Antragsvorlage - A/17/1083-01
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Sterkrade gemäß § 2 der Geschäftsordnung: Gesamtkonzeption zur Modernisierung und Aufwertung des Volksparkes Sterkrade
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Meike Tekaat
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Sterkrade
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Beschlussfassung
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09.09.2021
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Beschlussvorschlag
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung beauftragt die Verwaltung mit der Erarbeitung einer Gesamtkonzeption zur Modernisierung und Aufwertung des Volksparkes Sterkrade. Dabei sollen bereits mögliche Förderprogramme zur Sicherstellung der Finanzierung bei positivem Beschluss gegenüber einer Umsetzung mitberücksichtigt werden.
Sachverhalt
Begründung
Nach dem Erwerb einer ca. 10 ha großen Fläche wurde im Jahr 1906 mit der Anlegung des Volksparks Sterkrade begonnen. Das ehemalige Konzept entstammte der US-amerikanischen Garten- und Freizeitspark-Kultur und beinhaltete vor allem Ideen zur Sport- und Spielbewegung. Der ca. 13,5 ha große Park im Herzen von Sterkrade bietet den Oberhausener Bürgern heute neben Wiesen- und Waldflächen auch einen gerade sanierten Kinderspielplatz.
Die letzten großen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erfolgten in den Jahren 2014 und 2015. Der Allgemeinzustand des Parks ist mittlerweile aber beklagenswert. Sowohl der asphaltierte Fahrradweg, der als Querverbindung zwischen Weierstraße und Eugen-zur-Nieden-Ring dient, als auch diverse Fußwege sind in desolatem Zustand und weisen eine erhebliche Zahl von Schlaglöchern auf, sodass bereits nach kurzen Regenfällen eine Pfützen-Landschaft entsteht. Die Wiesen- und Liegeflächen wirken verwildert und sind teils in einem schlechten Gesamtzustand.
Auch der aufgestellte Bauzaun, der Kinder von den Bahngleisen fernhalten soll, ist nur noch in Teilen vorhanden und an vielen Stellen umgestürzt.
Vor allem während der anhaltenden Corona-Pandemie wurde die Parkanlage deutlich mehr von Sportlern genutzt. Durch die neu gestaltete Sportanlage am Freiherr-vom-Stein Gymnasium haben Bürgerinnen und Bürger jeden Alters ein breites Spektrum an Lauf- und Bewegungsmöglichkeiten, das weiter gefördert werden sollte.
Die Parkanlage sollte, auch aus städtebaulicher Sicht, zukunftsorientiert umgestaltet und attraktiviert werden. Hierbei ist auch aus Kostengründen darauf zu achten, dass eine Umgestaltung derart erfolgt, dass kein erhöhter Pflegeaufwand notwendig wird. Potenziale werden vor allem in den folgenden Bereichen gesehen:
- Einzäunung einer weitläufigen Hundespielwiese inkl. Mülleimern zur Entsorgung von Hundekot an den Eingangstoren. So könnten sich Hunde auf dieser Wiese frei bewegen, gleichzeitig würde die Verunreinigung von potentiellen Liegewiesen minimiert.
- Einrichtung einer Outdoor-Fitnessanlage zur Erweiterung des sportlichen Angebots in der Umgebung.
- Verjüngungsschnitte an diversen Sträuchern und Bäumen zur Herstellung von Lichtraumprofilen insbesondere in den Bereichen zwischen Friedrich-Ebert-Realschule und dem Zugang zum Parkplatz am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.
- Entfernung des alten Bauzauns und Prüfung, ob ein adäquater Ersatz noch benötigt wird oder der Grünbewuchs als Barriere zu den Bahngleisen als ausreichend angesehen werden kann.
- Erneuerung und Sanierung aller Wege, insbesondere des Fahrradweges unter Einbeziehung moderner Versiegelungstechniken. Bei dieser Erneuerung und Sanierung der Wege, wird die Nutzung von Sickerpflaster empfohlen.
- Aufwertung des Alsbachs und teilw. Entfernung des wilden und weitreichenden Uferbewuchses, um neue Erlebnisspielflächen für Kinder zu schaffen.
- Erneuerung, Aufwertung und Modernisierung der vorhandenen Sitzgelegenheiten, ggf. auch Erweiterung des Angebots insbesondere am Ufer des Teiches.
- Befestigung der Uferanlagen.
- Rückschnitt der bodennahen Sträucher für ein attraktiveres Gesamtbild.
- Definition der Grünfläche rund um den Spielplatz als Picknick- und Liegewiese, die für Hunde verboten ist.
- Erschließung von verwilderten Grünflächen, insbesondere in den Eingangs- und Wegekreuzungsbereichen für Wild- und Insektenblumen.
- Errichtung von Insektenhotels.
- Ausbau der Lichtanlage entlang des Fahrradweges.
Die Verwaltung wird gebeten, sich auch mit potenziellen Förderprogrammen des Bundes und des Landes auseinanderzusetzen, die im Falle eines positiven Konsenses’ die Finanzierung mittragen könnten.
