Berichtsvorlage - M/17/1671-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Eigenanteilsübernahme von Projekten im Haushaltsjahr 2021
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Dezernat 1 / Finanzen und Kultur
- Bearbeitung:
- Sandra Hallen
- Verantwortung:
- Dez 1 Herr Tsalastras
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Kulturausschuss
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Beschlussfassung
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09.03.2022
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Im Jahr 2018 wurde vom Rat der Stadt beschlossen, dass 50.000 EUR der städtischen Fördermittel für das Theater Oberhausen dem Kulturhaushalt zur Verfügung gestellt werden, um Eigenanteile von Projekten des Landes, des Bundes und der EU übernehmen zu können. (s. Drucksache B/16/4122-01)
Das Budget wurde im darauffolgenden Jahr 2019 erstmalig bereitgestellt und seitdem von verschiedenen Antragstellern in Anspruch genommen.
Übersicht über verausgabte Mittel der Kostenart 531826 - Aufwendungen für Zuschüsse an übrige Bereiche, Auftrag 860004070300 – Kulturbüro, im Haushaltsjahr 2021.
Antragsteller/Projekt ausgezahlte Eigenanteilmittel Erhaltene Fördersumme
Kitev
GENAU-GEmeinsam Neu Aufbauen 26.000,00 EUR 193.481,88 EUR
(Aufteilung 3 Jahre)
Happy Few 5.000,00 EUR 46.100,00 EUR
Theaterprojekt „After the End// An der
Rheinischen Riviera“
Ruhrwerkstatt e. V. 2.765,00 EUR 11.059,00 EUR
Platz schaffen
Kunstgeld 10.000,00 EUR 40.000,00 EUR
Kulturagenten für Kreative Schulen
Summe beantragter Eigenanteile /
Fördersumme 43.765,00 EUR 290.640,88 EUR
Kurzbeschreibung der Projekte
GENAU-GEmeinsam Neu AUfbauen
Bei dem Projekt „GENAU-GEmeinsam Neu AUfbauen“ entsteht im Hauptbahnhof Oberhausen, in gemeinsamer Arbeit mit in Oberhausen lebenden Geflüchteten und final von ihnen selbst betrieben, ein kultureller Arbeits- und Veranstaltungsort. In Lehrworkshops wird u.a. der Raum gemeinsam gestaltet, es finden verschiedene Kurse mit künstlerischem und kulturellem Inhalt statt und gleichzeitig werden Kontakte zu potenziellen Arbeitgeber*innen hergestellt.
Die Förderung ist durch die Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Landesinitiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ erfolgt.
Theaterprojekt „After the End// An der Rheinischen Riviera“
Das Theaterprojekt „After the End// An der Rheinischen Riviera“ ist ein partizipatives und recherchebasiertes Theaterstück der Happy Few, einem Kollektiv des Freien Theaters NRW, in Kooperation mit Kitev und dem LVR-Museum Oberhausen. Ziel des Projekts war es, mit den Zuschauenden neue kommunikative Zusammenhänge entstehen und erforschen zu lassen. Das Theaterstück sollte zur Stärkung der kulturellen Vielfalt und der freien Szene der darstellenden Künste im öffentlichen Raum Oberhausens beitragen.
Die Förderung ist durch den Fonds Darstellende Künste erfolgt.
„Platz schaffen“
Das Projekt „Platz schaffen“ zielte darauf ab, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Außenbereich des soziokulturellen Zentrums Druckluft eine verwilderte Fläche in einen Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten, Tischen und temporärer Überdachung umzugestalten. Teilnehmende waren vor allem Besucher*innen des Jugend-Club-Courage, der mit seiner Arbeit besonders benachteiligte Gruppen erreicht, sowie Besucher*innen des Druckluft. Das Projekt folgte den thematischen Zielstellungen des IHK und vernetzte soziale, kulturelle und Bildungsakteure vor Ort.
Die Förderung ist durch die Bezirksregierung Düsseldorf erfolgt.
Kunstgeld
Das Kunstgeld dient der Förderung künstlerischer Kooperationsprojekte mit Kindern und Jugendlichen in Schulen, die sich durch künstlerische Qualität auszeichnen, sowie dem Aufbau und der Verstetigung nachhaltiger Kooperationsbeziehungen zwischen Schulen, freien Künstler*innen und Kulturinstitutionen im Rahmen einer Schulentwicklung mit dem Schwerpunkt kultureller Bildung. Die Teilhabe der Schüler*innen am kulturellen Leben wird ermöglicht, Kreativität und Ausdrucksmöglichkeit gefördert und so die Selbstsicherheit gestärkt.
Die teilnehmenden Schulen sind die Fasia-Jansen-Gesamtschule, die Gesamtschule Weierheide, die Gesamtschule Osterfeld und die LVR-Christoph-Schlingensief-Schule.
Die Förderung ist durch die Bezirksregierung Düsseldorf erfolgt.
