Berichtsvorlage - M/17/2383-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Aktueller Umsetzungsstand des Förderprojekts „Familiengrundschulzentren“ in Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Schule
- Bearbeitung:
- Miriam Pirsch
- Verantwortung:
- Jordan-Ecker , Müller
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Kenntnisnahme
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14.09.2022
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Erledigt
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Schulausschuss
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Kenntnisnahme
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15.09.2022
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Erledigt
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Gleichstellungsausschuss
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Kenntnisnahme
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19.10.2022
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Sachverhalt
Sachdarstellung
- Ausgangslage
Seit 2019 macht sich Oberhausen auf den Weg, Grundschulen mit dem Offenen Ganztag zu Familiengrundschulzentren zu entwickeln. Angelehnt an das Konzept von Familienzentren an Kindertageseinrichtungen, das in Oberhausen und landesweit seit über zehn Jahren gefördert wird, setzen Familiengrundschulzentren die kommunale Präventionskette im Primarbereich fort. Als Familiengrundschulzentren entwickeln sich Grundschulen zu Orten der Bildung und Beratung für Kinder und ihre Familien. Familiengrundschulzentren sind Grundschulen, die neben der Beschulung von Kindern die ganze Familie im Blick haben. Die Zielvision, eine stabile Partnerschaft zu entwickeln, in der die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten durch Teilhabe und Mitverantwortung an der schulischen Laufbahn ihrer Kinder partizipieren.
Im August 2020 wurde in einem Modellprojekt ein Familienzentrum an der Concordiaschule in Lirich implementiert. Über das Familiengrundschulzentrum an der Concordiaschule wurde am 22. April 2021 in der Sitzung des Schulausschusses berichtet (Drucksache Nr. M/17/0585-01). Auf Grundlage einer Projektdokumentation und Evaluation des Familienzentrums an der Concordiaschule zeigte sich, dass das Zentrum sich – trotz der anfänglich eingeschränkten Umsetzung bedingt durch die Kontaktbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie – als unterstützendes Angebot für Eltern bewährt hat.
In Nordrhein-Westfalen haben sich bereits mehr als 50 Kommunen auf den Weg gemacht und mehr als 130 Grundschulen in NRW haben sich zu Familiengrundschulzentren entwickelt. Auch Oberhausen hat sich mit der Ausweitung der Idee auf das gesamte Stadtgebiet und die damit einhergehende Errichtung von Familienzentren an fünf weiteren Grundschulen seit dem 01.10.2021 in dieser Entwicklung hervorgetan. Insgesamt konnten bis heute wichtige Erfahrungen in der Umsetzung eines Familienzentrums an Grundschulen gesammelt werden.
An den folgenden sechs Grundschulen mit Offenem Ganztag werden zurzeit Familiengrundschulzentren eingerichtet:
- Adolf-Feld-Schule
- Concordiaschule
- Marienschule
- Ruhrschule
- Steinbrinkschule
- Wunderschule
Im Rahmen des Pilotprojekts an der Concordiaschule ist schon 2019 in Oberhausen ein Lenkungskreis entstanden, innerhalb dessen einzelne Handlungsschritte entwickelt und die inhaltliche Umsetzung des Pilotvorhabens abgestimmt wurden. Dieser Lenkungskreis, der seine Arbeit bis heute fortsetzt, setzt sich aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung sowie Vertretungen freier Träger und den Schulen zusammen, u.a. aus der Bereichsleitung 3-3/ Schule, der Projektkoordination, der Vertretungen von AWO und Die Kurbel und der Schulleitungen der jeweiligen Grundschulen, sowie der unteren Schulaufsicht. Die Mitglieder des Lenkungskreises stellen die wechselseitige Kommunikation zwischen ihren Bereichen bzw. ihren Institutionen sicher. Die Geschäftsführung des Lenkungskreises liegt im Bereich 3-3/ Schule, der die Familiengrundschulzentren auch nach außen repräsentiert.
- Förderstruktur und Umsetzung in Oberhausen
Der Aufbau von Familienzentren an Offenen Ganztagsgrundschulen in Oberhausen wird durch zwei verschiedene Programme der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert:
(1) durch das Programm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI),
(2) durch das Programm „Familiengrundschulzentren im Ruhrgebiet“ des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB).
Zu (1): Im Programm „kinderstark – NRW schafft Chancen“, welches das (ehemalige) Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW führt, stellt die Förderung von Familiengrundschulzentren nur eine von mehreren möglichen Präventionsmaßnahmen dar. Mittel aus dem Projekt „kinderstark – NRW schafft Chancen“ wurden für das Haushaltsjahr 2022 am 23.12.2021 vom LVR für Oberhausen bewilligt.
