Berichtsvorlage - M/17/0393-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachdarstellung

 

Nach wie vor steigt die Zahl der unter 6-Jährigen Kinder in Oberhausen wie auch in ganz NRW. Dies hat zur Folge, dass die Zahl der Kinder mit einem Rechtsanspruch auf frühkindliche Betreuung und Förderung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr wächst und damit auch der Bedarf an weiteren Betreuungsplätzen für Kinder in Kindertageseinrichtungen (KTE) und Kindertagespflege (KTP).

Das Ziel ist es, allen Kindern gleiche Bildungschancen zu ermöglichen und familiengerechte Rahmenbedingungen zu schaffen. Um diese Zielperspektive zu erreichen, wird der Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder weiterhin prioritär forciert.

Planungsverantwortung der Stadt Oberhausen

Der Bereich 3-1/ Kinder, Jugend und Familie trägt als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe u. a. die Planungsverantwortung für die Ausgestaltung der Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege. Dies umfasst sowohl die quantitativen als auch qualitativen Aspekte in der Kindertagesbetreuung.

Seit Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes im Jahre 2007 ist der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe verpflichtet, für jedes Kindergartenjahr (KJ) eine bedarfsgerechte Planung zu Plätzen und Betreuungsumfängen zu erstellen. Mit Novellierung des KiBiz im Jahr 2020 hat sich die Aufgabenpalette der Jugendhilfeplanung erweitert und konkretisiert. So ist die Planung des Betreuungsangebotes auf die zu erwartenden Entwicklungen eines mehrjährigen Zeitraums auszulegen. Sie muss sozialräumlich und zielgruppenspezifisch erfolgen und auch die Betreuungsbedarfe von Familien in den Morgen- oder Abendstunden sowie an Wochenend- und Feiertagen und in Ferienzeiten berücksichtigen. Um diese Bedarfe zu erfassen gilt es, nicht nur demografische Modellrechnungen anzustellen, sondern darüber hinaus turnusmäßig Elternbefragungen durchzuführen. All dies soll eine Planung ermöglichen, die den Rechtsanspruch auf einen Platz in der Kindertagesbetreuung ab einem Jahr bis zur Einschulung sicherstellt. Diese Planung ist zum 15. März eines jeden Jahres mit der Meldung beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) abzuschließen, um die erforderlichen Betriebsmittel gemäß des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) zu sichern. Die Meldung beim LVR erfolgt auf der Grundlage der Beschlussfassung durch die entsprechenden Gremien der Stadt Oberhausen.

Bedarfsermittlung und -entwicklung in der Kindertagesbetreuung

In jedem Jahr erstellt der Bereich 3-1 anhand der Zahl der in Oberhausen lebenden Kinder unter sechs Jahren die sogenannte Bedarfskalkulation. Von diesen Kindern ausgenommen ist lediglich der Jahrgang der unter 1-Jährigen. Für diese Kinder wird auf die Daten der Bevölkerungsprognose zurückgegriffen.

Die Bedarfskalkulation dient der Ermittlung dessen, wie viele Betreuungsplätze für unter und über 3-Jährige zum darauffolgenden KJ in Oberhausen vorgehalten werden müssen, und welche Versorgungsquoten erreicht werden müssen, um den Bedarf zu decken. So wurde die Versorgungsquote der unter 3-Jährigen im Zuge der Bedarfskalkulation für das KJ 2021/22 von bislang 37 Prozent auf 42 Prozent angehoben. Die Zahl der unversorgten Kinder, die über das Online-Anmeldesystem Little Bird Betreuungsbedarf angemeldet haben, hat deutlich gemacht, dass hier eine höhere Versorgungsquote notwendig ist. Dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach sowohl im Bereich der unter 3-Jährigen als auch bezüglich der über 3-Jährigen fortsetzen. Hier gilt es aktuell, eine Versorgungsquote von 94 % zu erreichen. Es ist damit zu rechnen, dass die Versorgungsquoten sowohl für über-, als auch für unter 3-Jährige weiter angehoben werden müssen. Dies ist mit einer steigenden Nachfrage nach Betreuungsplätzen, insbesondere im Bereich der unter 3-Jährigen zu begründen. So zeigt sich, dass Familien ihre Kinder tendenziell immer früher in die Betreuung in KTE und KTP geben. Im Bereich der Kindertagespflege, die den größten Teil der U3-Plätze vorhält, besteht eine planerische Herausforderung in einer hohen Fluktuation von Kindertagespflegepersonen, die selbstständig tätig sind. Die Tagespflege kann daher nicht in gleichem Maße als feste Größe in eine mehrjährige Platzplanung einbezogen werden wie die Kindertageseinrichtungen. Der Ausbau in der Kindertagesbetreuung wird sich daher bis auf weiteres fortsetzen, um ein bedarfsgerechtes Angebot gemäß KiBiz schaffen zu können.

