Berichtsvorlage - M/17/3286-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Berichtsstand über den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektromobilität im Stadtgebiet
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Umwelt
- Bearbeitung:
- Jan-Luca Osthecker
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Umweltausschuss
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
26.04.2023
| |||
|
●
Geplant
|
|
Stadtplanungs- und Mobilitätsausschuss
|
Kenntnisnahme
|
|
|
|
27.04.2023
|
Sachverhalt
Bezug
A/17/1220-01 Antrag der SPD-Fraktion gemäß § 2 der Geschäftsordnung des Rates: Erstellung eines Konzeptes für die Ladeinfrastruktur in Oberhausen (Ratssitzung 15.11.2021)
M/16/3598-01 Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Oberhausen
M/17/2353-01 Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektromobilität im Stadtgebiet
Begründung / Sachdarstellung
Um die Mobilitätswende weiter voranzubringen, ist der Ausbau der Elektromobilität ein wichtiger Baustein als Teil einer klimaschonenden und nachhaltigen Mobilität der Zukunft. Dabei spielt die Versorgung mit Ladeinfrastruktur eine zentrale Rolle.
Aktuell befinden sich im Stadtgebiet Oberhausen an rund 61 öffentlich zugänglichen Standorten 213 Ladepunkte. Davon weisen 67 Ladepunkte eine Mindestleistung von 50kW auf.
Im Rahmen des Ladesäuleninfrastrukturkonzepts wurde eine Bedarfsanalyse auf Ebene der Verkehrszellen durchgeführt, um bereits im Vorfeld die unterschiedlichen Bedarfe zu identifizieren und zielgerichtet bei der späteren Umsetzung vorzugehen. Auf Grundlage dieser Ergebnisse geht nun der Ausbau der Ladesäulen weiter voran. Die Stadtverwaltung fungiert dabei als Genehmigungsbehörde und bringt die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen zusammen. Sie bietet somit privaten Investoren die Möglichkeit auf öffentlichen Verkehrsflächen E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zu realisieren.
Zur Abstimmung wurde daher von der Stadtverwaltung Oberhausen mit verschiedenen externen Anbietern in den letzten Monaten Gespräche geführt, sodass in diesem Jahr bereits 71 Anträge eingereicht worden sind. Die EVO hat davon 21 Anträge gestellt, wobei es sich um zwei Säulen mit jeweils zwei Ladepunkten pro Antrag handelt, sodass bis zu 84 Elektroautos gleichzeitig geladen werden könnten. Weitere 50 Anträge wurden von der HOCHTIEF Ladepartner GmbH gestellt, wobei es immer um eine Säule mit zwei Ladepunkten pro Antrag geht. Dadurch könnten weitere 100 Autos zeitgleich laden. Von den eingegangenen Anträgen konnten bereits 27 Anträge genehmigt werden (Stand 01.03.2023).
Hierbei sind gezielt Standorte ausgewählt worden, die sich im innerstädtischen Bereich befinden oder einen hohen Durchgangsverkehr aufweisen. Genauso wurden auch Standorte forciert, die in Wohngebieten liegen und durch Mietwohnungen geprägt sind. Gerade dort verfügt nicht jeder PKW über einen privaten Stellplatz, sodass private Lademöglichkeiten zumeist nicht umgesetzt werden können.
Im Bereich der Danziger Straße werden seitens der EVO zusätzlich drei Schnellladesäulen mit jeweils 300 KW geplant. Der Zeitpunkt der Fertigstellung hängt hier maßgeblich von Förderung und Lieferzeit ab und kann gegenwärtig noch nicht fixiert werden.
Die beigefügten Karten geben einen Überblick über die Standortverteilung der vorhandenen Ladesäulen, sowie der genehmigten und sich noch in Prüfung befindlichen Anträge. Dabei ist die Verteilung in der Innenstadt, Sterkrade und Osterfeld detaillierter dargestellt.
Geplant ist es, dass an den neuen Standorten Standardladesäulen installiert werden. Dabei wird es sich voraussichtlich um innovative und benutzerfreundliche AC-Ladesäulen handeln, die bis zu 22kW pro Ladepunkt liefern können. Das genaue Modell wird in der weiteren Planung festgelegt.
Mit Blick auf das weitere Vorgehen, werden von der EVO und HOCHTIEF Ladepartner GmbH bei den jetzt vorliegenden Genehmigungen Förderanträge beim Bund gestellt. Nach der Bewilligung der Mittel soll im Anschluss mit der Umsetzung der E-Ladesäulen begonnen werden. Neben den bisher gestellten Anträgen, sollen noch weitere Anträge in den nächsten Monaten folgen.
Darüber hinaus erreichen die Stadtverwaltung inzwischen vermehrt Anfragen von weiteren Unternehmen, welche sich am Ausbau des „Deutschlandnetzes“ mit Flächen für Schnellladesäulen beteiligen möchten.
Diese Ausbauoffensive sorgt insgesamt für eine Verbesserung bei der Versorgung der BürgerInnen mit Ladesäuleninfrastruktur im öffentlichen Raum und schafft so Anreize für eine CO2-ärmere Mobilität.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
1,5 MB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
1,4 MB
|
|||
|
3
|
(wie Dokument)
|
1 MB
|
|||
|
4
|
(wie Dokument)
|
881,3 kB
|
