Antragsvorlage - A/17/2582-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Drucksache A/17/2436-01 gemäß § 4 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt: Entwicklung eines Bibliotheksentwicklungskonzeptes
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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26.09.2022
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt beauftragt die Verwaltung, ein Bibliotheksentwicklungskonzept zu erstellen. Dieses ist im Sinne aktueller Entwicklungen regelmäßig zu überarbeiten und zu aktualisieren.
Dabei sind unter anderem folgende Schwerpunkte zu berücksichtigen:
Eine umfassende Bestandsaufnahme
Da die gesamtgesellschaftliche Teilhabe an der Medienversorgung im Zeichen der Demokratisierung von immenser Bedeutung ist, sollen beim Blick in die Fläche mögliche blinde Flecken in der allgemeinen bibliothekarischen Versorgung eruiert werden.
Wie steht es z.B. um Seniorinnen und Senioren? Wie steht es um die Versorgung von Randgebieten oder um sozial schwächere Wohnquartiere?
Schon laufende Studien und vorhandene Ergebnisse sollen im Plan zusammengefasst und übersichtlich dargestellt werden.
Entwicklung von Leitbildern
Ein umfassender Leitbildprozess, der zukünftige Standards definiert und Ziele für die Medienarbeit in unserer Stadt setzt, soll initiiert werden.
Die schulbibliothekarischen Arbeitsstellen (sba) sind Bestandteil des Konzeptes
Dieses ist im Sinne aktueller Entwicklungen vollständig zu überarbeiten, neu aufzulegen und fortan regelmäßig zu aktualisieren. Zudem soll überlegt werden, wie dieses weit in die Fläche ragende Netzwerk auch über den schulischen Bereich hinaus mediale Versorgungsaufgaben übernehmen kann.
Auf Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme, die Daten zu den Standorten und der Ausstattung (Mobiliar, Medienbestand, ggf. Personal) enthält, sollen Zielsetzungen und Leitgedanken formuliert, Standards festgelegt und aktuelle Bedarfe benannt werden.
Im Rahmen dieses Konzeptes wird die Arbeit der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba) verankert. Dazu gehören neben der Zusicherung der räumlichen, personellen und materiellen Ausstattung auch die klare Benennung und verbindliche Festschreibung ihres Auftrages und die Darstellung ihres Angebotsportfolios.
Das Konzept ist den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen.
Sachverhalt
Begründung
Schulbibliotheken schaffen weit mehr als Leseräume. Sie eröffnen Zugang zu Wissen, fördern Medienkompetenz und ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe. Insofern haben sie eine besondere Bedeutung, nicht nur für die schulische Bildung.
Das letzte Kommunale Schulbibliothekskonzept wurde bereits im Jahr 1999 erstellt. Damit sind zum einen die Bestandsdaten längst überholt und auch die Rahmenbedingungen, wie das Nutzerverhalten, haben sich inzwischen gravierend verändert. Nicht zuletzt die rasante digitale Entwicklung allein der zurückliegenden zweieinhalb Jahre bringt andere und neue Anforderungen mit sich, die in einem aktuellen Nutzungskonzept und bei der Festschreibung von Standards zwingend zu berücksichtigen sind.
Oberhausen bietet - als eine von zwei Kommunen in der gesamten Bundesrepublik - mit der Schulbibliothekarischen Arbeitsstelle (sba) eine zentrale Anlaufstelle, die für die knapp 50 Schulbibliotheken einen umfassenden und wertvollen Service bietet. Es gilt nun, dieses Angebot nicht nur langfristig zu verankern, sondern auch klar zu definieren und transparent darzustellen.
Weitere Begründung erfolgt mündlich.
