Berichtsvorlage - M/17/3131-01
Grunddaten
- Betreff:
-
SBO-Baumkonzept für die Stadt Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Eigenbetrieb SBO
- Bearbeitung:
- Barbara Neu
- Verantwortung:
- Kalthoff , Drüppel, Daniela
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Betriebsausschuss SBO
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Kenntnisnahme
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28.02.2023
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Kenntnisnahme
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01.03.2023
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Erledigt
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Bezirksvertretung Osterfeld
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Kenntnisnahme
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07.03.2023
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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08.03.2023
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Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Kenntnisnahme
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09.03.2023
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Sachverhalt
Bezug
Antrag der CDU-Fraktion, Drucksachen-Nr.: A/16/3950-01
Sachdarstellung
Die Servicebetriebe Oberhausen führen im Auftrag der Stadt Oberhausen, auf der Grundlage der VIA-Grün-Software der Firma CAOS, das digitale Grünflächenkataster. Das Grünflächenkataster umfasst die Daten aller Grünflächen, die sich in der Unterhaltung der Stadt Oberhausen bzw. der SBO befinden sowie die Dokumentation aller Tätigkeiten, die zur Pflege und Unterhaltung der Grün- und Forstflächen notwendig sind bzw. durchgeführt wurden.
Dazu gehören Grünflächen (Parks und kleinere Grünanlagen), Sportfreiflächen, Kinderspielplätze, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Friedhöfe und das Straßenbegleitgrün.
Das in das Grünflächenkataster eingebundene Baumkataster umfasst Bäume an Straßen, Spielplätzen, Schulen und Kindertageseinrichtungen, die Oberhausener Wald- und Forstbereiche sowie Flächen, die sich in fremder Zuständigkeit befinden.
Baumkataster
Im Baumkataster sind die Informationen von insgesamt 36.031 Bäumen aufgenommen. Die Selektion und Auswertung aller dort abgelegten baumspezifischen Daten ist äußerst komplex und aufwendig. Mit der Besetzung der neu eingerichteten Stelle des Baum-Managers und der damit verbundenen definierten Aufgaben kann gewährleistet werden, dass regelmäßig weiter Daten erhoben sowie die gespeicherten Informationen, sorgfältig und fortlaufend analysiert werden.
Standortvoraussetzungen erhalten und schaffen
Der ökologische Nutzen von Bäumen ist unumstritten. Neben der Tierwelt profitieren auch Menschen von vitalen Baumbeständen. Bäume produzieren Sauerstoff, binden CO2 und Feinstaub und kühlen durch Beschattung und Verdunstung die Umgebung. In Straßenzügen mit einem großkronigen Alleebaumbestand kann es im Sommer bis zu 15 Grad kühler sein als in Straßen ohne Begrünung. Bäume sind ein wesentlicher Faktor für die Verbesserung des örtlichen Kleinklimas. Bei der Schaffung von neuen Baumstandorten, besonders im urbanen Raum, müssen die aktuellen Regelwerke der Forschungsgesellschaft für Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau berücksichtigt werden.
Die Grundlage für die gute Vitalität von Bäumen bildet ein ausreichend durchwurzelbarer Bodenraum. Bei der Bewertung der Standortfaktoren von Bäumen spielt die Bodenphysik im Vergleich zur Bodenchemie eine übergeordnete Rolle. Für gutes Wachstum brauchen Bäume genügend Porenvolumen im Erdreich. Nur dann ist die Durchlüftung, der Gasaustausch und die Wasserspeicherung gewährleistet.
Für die Umsetzung von Baumaßnahmen gilt beispielsweise, dass nicht nur die Bäume selbst im Zuge der Bauarbeiten zu schützen sind, sondern auch die umliegenden Böden. Die Einhaltung der DIN 18920 „Schutz vorhandener Vegetation auf Baustellen“ muss verpflichtend gegenüber allen, die im Wurzel- und Kronenbereich von Bäumen arbeiten, eingefordert werden. Die dendrologische Baubegleitung von Maßnahmen in Vegetationsbeständen wird daher konsequent eingefordert.
Baumerkrankungen als Folgen des Klimawandels
Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf den heimischen Baumbestand. Zunehmende Hitze- und Dürreperioden versetzen die Bäume in Stresssituationen in denen sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge sind. Davon sind sowohl die Bäume in den Wäldern betroffen, als auch in besonderer Weise die Bäume im Straßenbegleitgrün. Sie zeigen teils erhebliche Schädigungen und Vitalitätseinbußen.
