Beschlussvorlage - B/17/1715-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Internationale Gartenausstellung IGA 2027 in Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführung:
- Umwelt
- Bearbeitung:
- Annette Lavin
- Verantwortung:
- Werntgen-Orman
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Anhörung
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09.03.2022
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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17.03.2022
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Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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21.03.2022
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt Oberhausen nimmt das vorliegende Strukturkonzept zur Erneuerung und ökologischen Aufwertung des Ruhrparks zustimmend zur Kenntnis, welches in der Bezirksvertretung Alt–Oberhausen zum Beschluss vorgelegt wurde. Gleichzeitig beauftragt er die Verwaltung bei zukünftigen Planungsanforderungen im Umfeld des Ruhrparks, die Vernetzung der umgebenden Flächen mit dem Ruhrpark zu berücksichtigen, bzw. zu sichern oder auszubauen.
Sachverhalt
Begründung
Der Rat der Stadt hat am 17.12.2018 entschieden, dass sich Oberhausen mit dem Ruhrpark an der Internationalen Gartenausstellung 2027 beteiligen möchte. Zur Finanzierung erster Maßnahmen wurde im September 2021 ein Antrag im Rahmen des Förderprogramms „Grüne Infrastruktur“ in einer Höhe von insgesamt rd. 0,6 Mio. € gestellt. Der Antrag wurde im vollen Umfang bewilligt, so dass die Servicebetriebe Oberhausen seit Mitte November in Zusammenarbeit mit der Fachverwaltung an der Vorbereitung der Ausschreibung arbeitet.
Konkret geplant ist die Revitalisierung des 8 ha großen Feuchtbiotops nördlich des Ruhrdeiches mit mehreren großen Flachwasserteichen. Röhrichte, Flutrasen und Hochstauden ergänzen diesen wertvollen Lebensraum. Um die Wasserflächen von dem aufgekommenen Gehölzaufwuchs freizustellen und einen Ort des Naturerlebens zu schaffen, sind Rodungsarbeiten erforderlich. Anschließend ist die Errichtung einer Aussichtsplattform geplant, die vom Ruhrtalradweg ausgehend über einen Steg erreicht werden kann. Von hier aus soll die Beobachtung der Vogelwelt (im besten Falle Eisvögel und Uferschwalben) am Feuchtbiotop ermöglicht werden und ein Ort der Umweltbildung entstehen.
Da dem Ruhrpark bisher eine Rahmenplanung fehlte, wurde im Juni 2021 das Landschaftsplanungsbüro Hoff aus Essen mit der Entwicklung eines Strukturkonzeptes beauftragt.
Im Dezember 2021 wurden die Arbeiten mit dem Netzlückenschluss zum Ruhrtalradweg abgeschlossen. Das Konzept bildet den Rahmen für den Erhalt und die Optimierung der Parkstrukturen des Ruhrparks. Dabei sollen die Biodiversität der Freiflächen im Park, aber auch die Gestaltqualität gesteigert, erhaltenswerte Parkelemente aufgewertet und neue Funktionen sinnvoll ergänzt werden.
Die Bearbeitung des Strukturkonzeptes erfolgte in zwei Schritten. Zunächst wurden die vorhandenen Potentiale des Parks ermittelt und bewertet. Dies wurde unterstützt durch eine erste Beteiligungsrunde (Ende August 2021) mit Nutzer*innen und Akteur*innen, die bisher schon im Park aktiv sind und somit eine Vielzahl von Anregungen und konkreten Vorschläge zur Umgestaltung des Parks einbringen konnten. Im zweiten Schritt wurden die gesammelten Ideen und Informationen zur Parkneugestaltung gesichtet. Die daraus resultierende Vorplanung eines Strukturkonzeptes für den „neuen Ruhrpark“ wurde in einer zweiten Beteiligungsrunde (Anfang September 2021) mit Nutzer*innen, und Akteur*innen diskutiert und in Form eines Konzeptes mit verschiedenen Themenschwerpunkten ausgearbeitet.
Die Ruhr bildet im Strukturkonzept das zentrale Rückgrat, aus dem sich Natur-und Landschaftselemente und das Thema Ökologie in den Planungsraum mit Ruhrpark und Feuchtgebiet Halde Alstaden hineintragen. Der Park wird aufbauend auf vorhandene Potentiale und Strukturen unter dem Gesichtspunkt der Grünen Infrastruktur und der Stadtteilintegration nachhaltig für die Zukunft qualifiziert und ergänzt. Mit einer Mischung aus abwechslungsreichem Freiraumangebot im Park, ruhiger Erholungsachse entlang der Ruhr und artenreichem Lebensraum ergibt sich ein zukunftsfähiger Erholungsstandort, der Klimaaspekte und Biodiversität integrieren wird.
Im Strukturkonzept wurden zehn Schwerpunktthemen (Ruhr, Ruhrteich, Wiese, Altholzbestand, Naturspiel, Sport und Bewegung, Mobilität, Solbadhalde, Feuchtbiotop Halde Alstaden sowie Parkimpulse) erarbeitet, die im weiteren Prozess als Erlebnislabore weiter zu qualifizieren sind.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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8,5 MB
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