Zum Aufbau von Familiengrundschulzentren wurden für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2022 laut Finanzierungsplan insgesamt 27.704,80 EUR zur Verfügung gestellt. Diese Fördermittel von „kinderstark – NRW schafft Chancen“ werden für die Einrichtung von Familienzentren an der Adolf-Feld-Schule und an der Ruhrschule eingesetzt. Die finanziellen Ressourcen sind vorrangig im Bereich Personal verortet und wurde an den freien Träger der Arbeiterwohlfahrt Oberhausen e.V. übertragen. Die Personalstelle steht in Kooperation mit dem Lenkungskreis „Familiengrundschulzentren“, dem Schulteam, den Eltern und Kindern und den Akteur*innen in den Stadtteilen und initiiert Bildungsangebote für Familien.
Die Zuständigkeit für das Landesförderprogramm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ liegt beim projektleitenden Bereich 0-4/ Chancengleichheit, welcher bereits im Herbst 2019 eine Steuerungsgruppe unter Beteiligung der Bereiche 3-1/ Kinder, Jugend und Familie und 3-3/ Schule ins Leben gerufen hatte. Die zuständigen Mitarbeiterinnen, die das Förderprogramm kinderstark koordinieren, haben für den 05. September 2022 zu einem Austausch der Steuerungsgruppe eingeladen, bei dem u.a. eine mögliche Fortführung respektive Erhöhung der Anzahl der Förderungen von Familiengrundschulzentren, die über das Landesprogramm kinderstark unterstützt werden, besprochen wird. In 2023 soll neben den durch kinderstark bereits geförderten zwei Familiengrundschulzentren der Adolf-Feld-Schule und der Ruhrschule die Erich-Kästner-Schule im Sozialraum Osterfeld mit einbezogen werden, welcher durch eine sehr hohe soziale Belastungslage der Schülerinnen und Schüler sowie schlechte Erreichbarkeit der Eltern geprägt ist.
Die strategische Steuerung, u.a. die konzeptionelle Ausgestaltung von Familiengrundschulzentren, liegt in Verantwortung des Bereichs 3-3/ Schule. Ein strukturell verankerter, regelmäßiger Austausch zwischen den Bereichen 3-3 und 3-1 gemeinsam mit der Projektkoordination, den Vertretungen der freien Träger und den Schulleitungen der jeweiligen Grundschulen sowie dem Bereich 0-4/ Chancengleichheit ist bereits eingeleitet, um wahrgenommene Bedarfe von Familien anzupassen oder gar präventiv gestalten zu können. Außerdem findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den Standorten und den dort tätigen Fachkräften statt, der von der Projektkoordination organisiert wird.
Zu (2): Im Förderprojekt „Familiengrundschulzentren im Ruhrgebiet“ ist Oberhausen eines von zwölf Ruhrgebiets-Städten, in denen bis 2023 insgesamt 40 neue Familiengrundschulzentren auf den Weg gebracht werden. Das Land gewährt Oberhausen gemäß dem Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf gem. RdErl. des Ministeriums für Schule und Bildung vom 20.01.2022 für den Zeitraum vom 01.01.2022 – 31.12.2022 einen Landeszuschuss in Höhe von 204.800,00 EUR. Die Förderung wird, wie in 2021, im Rahmen einer Anteilsfinanzierung in Höhe von 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 256.000,00 EUR gewährt. Dementsprechend plant das Land NRW im Haushaltsjahr 2022 eine Summe von 204.800,00 EUR ein. Als Eigenanteil sind in 2022 somit 20 %, d.h. 51.200,00 Euro von der Stadt Oberhausen für das Projekt zu übernehmen (siehe auch Drucksachen-Nr. V/17/1678-01 und B/17/0764-01).
