Antragsvorlage - A/17/2653-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Bezirksvertretung Osterfeld bittet die Verwaltung zu prüfen, wie die Radverkehrsführung auf der Bergstraße zwischen Am Steinberg und Gildenstraße (Fahrtrichtung Gildenstraße) verbessert werden kann. Dabei sind die Vorschläge aus der Begründung zu beachten.

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Sachverhalt

Begründung

 

Von der Teutoburger Straße bis zur Straße Am Steinberg wird der Radverkehr mit einem Schutzstreifen auf der Fahrbahn geführt. In der Einmündung

Am Steinberg wird er auf den Hochbordradweg geführt. Hier führt er zunächst zwischen Fußweg und Bushaltestelle hindurch, sodass es gerade bei herannahenden Bussen zu gefährlichen Situationen zwischen auf dem Fußweg wartenden Fahrgäst:innen und den infolge des Gefälles überwiegend schnell fahrenden Radfahrenden kommt. Im weiteren Verlauf ist der Hochbordradweg bis zur Welschen Straße durch mehrere Baumwurzeln beschädigt. Der Hochbordradweg erfüllt in diesem Abschnitt nicht die Anforderungen an moderne Radverkehrsanlagen. Hier sollte eine Verlängerung des Schutzstreifens bis zur Welschen Straße vorgenommen werden, wie dies in der Gegenrichtung bereits der Fall ist.

Zwischen der Welschen Straße und der Rheinischen Straße ist die Fahrbahn im Bereich der Brücke zu schmal für einen Schutzstreifen. Hier ist ein sicherer Wechsel auf den Hochbordradweg oder eine gemischte Führung mit dem Autoverkehr zu prüfen.

Im Kreuzungsbereich Rheinische Straße wird der Radverkehr aktuell sehr weit nach rechts in die Rheinische Straße hinein zur Fußgängerampel verschwenkt. Durch die starke Verschwenkung besteht die Gefahr, dass Autofahrer*innen dies als Rechtsabbiegen missverstehen. Da nach dem Überqueren der Rheinischen Straße keine Benutzungspflicht des Hochbordradwegs mehr besteht, soll geprüft werden, ob der Radverkehr direkt nach der Brücke sicher auf die Fahrbahn zurück und zwischen Rheinischer und Ketteler Straße auf einem Schutzstreifen auf der Fahrbahn geführt werden kann. Die Führung auf der Fahrbahn erleichtert auch die Situation im Kreuzungsbereich Bergstraße/Kettelerstr./Westfälische Str., da links abbiegende Radfahrer*innen mit dem Autoverkehr nicht mehr mit den Fußgänger*innen-Verkehr beim Rundum-Grün kreuzen und beim Geradeausfahren eine versehentliche Nutzung des ehemaligen Hochbordradwegs der Bergstraße zwischen Ketteler- und Gildenstraße ausgeschlossen wird, die aufgrund des sehr schmalen Fußwegs und der vorhandenen Geschäfte ein hohes Gefahrenpotenzial bietet.

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