Berichtsvorlage - M/17/0688-01

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Seit Ende Februar 2021 zeigt das Theater Oberhausen digitale Angebote in verschiedenen Formaten, z.B. Live-Streams direkt von der Bühne, terminierte Streams von Aufzeichnungen sowie mehr-tägig abrufbare On-Demand-Streams.

 

Aufgrund des behördlichen Verbots von Präsenzvorstellungen im Zuge der Corona-Pandemie konnte das Theater Oberhausen seit November 2020 ausschließlich im digitalen Raum künstlerische Angebote realisieren.

 

Für alle digitalen Vorstellungsangebote wurde einheitlich ein 3-stufiger-Preis angesetzt, i.e. 5 EUR Basispreis, 15 EUR Normalpreis sowie 25 EUR „Sehnsuchtspreis“, um sowohl ein niederschwelliges Angebot zu unterbreiten und gleichzeitig unterschiedliche Preisbereitschaften bzw. mehrere Personen pro Link anzusprechen.

 

Die gewählte Preislogik für digitale Streams hat sich in den Monaten Februar bis Mai 2021 bewährt; alle Preisstufen werden erwartungsgemäß nachgefragt; der Durchschnittserlös lag bei 7,30 EUR pro digitalem Ticket inkl. Frei- und Gebührenkarten für VIP, Presse etc. gemäß bestehenden Regelungen. Dies entspricht in etwa dem langjährigen Durchschnittserlös pro Eintrittskarte.

 

Die 3-stufige Preisstruktur für digitale Angebote soll auch in der Spielzeit 2021/2022 unverändert weitergeführt werden. Es ist keine allgemeine Preismaßnahme vorgesehen. Die Eintrittspreise des Theater Oberhausen wurden zuletzt gesamthaft zum 01. August 2016 angepasst.

 

Im Preisgefüge liegt das Theater Oberhausen weiterhin unterhalb der Schauspiel-Bühnen in Essen, Bochum und Dortmund. Im digitalen Bereich war das Theater Oberhausen mit der gestuften Preisstruktur Vorreiter und wird tlw. von anderen Bühnen (z.B. Bochum) nachgeahmt.

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