Berichtsvorlage - M/17/0670-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Verkehrszählung/-messung Fritz-Eickelen-Straße
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Mobilität
- Bearbeitung:
- Angelika Böttcher
- Verantwortung:
- Mauksch
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
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Kenntnisnahme
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16.06.2021
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Sachverhalt
Sachdarstellung
Die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen hat mit Antrag der SPD-Fraktion A/17/0487-01 die Verwaltung um eine Verkehrszählung bzw. -messung auf der Fritz-Eickelen-Straße gebeten. Hintergrund sind mehrfache Beschwerden von Anwohnern, dass Fahrzeuge oft mit zu hoher Geschwindigkeit fahren.
Eine Überprüfung der Verkehrssituation erfolgte bereits im Februar. Die Messung diente der Erfassung der gefahrenen Geschwindigkeit (V85) und des Verkehrsaufkommens. Der V85 ist die Geschwindigkeit, die von 85% der Verkehrsteilnehmer nicht überschritten wird. Sie kennzeichnet damit das vorherrschende Geschwindigkeitsniveau der gemessenen Straße und wird als Beurteilung der Verkehrssituation hinzugezogen. Für die Zählung ist es wichtig, einen „Normwerktag“ (Di-Do) zu erfassen. Das wurde mit einer 48-Stunden-Messung am 02./03.02.2021 erreicht. Die Messstelle lag ungefähr 50 m vom Knotenpunkt Hiberniastraße/Rehmer entfernt, in Höhe der Fußwegeverbindung zur Kleingartenanlage bzw. Samlandstraße.
Dabei stellte sich heraus, dass der V85 gegenüber der vorgeschriebenen Geschwindigkeit in einem verkehrsberuhigten Bereich überschritten wird. Obwohl die Verkehrsteilnehmer zu einem überwiegenden Anteil aus dem Wohngebiet selbst kommen, gibt es leider immer Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten und es im Einzelfall zur Überschreitung der angeordneten Geschwindigkeiten kommt. Erfahrungsgemäß lässt sich dieses Fehlverhalten jedoch nicht durch verkehrsberuhigende Maßnahmen in Form von Einengungen beeinflussen, da in diesen Straßen das Verkehrsaufkommen zu gering ist und so gut wie kein Begegnungsverkehr stattfindet. Das Verkehrsaufkommen ist mit 210 bzw. 161 Fahrzeugen pro Tag als gering einzustufen. Aufgrund des sehr geringen Verkehrssaufkommens wirkt sich bereits das Fehlverhalten weniger Fahrzeugführer deutlich negativ auf die Statistik aus.
Durch die Sackgassensituation in der Fritz-Eickelen-Straße entsteht kein Durchgangs- sondern lediglich Anwohnerverkehr. Das Fehlverhalten und die Missachtung von Verkehrsregeln erfolgt somit ausschließlich durch die innerhalb des Wohnquartiers erzeugten Anwohner-, Besucher-, Liefer- und Entsorgungsverkehre.
Um die Bewohnerschaft für die Verkehrsregeln in einem verkehrsberuhigten Bereich zu sensibilisieren, ist vorgesehen, durch Hauswurfsendungen auf das Thema und die geltenden Verkehrsregeln nach Straßenverkehrsordnung aufmerksam zu machen und langfristig die Geschwindigkeitsüberschreitungen zu senken. Dies ist sinnvoll, da die Verantwortung für die Wahl der Geschwindigkeit und damit auch für zu schnelles Fahren bei jeder/jedem einzelnen Verkehrsteilnehmer/in selbst liegt. Seitens der Polizei werden zusätzlich regelmäßige Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt, um das Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren und zu ahnden.
