Berichtsvorlage - M/17/3330-01
Grunddaten
- Betreff:
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Sachstandsbericht zum Prüfauftrag "Etablierung einer kommunalen Ausbildungsfirma".
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Fehime Sakur
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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08.05.2023
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Kenntnisnahme
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15.05.2023
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Der Rat der Stadt Oberhausen hat die Verwaltung in seiner Sitzung vom 26.09.2022 mit der Prüfung der Etablierung einer kommunalen „Ausbildungsfirma“ beauftragt, „um auf den für die Zukunft prognostizierten Personalbedarf mit einer Erhöhung der Ausbildungsquote reagieren zu können.“
Nach vorherigem Austausch zwischen dem Bereich 4-1, dem Fachbereich 4-1-40/Aus- und Fortbildung und den Ausbildungsleitungen anderer Ruhrgebietskommunen fand am 19.12.2022 ein Besuch bei der „Ausbildungsfirma InOffice“ der Stadt Essen statt. Die Stadt Essen war die erste Stadtverwaltung, die im Jahr 2015 eine „Ausbildungsfirma“ eingeführt hat. Dabei handelt es sich tatsächlich nicht um eine „Firma“, sondern vielmehr um eine geschaffene organisatorische Verwaltungseinheit innerhalb der Ausbildungsabteilung. An dem Besuch haben neben dem Beigeordneten Herrn Jehn und dem Leiter des Bereichs 4-1/Personal und Organisation Herrn Kawicki auch Kollegen*innen des Fachbereichs 4-1-40 teilgenommen.
Das Essener Modell sieht vor, dass bestimmte Aufgaben aus den jeweiligen Fachverwaltungen in die „Ausbildungsfirma“ ausgelagert werden. Ansprechpartner*innen der betroffenen Fachverwaltungen stehen den Nachwuchskräften bei auftretenden Fragen telefonisch zur Verfügung. Innerhalb der „Ausbildungsfirma“ werden die Nachwuchskräfte von drei Mitarbeiter*innen des städtischen Ausbildungsteams (jew. Vollzeitkräfte, EG 9c/A10 bis EG 10/A11) begleitet. Diese Stellen wurden zusätzlich für diesen Zweck eingerichtet. Insgesamt werden über das Jahr zwischen 15 und 25 Nachwuchskräfte gleichzeitig eingesetzt. Die in der „Ausbildungsfirma“ wahrgenommenen Aufgaben sind von wiederkehrendem Charakter und bilden Einzeltätigkeiten der Fachverwaltungen ab (Bsp. Umwelt-Hotline, Erfassung von Rechnungen, Anmeldung von Kita-Plätzen).
Gleichwohl der Besuch in Essen erste wertvolle Erkenntnisse geliefert hat, ist für die Stadtverwaltung Oberhausen eine weitere Befassung mit dem Thema erforderlich. Dabei ist insbesondere abzuwägen, ob durch die Einführung des Modells für die Stadt Oberhausen die Ausbildungskapazität nachhaltig quantitativ erhöht werden kann, ohne dass der hier bisher gegebene Standard der Ausbildung in den betroffenen Ausbildungsberufen beeinträchtigt wird. Erst danach ist eine Bewertung der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit und der erforderlichen Rahmenbedingungen möglich. Diese noch ausstehenden Prüfungen umfassen ggf. auch den Besuch bei weiteren vergleichbaren Ausbildungseinrichtungen anderer kommunaler Behörden.