Um die Vitalitätsentwicklung und Verkehrssicherheit des Baumbestandes nachvollziehen zu können ist es unerlässlich, regelmäßige Kontrollen durchzuführen. Diese Baumkontrollen finden im Rahmen der geltenden Verkehrssicherungspflicht als Sichtkontrollen statt. Dabei werden die Bäume durch systematische Inaugenscheinnahme auf verkehrsgefährdende Schäden an Wurzel, Stamm und Krone regelmäßig untersucht.
In der Praxis richten sich die ausgebildeten Baumkontrolleure der Servicebetriebe Oberhausen nach den Regeln der FLL-Baumkontrollrichtlinien. Bestimmte Pathogene, schwere Defekte und statisch relevante Schäden können verkehrsgefährdend sein und müssen im Zweifelsfall durch eine weitere eingehende Untersuchung eines externen Gutachters näher begutachtet werden.
Die Ausbreitung des Massaria-Pilzes konnte so beispielweise durch die regelmäßig durchgeführten Hubsteiger-Kontrollen und die damit verbundene Entnahme, der vom Pilz befallen Äste, stark eingedämmt werden. Der Platanenbestand in Oberhausen weist somit heute, aufgrund dieser regelmäßigen Pflegemaßnahmen, insgesamt eine sehr zufriedenstellende Vitalität auf. Die Platane gilt wegen ihrer Unempfindlichkeit gegen Bodenverdichtung und hohen Schnittverträglichkeit weiterhin als sehr robuster und wichtiger Straßenbaum.
Die Entwicklungen von aktuellen und zukünftig möglichen Baumkrankheiten und Schädlingen muss weiterhin genauestens beobachtet werden, da es zu erheblichen Ausfällen kommen kann.
Das Pseudomonas Bakterium ist auf dem Vormarsch und wird weiterhin zu großen Ausfällen im Bestand der Roßkastanien führen. Das Bakterium verursacht im späteren Stadium Weißfäule im Holz. Die betroffenen Bäume sind dann stark bruchgefährdet. Diese Entwicklung ist leider nicht aufzuhalten. Die Sekundärschäden (Pilzbefall/Totholz) entwickeln sich nach den heißen und trockenen Jahren weiter und werden unseren Baumbestand noch die nächsten 4-5 Jahre schwächen. Folgende Trockenperioden können die Situation verschlimmern.
Kappungen sind baumzerstörerische Maßnahmen und dürfen ausschließlich aus Gründen der Verkehrssicherheit erfolgen. Die resultierenden Schäden sind mit einem hohen Pflegeaufwand verbunden und bergen Sicherheitsrisiken.
Stellenwert der Baumkontrollen
Die Baumkontrolleure machen eine wichtige und verantwortungsvolle Arbeit. Sie melden täglich neue Verkehrsgefährdungen. Trotzdem ist es auch in Zukunft weiterhin notwendig, für spezielle Prüfverfahren und eingehende Untersuchungen externe Gutachter zu beauftragen.
Bäume an Straßen, auf Schulgeländen, Kindertageseinrichtungen, Kinderspielplätzen und Sportanlagen werden zweimal im Jahr kontrolliert. Die Massariakontrollen an Platanen finden zusätzlich mittels Hubsteiger einmal im Jahr statt. In Parkanlagen, Wäldern und auf waldähnlichen Flächen wird weiterhin eine Negativkontrolle durchgeführt. Bei Negativkontrollen werden nur Bäume erfasst, an denen ein Schaden mit entsprechendem Handlungsbedarf vorliegt.
Schnittmaßnahmen sind generell auf das Notwendigste zu begrenzen. Das Lichtraumprofil über Gehwegen und Straßen muss aus Gründen der Verkehrssicherheit eingehalten werden. Häuser und Verkehrseinrichtungen dürfen durch überhängendes Astwerk nicht beschädigt werden. Die Schnittstellen sind generell so klein wie möglich zu halten, damit die entstehenden Wunden sicher ausgeheilt werden können und keine Faulstellen entstehen. Die Anwendung der ZTV-Baumpflege und die Differenzierung zwischen schwach und effektiv abschottenden Baumgattungen bzw. -arten wird dabei berücksichtigt.