Das Land ermöglicht und fördert mit diesem Förderprojekt „Familiengrundschulzentren im Ruhrgebiet“ niedrigschwellige Anlauf- und Beratungsstrukturen für Eltern bzw. Erziehungsberechtigte der SuS in Grundschulen. Sowie die weitere Gestaltung von Begegnungs- und Bildungseinrichtungen als Lernorte für die Familien im Quartier. Die Förderung orientiert sich an den folgenden Eckpunkten zur Erziehung und Bildung:
- Familien im Mittelpunkt
- Bedarfs- und Wirkungsorientierung
- Niederschwelligkeit und Teilhabe
- Schulentwicklung
- Netzwerk im Sozialraum – Kooperation – Kommunale Koordinierung
Gefördert werden je Schule eine halbe Stelle zur Leitung des Familiengrundzentrums (0,5 VK), pro Schule ein Sachkostenbudget in Höhe von 10.000,00 EUR zur Umsetzung einzelner Angebote sowie eine Vollzeitplanstelle zur Koordination der Familiengrundschulzentren in der kommunalen Verwaltung (1,0 VK). Zudem hat das Land NRW eine landesweite Koordinierungsstelle, die beim Institut für Soziale Arbeit e.V. (ISA) angesiedelt ist, eingerichtet. Die landesweite Koordinierungsstelle des ISA organisiert kommunale Austauschforen, Netzwerktagungen, Informations- und Unterstützungsangebote, an denen Vertreterinnen und Vertreter aus Oberhausen regelmäßig teilnehmen.
Die Teilnahme der Stadt Oberhausen am Förderprojekt setzte die Beteiligung der Schulkonferenz der jeweiligen Schule, der OGS-Träger und der unteren Schulaufsicht voraus. Zusätzlich wurde die Teilnahme der Stadt Oberhausen sowie die Einrichtung einer befristeten Vollzeitplanstelle im Rahmen des Landesprogramms „Familiengrundschulzentren im Ruhrgebiet“ im Bereich 3-3/ Schule am 28. Juni 2021 durch den Rat der Stadt beschlossen (Drucksache Nr. B/17/0764-01). Mit Beschluss des Rates vom 28.06.2021 wurden auf der Grundlage der gemachten Erfahrungen im Rahmen des Landesprogramms „Familiengrundschulzentren im Ruhrgebiet“ also neben den zwei Familiengrundschulzentren, die durch kinderstark gefördert werden, weitere vier Familiengrundschulzentren implementiert.
Weiterhin ist Oberhausen am 03.03.2021 der Initiative Familiengrundschulzentren NRW der Wübben und Auridis Stiftung beigetreten. Der kommunale Austausch und die Qualifizierungsangebote der Initiative bringen die Weiterentwicklung der Familiengrundschulzentren in Oberhausen professionell voran. Die Kommunen, die sich zur Initiative zusammengeschlossen haben, trafen sich z.B. am 9. Mai 2022 zu einer Entwicklungskonferenz in Düsseldorf und überreichten dort einen von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern unterzeichneten Offenen Brief zur „Verstetigung von Familiengrundschulzentren in NRW“ symbolisch dem NRW-Landesministerium für Schule und Bildung.
Diese Entwicklung sowie einige Hinweise der neuen Landesregierung, lassen vermuten, dass von einer Fortführung respektive Erhöhung der Anzahl der Familiengrundschulzentren für das Jahr 2023 auszugehen ist. Die Entscheidung über Fortführung der Landesprogramme betrifft auch die bisher bis Ende 2022 gesicherte Finanzierung der Oberhausener Familiengrundschulzentren.
- Familiengrundschulzentren in Oberhausen
Schule | Träger Offener Ganztag | Förderprogramm | Beginn der Förderung |
Adolf-Feld-Schule | AWO | Kinderstark | 01.10.2021 |
Concordiaschule | AWO | FGZ Ruhrgebiet, MSB | 01.08.2020 |
Marienschule | AWO | FGZ Ruhrgebiet, MSB | 01.10.2021 |
Ruhrschule | AWO | Kinderstark | 01.10.2021 |
Steinbrinkschule | Die Kurbel | FGZ Ruhrgebiet, MSB | 01.10.2021 |
Wunderschule | Die Kurbel | FGZ Ruhrgebiet, MSB | 01.01.2021 |
Beim Modell des Familiengrundschulzentrums geht es vor allem darum, die Eltern an die Schule zu holen – nicht nur durch Elternsprechtage, sondern durch niedrigschwellige Angebote, um damit unter anderem einen Raum zum Austausch zu schaffen. Über das Leistungsspektrum der Familiengrundschulzentren in Oberhausen wurde in verschiedenen Gremien der Stadt bereits berichtet (u.a. Drucksache Nr. M/17/0585-01; Drucksache Nr. B/17/0764-01). Die Familiengrundschulzentren in Oberhausen halten stets Angebote bereit, die primär dazu dienen, eine erste Brücke zwischen Schule und Elternhaus zu bilden und Familien willkommen zu heißen wie
- das offene Elterncafè,
- Deutschkurse für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte (z.B. „Deutsch für den Schulalltag“),
- niedrigschwellige Angebote für Erwachsene (Kochkurs, Entspannungskurs, Bewegungskurse),
- (interkulturell ausgerichtete) Veranstaltungen (Familiensommerfest, Info-Nachmittage, Kinderflohmarkt),
- Projekte im Kontext Schulverpflegung („Gesundes Frühstück“),
- Eltern-Kind-Angebote (offener Spielnachmittag, offener Basteltreff, Adventsfrühstück),
- oder Angebote in Kooperation mit anderen Einrichtungen: Schulhofbegrünung, Fußball-AG, Ankommens-Treff oder Beratungsmöglichkeiten.
