Antragsvorlage - A/17/0796-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, die Radwege entlang des Rhein-Herne-Kanals mit einem stabilen Untergrund (Asphalt) zu versehen. Dabei ist zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen für entsprechende Maßnahmen Fördermittel bereitstehen.

 

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Sachverhalt

Begründung

 

Die Radwege entlang des Rhein-Herne-Kanals sind mit wassergebundenen Decken versehen. Das hat den Nachteil, dass bei starken Regenfällen die oberste Schicht des Materials abgetragen wird. Dadurch werden die Wege holperig und es entstehen Rinnen und Schlaglöcher, die Unfallgefahren bergen. Bei Trockenheit führt das Befahren der Strecken zudem zu starker Staubentwicklung und bedingt durch Verwehen gleichzeitig zur schrittweisen Abtragung der oberen Deckschicht. Folglich können die Wege nicht uneingeschränkt von Radfahrern genutzt werden.

Um die Abhängigkeit der Nutzung von der Witterung zu lösen, strebt die CDU-Fraktion eine Asphaltierung der Deckensicht an. Damit würde der Weg nicht nur an Attraktivität für Fahrradpendler gewinnen, sondern auch für weitere Sportarten, wie zum Beispiel Inliner fahren etc. zur Verfügung stehen.

Radwege mit asphaltierter Deckschicht stellen keine Versiegelung dar, da das Wasser seitlich im Boden versickert und den Pflanzen zur Verfügung steht.

Beispielhaft für diese Vorgehensweise ist der „Grüne Pfad“ in Oberhausen-Sterkrade zu nennen, der eine Verbindung mit Duisburg-Ruhrort schafft. Der Regionalverband Ruhr ist aus den oben genannten Gründen ebenfalls dazu übergegangen die in ihrem Bereich liegenden Radwege zu asphaltieren.

Für den Ausbau von Radwegen entlang von Bundeswasserstraßen stehen unter Umständen auch Fördermittel, z.B. vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Verfügung.

Zusätzlich sollten auch die umliegenden Städte am Rhein-Herne-Kanal auf diese mögliche Förderung und Aufwertung des Radweges aufmerksam gemacht werden, um bestenfalls einen lückenlosen Ausbau zwischen Herne und Duisburg zu realisieren.

 

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