt bei TEUR 1.491 und damit um TEUR 434 über dem Planwert.

 

Vermögensplan / Liquiditätsstatus

 

Die bilanziellen liquiden Mittel betrugen zum 30.09.2023 TEUR 6.078. Darlehen wurden bis zum Ende des dritten Quartals im Geschäftsjahr noch nicht aufgenommen.

 

Investitionsplan

 

Die Summe der Investitionen beläuft sich per 30.09.2023 insgesamt auf TEUR 4.892. Für Investitionstätigkeiten im Zuge der Sanierungsarbeiten am Hallenbad Sterkrade bzw. für die Büroraumerweiterung am Zentralen Betriebshof wurde bis zum 30.09.2023 ein Betrag in Höhe von TEUR 2.432 verausgabt (Anlagen im Bau / inklusive Voraktivierungen aus 2022). Die Investitionen für bewegliches Anlagevermögen inklusive immaterieller Vermögensgegenstände belaufen sich bis zum Ende des dritten Quartals auf insgesamt TEUR 2.459. In diesem An­schaffungsbetrag sind Investitionen in Höhe von TEUR 799 für bereits in 2022 bestellte Sach­anlagen enthalten, deren Lieferung aber erst in 2023 erfolgte.

Damit werden zum 30.09.2023 für die Anschaffung beweglicher Anlagegüter, bezogen auf den hierfür eingestellten Planbetrag (TEUR 3.967), rund 62% beansprucht. Das geplante Investitionsvolumen 2023 für eigene Bau-/ Sanierungsvorhaben in Höhe von TEUR 5.409 wird zum Stichtag 30.09.2023 mit rund 45% in Anspruch genommen.

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Anlagen

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