Baumfällungen und Neupflanzungen

Besonders die Jahre 2019, 2020 und 2021 haben für überdurchschnittlich hohe Ausfälle im Baumbestand gesorgt. Positiv zu werten ist der Abwärtstrend. Im Jahr 2022 mussten insgesamt nur 396 Fällungen durchgeführt werden, davon 154 Straßenbäume. Das sind 0,007% des Straßenbaumbestandes. Es ist der niedrigste Wert seit acht Jahren und der zweitniedrigste seit Aufzeichnung. Das regenreiche Jahr 2021 hat den Bäumen gutgetan. Es scheint so, als wenn in den Vorjahren, aufgrund der Trockenheit und Hitze, die kranken und geschwächten Bäume an den eher suboptimalen Standorten im Kollektiv abgestorben sind. Der vergleichsweise hohe Ausfall an Bäumen in der Reifephase (vom 15. bis 60. Standjahr) muss in Zukunft genauestens beobachtet und analysiert werden.
Bei der Anzahl an Fällungen muss immer auch bedacht werden, dass jeder Baum, sei er auch noch so klein, mit einem Auftrag zur Dokumentation versehen wird, auch wenn er sich in einer dichten Gehölzfläche befindet. Es handelt sich also nicht immer um markante, große Bäume die entnommen werden, sondern zu einem großen Anteil auch um kleine, abgestorbene Bäume in dichten Gehölzflächen mit einem Stammdurchmesser von <15 cm, die durch den natürlichen Aufwuchs (Naturverjüngung) kompensiert werden können.

In 2022 wurden mit 8.650 Bäumen nahezu 22 Mal mehr Bäume von der SBO gepflanzt als gefällt.
Neue Baumstandorte
Bereits seit 2019 werden vermehrt neue Baumstandorte gesucht und bepflanzt. Nur auf der Grundlage von Untersuchungen und Analysen zur Bodenbeschaffenheit und Lage von Versorgungsleitungen kann abschließend beurteilt werden, ob potenzielle Standorte wirklich als nachhaltig und geeignet angesehen werden können. Auf der Basis solcher Erkenntnisse konnten seit 2019 bereits 427 neue Standorte (in Parkanlagen und an Straßen) bepflanzt werden. Für das Grünflächenmanagement der SBO lautet weiterhin das erklärte Ziel, den Auftrag des Rates der Stadt „Oberhausen sucht 1000 Baumstandorte“ zu erfüllen.
Im gesamten Stadtgebiet wurden bisher 607 Standorte lokalisiert und bepflanzt. Im Einzelnen konnten an folgenden Stellen im Stadtgebiet Neupflanzungen erfolgen:
Pflanzjahr | Standort | Anzahl [Bäume in St.] |
6 | ||
2019 | Buschhausener Str. | 1 |
2019 | Concordiastr./Familienstraße GA | 4 |
2019 | Dülmener Str. | 1 |
2019 | Emscher- / Katharinen-Grundschulen OGATA | 1 |
2019 | Melanchthongrundschule | 1 |
2019 | Freitagsfeld | 1 |
2019 | Friedensstr. | 3 |
2019 | Grenzstr. | 9 |
2019 | Grünzug Lirich | 7 |
2019 | Kispi Rechenacker | 4 |
2019 | Königshütterpark | 1 |
2019 | KTE Königshardter Str. | 1 |
2019 | KTE Villa Kunterbunt I | 11 |
2019 | Mellinghofer Str. | 1 |
2019 | Rechenacker Kispi | 2 |
2019 | Schule an der Wunderstr OGATA | 8 |
2019 | Schwarze-Heide-Grundschule | 1 |
2019 | Sporthalle Biefangstr. | 4 |
2019 | Storchenring | 10 |
2019 | Theresenstraße | 1 |
2019 | Unterbruch | 3 |
2020 | Am Lohbruch | 8 |
2020 | Ruhrschule nb Sporthalle | 1 |
2020 | Dorstener Str. | 31 |
2020 | Goebenstr . | 6 |
2020 | Gravestr. | 2 |
2020 | Hamburger Str. | 6 |
2020 | Hermann Albertz.-Str. | 1 |
2020 | Hohe Str. | 2 |
2020 | Kispi Heinrich-Jochem-Platz / Bonmannplatz | 1 |
2020 | KTE Stadtmitte | 3 |
2020 | Lindnerstr. | 1 |
2020 | Mülheimer Str. | 5 |
2020 | Robert-Koch-Schule II (ehem. Eisenheimschule) | 4 |
2020 | Westhoffstr. | 1 |
2020 | Zum Steigerhaus | 2 |
2021 | Barmingholtener Str. (Schlenke) | 1 |
2021 | Boulevard Aquabad | 1 |