Jedes Familiengrundschulzentrum macht eigene Angebote oder hat sich spezialisiert. Jedes Zentrum kennt die Bedarfe von Familien im Stadtteil und reagiert darauf flexibel. Das macht die Vielfalt der Familiengrundschulzentren in unterschiedlicher Trägerschaft aus.
Familiengrundschulzentren sollen den vorhandenen Strukturen insofern keine weitere Säule hinzufügen, vielmehr sollen sie die verschiedenen Elemente zu einem „Angebot aus einer Hand“ für Kinder und Familien verknüpfen – vom „Nebeneinander“ zum „Miteinander“. Durch multiprofessionelle Zusammenarbeit am Schulstandort soll die Unterstützung von Kindern und Familien verbessert werden. Ziel muss sein, in gemeinsamer Verantwortung von Eltern und Schule den Kindern eine chancengerechte Bildungsbeteiligung zu eröffnen.
Der Grundgedanke eines Familiengrundschulzentrums setzt also am Informations-, Unterstützungs- und Beratungsbedarf der Familien im Quartier an. Häufig benötigen Familien Unterstützung im Bereich Schule/ Lernen, haben jedoch Schwellenängste zu Angeboten der Grundschule. Das Familienzentrum an der Grundschule erleichtert Zugänge, damit Familien niederschwellig Beratung und Angebote in Anspruch nehmen können. Über das Familiengrundschulzentrum können neue oder für bestimmte Zielgruppen unbekannte Angebote, wie z.B. Sportvereine, Musikschulen, Jugendzentren oder Leistungen für Bildung und Teilhabe bekannter gemacht werden. Familiengrundschulzentren haben also eine sozialräumliche Ausrichtung.
Die Angebote des Familiengrundschulzentrums müssen offen gestaltet sein, d.h. die Familien benötigen eine pädagogische Fachkraft, die sie anfangs in das Familiengrundschulzentrum begleitet und die als feste Ansprechperson für Ihre Fragen und Anliegen da ist. Diese pädagogischen Fachkräfte sind die Leitungen der Familienzentren an den Grundschulen und sie werden an den vier MSB-geförderten Grundschulen bereits eingesetzt. Sie erhalten über die kontinuierliche Erhebung der Bedarfe auch einen Einblick, welche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten ggf. zusätzlich benötigt werden. Dieses Ergebnis zeigt die Evaluation, die nach Bewilligung der ersten Förderperiode des Familiengrundschulzentrums an der Concordiaschule durch das Programm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ im Rahmen des vorgegebenen Förderzeitraums vom 01.08.2020 bis zum 31.12.2020 vom zuständigen Bereich 3-3/ Schule erarbeitet wurde.
Am 03. Mai 2022 hat ein Lenkungskreistreffen mit Beteiligung der im März 2022 neu eingerichteten Koordinierungsstelle stattgefunden. In dieser Sitzung wurde noch einmal deutlich, dass es im weiteren Prozess der Umsetzung von Familiengrundschulzentren in Oberhausen auch darum gehen soll, Qualitätskriterien für Familienzentren im Primarbereich auszuarbeiten. Im Allgemeinen soll Wert daraufgelegt werden, dass diese Kriterien zum einen Standardelemente und Mindestvoraussetzungen für ein Familiengrundschulzentrum definieren und zum anderen den einzelnen Schulen die Möglichkeit eröffnen, ihre standortspezifischen Bedarfe und Prioritäten zu berücksichtigen.
Veranstaltungshinweis
Info-Nachmittag am 13. September 2022, 15-17 Uhr, Familiengrundschulzentrum Steinbrinkschule
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Unter diesem Motto wollen wir unsere Türen öffnen und unsere Partnerinnen und Partner im Raum Sterkrade-Mitte herzlich willkommen heißen. Ebenso willkommen sind die Familien in der Nachbarschaft.
Mit Open-Space-Workshop für Eltern und Partnern, Mitmach-Aktion für Kinder, Info-Ständen und Food-Truck auf dem Schulhof.
