Berichtsvorlage - M/17/2315-01

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales vergibt zusammen mit der AKTION MENSCH in den Jahren 2023 bis 2027 insgesamt eine Million Euro, um Modellkommunen in NRW im Bereich Inklusion zu fördern. Das Kulturbüro hat sich zusammen mit dem Bereich für Chancengleichheit und dem Caritasverband Oberhausen an dem Interessenbekundungsverfahren beteiligt. Der Fokus liegt auf Inklusion im Kulturleben der Stadt.

 

Ziel des Oberhausener Vorhabens ist es, ein Netzwerk aus Einrichtungen zu bilden, die sich gut mit Kunst und Kultur auskennen, und Einrichtungen, die sich gut mit Inklusion auskennen. Viele Einrichtungen machen bereits kulturelle Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Dieses Wissen soll gesammelt, ausgebaut, vertieft und strukturell verankert werden.

 

Es sollen gemeinsame kulturelle und künstlerische Aktivitäten im Freizeitbereich von (jungen) Erwachsenen mit und ohne Behinderung in attraktiven inklusiven Settings befördert werden, als Teil des regulären Programms von Kultureinrichtungen, Veranstaltungsorten, soziokulturellen Zentren sowie Sozialeinrichtungen.

 

Mit Inklusion ist die gemeinsame gleichberechtigte kreativ-kulturelle Aktivität von Menschen mit und ohne Behinderung als gegenseitige Bereicherung und ein gemeinsames gleichwertiges Erleben von Kulturveranstaltungen gemeint.

 

Zur Vorbereitung der Interessenbekundung wurde ein wachsendes heterogenes Netzwerk initiiert, an dem bisher folgende Einrichtungen beteiligt sind:

  • Alsbachtal gGmbH
  • Der Paritätische, Kreisgruppe Oberhausen
  • Druckluft e.V.
  • Internationale Kurzfilmtage Oberhausen
  • Lebenshilfe Oberhausen gGmbH
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
  • Musikschule Oberhausen
  • OWT – Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung
  • Stadtbibliothek Oberhausen
  • STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH
  • Theater an der Niehburg
  • Theater Oberhausen
  • Volkshochschule Oberhausen

 

Die gemeinsame Bewerbung hat die erste Stufe erfolgreich bestanden und Oberhausen ist in der engeren Auswahl. Anfang September 2022 kommen Vertreter*innen des Landes Nordrhein-Westfalen und der Aktion Mensch nach Oberhausen, um das Projektvorhaben, die Akteur*innen und Unterstützer*innen vor Ort kennenzulernen. Danach werden maximal vier Netzwerke (Modellkommunen) ausgewäht, die den Zuschlag erhalten.

 

Kurzfassung

 

Das Kulturbüro beteiligt sich zusammen mit dem Bereich für Chancengleichheit und dem Caritasverband Oberhausen an dem Interessenbekundungsverfahren „Inklusion vor Ort – Das Programm für die modellhafte Förderung inklusiver Sozialräume in Nordrhein-Westfalen“, ausgeschrieben von der Aktion Mensch und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Reduzieren

Anlagen

Loading...