Antragsvorlage - A/17/1474-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der CDU-Fraktion und BOB im Rat gemäß § 2 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt: Förderung von Mehrgenerationenwohnen in Oberhausen
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt
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Beschlussfassung
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13.12.2021
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt bittet die Verwaltung ein Konzept zu entwickeln, das die Förderung von Projekten zum Mehrgenerationenwohnen in unserer Stadt zum Ziel hat und dem Rat zum Beschluss vorgelegt wird. Das Konzept soll auf der Grundlage der Definition des Bundesfamilienministeriums in Zusammenarbeit mit potenziellen Trägern und Investoren erarbeitet werden und konkrete Erfahrungen aus vergleichbaren Städten mit diesen Wohnangeboten berücksichtigen. Vorbereitend soll der Bedarf, möglichst standortspezifisch, ermittelt werden und auch bereits bestehende Angebote innerhalb Oberhausens Berücksichtigung finden.
Sachverhalt
Begründung
Die Schaffung von Wohnraum betrachten wir als eine immens wichtige Aufgabe, die ein Stadtbild nachhaltig prägt.
Die Wohnform des Mehrgenerationenwohnens und der Mehrgenerationenhäuser ist in diesem Zusammenhang eine Form, die für eine Stadtgesellschaft sehr bereichernd sein kann, weil sie ganz bestimmten Ideen des Miteinanders folgt. Sie ist bundesweit bereits in zahlreichen Städten und Gemeinden erfolgreich etabliert und bietet mittlerweile eine beliebte Alternative zu überwiegend isolierten Wohnformen verschiedener Generationen. Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat am 01. Januar 2021 dazu das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus. Miteinander - Füreinander” gestartet und beabsichtigt in den nächsten acht Jahren rund 530 Mehrgenerationenhäuser zu fördern.
Unter Berücksichtigung einer genauen Analyse von Bedarf und Standorten sind Mehrgenerationenhäuser ebenso wie das Mehrgenerationenwohnen tragfähige und zukunftsweisende Möglichkeiten, Wohnen neu zu denken. Um entsprechende Angebote in unserer Stadt zu etablieren, bedarf es eines konkreten Konzeptes, das dem Kerngedanken folgt, dass Alt und Jung gemeinsam leben. Hierfür ist eine Vorstellung zu entwickeln, ob Mehrgenerationenhäuser oder das Mehrgenerationenwohnen, oder beides angestrebt werden soll, um schließlich den Bedarf in den Stadtteilen zu ermitteln und dann konzeptionell mit entsprechenden Partnern (Träger, Investoren) Wohnangebote auf den Weg zu bringen. Wichtig ist uns in dem Zusammenhang, dass keine abgeschlossenen Wohnviertel entstehen, wie sie oftmals durch Alten- und Pflegeeinrichtungen einerseits oder Reihenhaussiedlungen andererseits zu erkennen sind, sondern integrierte Varianten, die einem tragfähigen Konzept folgen, das auch städtebauliche Ansprüche berücksichtigt.