Zur Feststellung des konkreten KTE-Ausbaubedarfs, werden die tatsächlichen Kinderzahlen für das KJ den bereits existierenden Betreuungsplätzen für Kinder gegenübergestellt. Hierbei werden temporäre Lösungen wie Vorläufergruppen, Notgruppen oder die mit den Trägern ausgehandelten Platzausweitungen gemäß §28 Abs. 2 KiBiz nicht mitgerechnet, um ein klares Bild der noch zu schaffenden Plätze zu erzielen.

Zur Berechnung der zu berücksichtigten Kinder, die in einem KJ einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz haben, werden einzelne Jahrgänge betrachtet. Das bedeutet, es wird mit Hilfe der einzelnen Jahrgänge ermittelt, welches Alter die Kinder im betreffenden KJ erreichen. Zu Grunde gelegt werden hierbei nicht die Oberhausener Geburtenzahlen, sondern die zum Stichtag 31.12. des jeweiligen Vorjahres in Oberhausen lebenden Kinder. Zur Berechnung der Plätze der unter und über 3-Jährigen wird nach Geburtsjahr und –monat sowie dem Sozialraum, in dem die Kinder leben, differenziert.

Kinder, die nach dem Stichtag 31.12. geboren werden, fließen als Prognosewerte aus der aktuellen Bevölkerungsstatistik mit in die Berechnung ein. Somit werden alle Kinder, die im darauffolgenden KJ einen Rechtsanspruch auf Betreuung haben, in der Bedarfsermittlung berücksichtigt. 

Grundlage der Platzplanung zum laufenden KJ 2020/21

Die Bedarfskalkulation für das laufende KJ 2020/21 ergab, dass insgesamt 8.125 Betreuungsplätze für Kinder benötigt werden. Diese teilen sich auf 6.166 Plätze für über 3-Jährige und 1.959 Plätze für unter 3-Jährige auf. Zur Deckung dieses Bedarfes, ist nach dem oben beschriebenen Vorgehen, ein notwendiger Ausbau von insgesamt 804 Plätzen ermittelt worden.

Im März 2020 wurden für die Betriebskosten insgesamt 7.943 Betreuungsplätze für das KJ 2020/21 angemeldet, davon 5.916 für über 3-Jährige und 2.027 für unter 3-Jährige.

Die im Rahmen der Betriebskosten zum 15. März 2020 beim LVR angemeldeten 7.943 Plätze sind folgendermaßen unterteilt (vgl. Drucksache B/16/5431-01):

  1. Bereits vorhandene Plätze in bestehenden KTE und KTP gemäß Betriebserlaubnis durch den LVR (6.626 Plätze)
  2. Platzüberschreitungen, die mit den Trägern der KTE ausgehandelt wurden, zu unterscheiden in

- nicht genehmigungspflichtige Überschreitungen im Rahmen der Betriebserlaubnis gemäß § 28  Abs. 2 KiBiz (317 Plätze). Für jede Platzüberschreitung in Einrichtungen freier Träger zahlt die Stadt Oberhausen derzeit 110 Prozent des anfallenden Trägeranteils.
- durch den LVR genehmigungspflichtige Überschreitungen (20 Plätze)

  1. Temporär geschaffene Plätze in Vorläufergruppen (68 Plätze)
  2. Geplante Neu- und Erweiterungsbauten, die im laufenden KJ 2020/21 fertig gestellt werden sollen (912 Plätze).

