Berichtsvorlage - M/17/2921-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Das Gleichstellungsministerium des Landes NRW ist aktiv auf die Gleichstellungsstelle Oberhausen zugekommen, um Oberhausen für eine Beteiligung der Landesinitiative zum Aufbau von Girls-/Boys-Academies in der zweiten Phase zu gewinnen. Zur Planung einer möglichen Umsetzung hat die Gleichstellungsstelle gemeinsam mit dem ZDI-Schüler*innen-Labor der Hochschule Ruhr-West das beigefügte Konzept zur Einrichtung einer Girls Academy in Oberhausen erarbeitet. Das Ziel der MINT Girls Academy Oberhausen ist es, Mädchen für MINT zu begeistern und sie im besten Fall für einen MINT-Beruf in einem regionalen Unternehmen zu gewinnen. Zur Koordination des Gesamtprojektes liegt ein Angebot der Hochschule Ruhr-West (siehe Anlage) mit Gesamtkosten in Höhe von jährlich 47.500,00 € vor. Personelle Kapazitäten sind dazu beim Schüler*innen-Labor nicht vorhanden, sodass die Einrichtung einer halben Stelle notwendig ist.

Das Konzept wurde im Februar 2021 einer großen Runde mit potentiellen Kooperationspartner*innen per beigefügter Präsentation vorgestellt, die diesen Ansatz einhellig unterstützen. Angesprochen wurden: Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung, Unternehmerverband, Agentur für Arbeit, Jobcenter Oberhausen, Jugendpflege, Koordinierungsstelle Übergang Schule und Beruf, Schulaufsicht sowie Schulamtskoordination. Dennoch konnte hier kein*e Kooperationspartner*in akquiriert werden, die auch finanzielle Beiträge leisten. Auch mit Unterstützung der OWT ist es nicht gelungen, ausreichend Kooperationspartner/innen für die ursprünglich geplante hälftige Beteiligung in Höhe von 23.750,00 € an den Gesamtkosten in Höhe von 47.500,- Euro jährlich zu gewinnen. Zahlreiche Unternehmensgespräche wurden geführt, aber ein finanzieller Beitrag konnte oftmals nicht eingeworben werden. Ebenfalls ist eine Finanzierung der Girls Academy aus den Fördermitteln des Smart City Modellprojektes nicht umsetzbar, da das Konzept nicht mit den Förderrichtlinien zu vereinbaren ist. Auch die Akquise weiterer Fördermöglichkeiten blieb erfolglos.

Letztlich ist es gelungen drei Partnerunternehmen für eine finanzielle Beteiligung zu akquirieren. Kooperationszusagen liegen für den Projektzeitraum vom 01.04.2023 - 31.07.2026 seitens der EVO, der Emschergenossenschaft sowie der GMVA vor. Die Unternehmenspartner werden auch inhaltlich an der Konzeption der Girls Academy, den vorzustellenden Berufen und den dazu korrespondierenden MINT Bereichen beteiligt.

Die Stadt Oberhausen ist mitsamt der SBO der weitere Ausbildungspartner der Girls Academy. Durch eine Beteiligung als Ausbildungspartner bietet sich für die Stadt Oberhausen sowie für die SBO die Möglichkeit sich als potentieller Ausbildungs- und Studienort zu präsentieren und interessierte junge Mädchen für ihre Berufsbilder zu begeistern. Beteiligungen des Bereiches 6-1/Feuerwehr sowie des Dezernates 5/Stadtplanung, Bauen, Mobilität und Umwelt sind angedacht. Die WBO hat auch Interesse an der inhaltlichen Unterstützung signalisiert.

 

Der Eigenanteil der Stadt Oberhausen ist aus Mitteln der Ausbildungsförderung bereitgestellt. Mit der Hochschule Ruhr-West wird ein Kooperationsvertrag mit Beginn 01.04.2023 zur Vorbereitung und Öffentlichkeitsarbeit geschlossen. Der Start der Girls Academy mit ersten Angeboten für Mädchen ist dann nach den Sommerferien 2023 vorgesehen. Vor Abschluss der Modelldauer bis 31.07.2026 mit 3 Durchläufen erfolgt eine Evaluation zur Wirksamkeit der Berufsorientierung von Mädchen im MINT-Bereich durch die Girls Academy.

 

Die Finanzierung der Girls Academy stellt sich wie folgt dar:

 

Jahr

Gesamtkosten

Sponsoren

Eigenanteil Stadt OB

01.04.2023 - 31.12.2023

35.625,00 €

8.250,00 €

27.375,00 €

2024

47.500,00 €

11.000,00 €

36.500,00 €

2025

47.500,00 €

11.000,00 €

36.500,00 €

01.01.2026 - 31.07.2026

27.708,34 €

6.416,67 €

21.291,67 €

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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