Berichtsvorlage - M/17/3384-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Verkehrsführung während der Erstellung des zweiten Vorflutanschlusses (Entflechtung des vorhandenen Mischwasserkanals) auf der Weseler Straße in Höhe des DB-Bahnübergangs
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Mobilität
- Bearbeitung:
- Jacqueline Grohmann
- Verantwortung:
- Frau Mauksch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Sterkrade
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
04.05.2023
|
Sachverhalt
Sachdarstellung
a) Maßnahmenbeschreibung
Die WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH plant zur Entlastung des bestehenden Kanalnetzes im Auftrag der Stadt Oberhausen die Neuverlegung eines Reinwasserkanals für den Handbach im Bereich des Bahnübergangs Weseler Straße. Mit dieser Maßnahme wird der gesetzlichen Verpflichtung nachgekommen, das Fließgewässer „Handbach“ nicht mehr in das städtische Mischwassernetz einzuleiten. Dies erfolgt durch einen Kanalstrang DN/DA 1200/1800 Stahlbeton, welcher im Rohrvortriebsverfahren durchgeführt werden soll. Der Baubeginn wird am 22.Mai 2023 erfolgen.
Die gesamte Maßnahme findet in der Gemarkung Sterkrade-Nord, Flur 25 statt.
Es wird eine Haltung DN 1200 (Außendurchmesser 1800 mm) für Reinwasser auf einer Gesamtlänge von 40,64 m vorgetrieben, wobei ein Höhenunterschied von 0,29 m zu überwinden ist.
Die neu zu erstellende Trasse unterquert auf einer Länge von ca. 10 m, die im Besitz der DB Netz AG befindlichen Flurstücke 143 und 148, ehe der voranzutreibende Kanal auf dem Grundstück der Emschergenossenschaft eindringt (Flurstück 248) und an das dort neu geplante Regenwasserpumpwerk anschließt, nachdem vor der Baumaßnahme eine Zielgrube zur Bergung der Vortriebsmaschine errichtet wurde.
Die Überdeckung des Reinwasserkanals am geplanten Schacht R2 beträgt 4,32 m, am Schacht R1 4,72 m. Innerhalb der Haltung in Höhe des Gleiskörpers beträgt die Mächtigkeit der Überdeckung 4,55 m.
Die Startgrube und Zielgruben werden als wasserundurchlässiger, ausgesteifter Bohrpfahlwandverbau mit Stahlbetonbodenplatte errichtet.
Die Startgrube hat die lichte Abmessung von 10,20 m x 5,420 m. Für die Baugrubenumschließung werden Bohrpfahlwände mit einem Durchmesser von 1,00 m und einer Gesamtlänge 11,27 unter Oberkante (OK) Gelände erstellt.
Die Zielgrube hat die lichte Abmessung von 9,20 m x 3,80 m. Für die Baugrubenumschließung werden Bohrpfahlwände mit einem Durchmesser von 1,00 m und einer Gesamtlänge 11,27 unter OK Gelände erstellt.
Die Baugrubensohle der Start-/ Zielgrube liegt 0,50 m unter der Rohrsohle des geplanten Mischwasserkanals. Dieser Raum wird benötigt für die Wandung des zu pressenden Rohres und des zu errichtenden, standfesten Auflagers auf Grundlage des eingesetzten Geräts. Für die Aus- und Einfahröffnung der Start- und Zielgrube wird ein Dichtblock benötigt, welcher mit der Vortriebsmaschine durchfahren wird.
b) Verkehrsführung während der Baumaßnahme
Während der Bauarbeiten muss die Weseler Straße in Höhe des Unterführung der BAB A 3 und vor dem Bahnübergang für den Fahrverkehr voll gesperrt werden. Die Weseler Straße muss vom Kreisverkehr und von der Wolfstraße als Sachkasse ausgewiesen werden. Der Verkehr wird weiträumig durch Planskizzen (Vorwegweiser) auf die Vollsperrung und die eingerichtete Umleitung hingewiesen.
Die vorherige Prüfung, ob eine halbseitige Straßensperrung und Verkehrsführung mit einer mobilen Lichtsignalanlage in Betracht kommt, musste aufgrund der Anordnung der Baugruben, des in der Engstelle befindlichen signalisierten Bahnübergangs sowie des benötigten Arbeits –und Sicherheitsraumes verworfen werden. Wie dem beigefügten Baustelleneinrichtungsplan zu entnehmen ist, verbleiben für den Fahrzeugverkehr weniger als 3,00 m an Restfahrbahnfläche.
Der Verkehr wird also in beiden Fahrtrichtungen über die Schmachtendorfer Straße – Im Heek – Hiesfelder Straße umgeleitet. Die Lichtsignalanlagen in der Umleitungsstrecke werden den höheren Verkehrsbelastungen angepasst. Im Bereich der Umleitungsstrecke ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Rückstaubildung zu rechnen.
Die Vollsperrung muss für ca. 12 Monate eingerichtet werden.
Anlagen
Anlage 1 – Umleitungsplan
Anlage 2 – Baustelleneinrichtung
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
122,5 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
2,1 MB
|