 

Platzentwicklung im kommenden KJ 2021/22

Die oben beschriebene Datenlage beschreibt die Platzsituation des laufenden Kindergartenjahres. Parallel zu dieser Vorlage stehen die ‚Angebotsstrukturen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in Oberhausen zum Kindertageseinrichtungsjahr 2021/22‘ (Drucksache B/17/0374-01) zum Beschluss, die auf den Daten der Bedarfskalkulation 2021/22 fußen und das Angebot zum kommenden KJ darstellen.

Laut Bedarfskalkulation für das KJ 2021/22 werden bei einer Betreuungsquote von 94 Prozent im ü3-Bereich und 42 Prozent im u3-Bereich insgesamt 8.500 Betreuungsplätze benötigt, davon 6.263 Plätze für über 3-Jährige und 2.237 Plätze für unter 3-Jährige (s. Anlage). Es besteht weiterhin großer Ausbaubedarf, vor allem im Bereich der über 3-Jährigen (339 Plätze). Für die unter 3-Jährigen müssen insgesamt 156 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden. Die Verteilung der zusätzlich benötigten Plätze auf die Sozialräume gestaltet sich dabei sehr unterschiedlich. In kaum einem der Sozialräume ist das Verhältnis von unter 3-Jährigen und über 3-Jährigen so, dass neue Kindertageseinrichtungen entstehen könnten, die ein Hochwachsen der Kinder ermöglichen würden. Aus diesem Grund ist die Fachverwaltung zu einer sozialraumübergreifenden Platzplanung übergegangen. Wurden Angebotsstrukturen und Neubauprojekte bislang auf Sozialraumebene geplant, so erfolgt die Planung nunmehr aufgeteilt in Oberhausen Süd (SR 71 Oberhausen - Mitte/Styrum, SR 72 - Oberhausen Ost, SR 73 Alstaden/Lirich) und Oberhausen Nord (SR 74 – Sterkrade Mitte, SR 75 – Sterkrade Nord, SR 76 – Osterfeld).

Wie anhand der aktuellen sowie der im kommenden KJ zu erwartenden Platzentwicklung bereits deutlich geworden ist, verzögert sich der Ausbau von benötigten Betreuungsplätzen gegenüber dem Bedarf. Obgleich die notwendigen Planungs- und Prüfungsprozesse fortlaufend von der Fachverwaltung angestoßen und intensiv begleitet werden, kommt es immer wieder zu Verzögerungen an den unterschiedlichsten Stellen. Beispielhaft seien hier lange Wartezeiten im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens, Verzögerungen in der Beauftragung geeigneter Unternehmen oder aber Lieferschwierigkeiten einzelner Bauelemente genannt.

Unversorgte Eltern gemäß Little Bird

Durch die Ergebnisse der Bedarfskalkulation wird deutlich, dass in Oberhausen unverändert nicht ausreichend Betreuungsplätze vorhanden sind. Ein Blick auf die unversorgten Eltern, die im Online-Anmeldesystem Little Bird auf einen Betreuungsplatz für ihr Kind warten, verschärft dieses Bild jedoch weiter.

Von den Kindern, deren Eltern zum 01. August 2020 Bedarf angemeldet haben, haben mit Stand 01. Januar 2021 rund 1.630 Kinder kein Platzangebot erhalten. Davon sind rund 870 Kinder unter drei Jahre und 760 Kinder über drei Jahre alt. Seit Januar 2021 besteht keine Möglichkeit mehr, Familien, die einen Betreuungsplatz benötigen, einen solchen zuzuweisen, da das Delta der freien Plätze nunmehr erschöpft ist. Erst, wenn die aktuell im Bau befindlichen Neu- und Erweiterungsbauten fertig gestellt sind, wird es im laufenden KJ wieder möglich sein, Betreuungsplätze zu vergeben.

