Antragsvorlage - A/17/2679-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der AfD-Ratsfraktion gemäß § 2 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt: Prüfung alternativer Bestattungsmöglichkeiten auf Oberhausener Stadtgebiet.
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- AfD-Ratsfraktion Oberhausen/Rhld.
- Bearbeitung:
- Erich Friedrich Noldus
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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02.11.2022
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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07.11.2022
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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14.11.2022
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Erledigt
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Betriebsausschuss SBO
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Kenntnisnahme
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Sachverhalt
Begründung / Sachdarstellung
Das Bestattungswesen befindet sich seit Jahren insofern im Umbruch, als übliche Erdbestattungen immer weniger nachgefragt werden. In Oberhausen ist ebenfalls die Nachfrage nach alternativen Bestattungen so stark gestiegen, daß gegenwärtig nur noch etwa ein Fünftel aller Bestattungen in den früher üblichen Grabstellen auf Friedhöfen erfolgt.
Neben einem allgemeinen Bewußtseinswandel spielen auch finanzielle Belastungen infolge von Grabpflege oder Wiedererwerb einer Grabstelle nach Ablauf der Ruhezeit eine Rolle.
Es gibt verschiedene Formen, die oft nur graduell voneinander abweichen, und welche man als Baumbestattung charakterisieren könnte. Dabei wird eine Urne neben einem Baum in den Boden gelassen. Eine Grabpflege findet nicht statt, sondern wird durch einen weitgehend im Naturzustand belassenen Wald mit nur zurückhaltenden Eingriffen in die Flora ersetzt.
Zur Zeit müssen Angehörige verstorbener Oberhausener, welche alternative Bestattungsformen wünschen, auswärtige Ruheforste usw. aufsuchen. Dabei wäre beispielsweise der Nordfriedhof in Königshardt ein geeigneter Standort zur Befriedigung der örtlichen Nachfrage. Ein Teilbereich des Friedhofs enthält einen größeren Baumbestand, der üblichen Bestattungen entgegensteht, als Ruheforst jedoch geeignet wäre.
Dieser Hinweis soll aber nicht bedeuten, daß dem Prüfauftrag von vornherein einschränkende Bedingungen beigegeben würden. Eine optimale Lösung bedarf der unbefangenen Prüfung des gesamten Sachverhaltes durch die Fachverwaltung.
Unter üblichen Bedingungen in anderen Kommunen kann man Grabstellen mit einer Laufzeit von 99 Jahren für etwa 800 bis 1400 € je nach Baumart erwerben. Ein Ruheforst in Oberhausen würde nebenher auch bedeuten, daß die Stadt finanzielle Einnahmen erzielt, die ansonsten anderen Kommunen zufließen.
Es wäre bedauerlich, wenn dieser Prüfauftrag, welcher den Bedürfnissen vieler Oberhausener Bürger entgegen käme, aus rein parteitaktischen Erwägungen abgelehnt werden würde.