2021 | Ebereschenweg | 2 |
2021 | Fröbelplatz | 1 |
2021 | Hans-Sachs-Berufskolleg | 7 |
2021 | Heinrich-Heine-Gymnasium | 1 |
2021 | Hiberniastr. | 8 |
2021 | Kispi Graf-von-der-Mark-Straße | 1 |
2021 | Königschule Grundschule | 1 |
2021 | Königshardter Straße | 1 |
2021 | Lanterstraße | 2 |
2021 | GA Lessingstr., Brinkstr. | 3 |
2021 | Max Eyth Str. | 1 |
2021 | Neugahlener Str. | 1 |
2021 | Overbergschule | 1 |
2021 | Rehmer | 2 |
2021 | Sg Schillerschule | 1 |
2021 | Siegesstr. | 3 |
2021 | Tackenbergstr. | 2 |
2021 | Tannenstr. | 2 |
2022 | Adolfstr. | 4 |
2022 | Am Förderturm | 2 |
2022 | Bebelstr. | 22 |
2022 | Beerkamp | 1 |
2022 | Brammenring | 1 |
2022 | Braunschweigstraße | 1 |
2022 | Brüsseler Straße | 1 |
2022 | Burg Vondern | 1 |
2022 | Danziger Str. | 9 |
2022 | Duisburger Str. | 1 |
2022 | Eschenstraße | 3 |
2022 | Graßhofstr. | 2 |
2022 | Hügelstr. | 1 |
2022 | Im Erlengrund | 1 |
2022 | Karolinenstr. | 1 |
2022 | Kispi Flugstraße, Bahnstraße | 3 |
2022 | Konrad Adenauer Allee | 8 |
2022 | KTE Ackerstr. | 2 |
2022 | KTE Rechenacker | 3 |
2022 | KTE Strickersweg | 1 |
2022 | Mathildestr. | 1 |
2022 | Matzenbergstr. | 1 |
2022 | Max-Planck-Ring | 2 |
2022 | Obdachl.unterkunft Bahnstraße | 1 |
2022 | Ohrenfeld | 7 |
2022 | Osterfelder Str. / Essener Str. | 140 |
2022 | Richard-Wagner-Allee | 2 |
2022 | Teutoburger Str. | 3 |
2022 | Theodor-Heuss-Realschule | 1 |
2022 | Weierstr. | 4 |
| Gesamt: Straßen, Parkanlagen, Schule, KTE, Kispi | 427 |
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2019 | Fritz-Giga-Straße | 26 |
2022 | Fritz-Eickelen-Straße | 20 |
2022 | Im Mattensfeld | 10 |
| Gesamt: Neubau Straße | 56 |
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2019 | SpA Ankerstraße V/OB | 1 |
2019 | SpA Mellinghofer Str. / TBO | 8 |
2019 | SpA Siepenstr., Adler Osterf. V | 2 |
2019 | SpA Tirolerstraße V/OB | 21 |
2021 | SpA Erlenstraße V/OB | 34 |
2022 | SpA Kuhle V/OB | 58 |
| Gesamt: Sportanlagen | 124 |
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Gesamt | 607 | |
Folgende Standorte sind in die Planung und Prüfung von Neupflanzungen aufgenommen worden:
- 50 Standorte an der Nohlstraße
- 18-20 Standorte an der Bahnhofstraße
- 50 Standorte in Parkanlagen
Die SBO arbeitet derzeit an einer Bewerbung der Meldung neuer Standorte durch die Bürgerschaft.
Die hohe und stetig wachsende Anzahl an Jungbäumen verursacht einen großen Pflegeaufwand, der zukünftig weiter ansteigen wird. Der Einbau von Bewässerungssensorik im Zuge der Jungbaumpflege wird ausgebaut und weiterhin als hilfreich erachtet.
Der Altbaumbestand
Der Altbaumbestand muss in besonderer Art und Weise geschützt und gepflegt werden. Oftmals gefährden Bauvorhaben durch Grabungen im Wurzelraum den Bestand. Abgängige und nicht mehr vitale Altbaumbestände sind zwingend, auch aus Gründen der Verkehrssicherheit, sukzessive zu ersetzen.
Bäume prägen ganze Stadtbilder und steigern die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger, besonders im innerstädtischen Bereich. Wir Menschen sind auf sie angewiesen und profitieren von ihnen. Sie müssen artgerecht in unsere Städte integriert, sorgsam geschützt und gepflegt werden, damit sie vital wachsen können und der Umwelt nachhaltig nutzen.
SBO wird das Baumkonzept fortschreiben und jährlich dem Umweltausschuss berichten.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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11,2 MB
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