Von den angemeldeten 912 Betreuungsplätzen in Neu- und Erweiterungsbauten sind zum 1. Januar 2021 95 Plätze faktisch geschaffen und belegt. 817, der im KJ 2020/21 angemeldeten Plätze befinden sich nach wie vor im Bau und können erst nach Abschluss der Baumaßnahmen an Kinder vergeben werden. Dies wird Schritte für Schritt im ersten Halbjahr 2021 geschehen. Da darüber hinaus eine kurzfristige Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze nicht möglich ist, werden auch nach Abschluss der derzeitigen Bauprojekte weiterhin rund 720 Kinder im laufenden KJ unversorgt bleiben.

Aus diesem Grund arbeitet die Fachverwaltung weiterhin mit Hochdruck am Ausbau zusätzlicher Betreuungsplätze. So werden für das KJ 2021/22 445 weitere Plätze in Neu- und Erweiterungsbauten angemeldet und auch für das KJ 2022/23 werden bereits jetzt 120 zusätzliche Plätze geplant.

Der Bereich 3-1/Kinder, Jugend und Familie arbeitet daher fortlaufend mit dem an weiteren Lösungen. Regelmäßig finden hierzu gemeinsame Jour Fixe Termine zur Ausbauplanung KTE im Dezernat 3 mit dem Beigeordneten Herrn Schmidt statt. Darüber hinaus erfolgen weitere Treffen unter Beteiligung anderer Fachverwaltungen wie z. B. Bereich 5-1/Stadtplanung und Stadtentwicklung.

SBO - Immobilienmanagement arbeitet eng mit der Bauverwaltung im Dezernat 5/Umwelt, Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und -planung zusammen, um geeignete Grundstücke in den jeweiligen Sozialräumen anbieten bzw. finden zu können.

Der Bereich 3-1/Kinder, Jugend und Familie führt mit verschiedenen anerkannten Trägern der Jugendhilfe sowie mit Investoren Gespräche, um dauerhafte Lösungen zu schaffen.

Der Ausbau der Kindertagesbetreuung ist dauerhafter Tagesordnungspunkt der Facharbeitsgruppe Kindertageseinrichtungen/ Kindertagespflege nach § 78 SGB VIII (AG KTE/ KTP).

Maßnahmenplanung

Unter Berücksichtigung des bereits laufenden Ausbaus in KTE müssen in ganz Oberhausen im KJ 2021/22 noch 23 zusätzliche Gruppen geschaffen werden. Davon fallen 12 Gruppen auf den Planungsbereich Oberhausen Süd und 11 Gruppen auf den Bereich Oberhausen Nord. Um diese Gruppen zu schaffen müssen insgesamt vier weitere KTE entstehen.

Oberhausen Süd:  Sozialraum 71 – Oberhausen Mitte/Styrum, Sozialraum 72 – Oberhausen Ost, Sozialraum 73 – Alstaden/Lirich

Der Ausbaubedarf im Kindertageseinrichtungsjahr 2021/2022 beträgt in Oberhausen Süd über die bereits laufenden Baumaßnahmen hinaus 240 Plätze, davon 190 Ü3-Plätze und 50 U3-Plätze. Dies entspricht zwei 6-gruppigen KTE mit jeweils 50 U3 und 95 Ü3-Plätzen.

Aktuell liegt der Fachverwaltung hierzu ein konkretes Grundstücksangebot, Straßburger Str. 65, vor. Zurzeit wird geprüft, ob dies als Standort für eine 6-gruppige KTE geeignet ist. Darüber hinaus steht derzeit keine weitere adäquate Fläche für eine zweite Einrichtung zur Verfügung.

Überblick über die bereits in der Profilplanung 2020/2021 und 2021/2022  eingerechneten Baumaßnahmen in Oberhausen Süd

Max-Planck-Ring (Investorenmodell)

Neubau KTE, insges. 7 Gruppen, davon 4 Gruppen Betriebskita der Firma Gehring Group  und 3 Gruppen öffentlich (5 U3/65 Ü3), Träger Kinderzentren Kunterbunt (KiKu).

Geplante Fertigstellung war ursprünglich im Laufe des KJ 2020/2021 vorgesehen. Diese verschiebt sich jedoch auf voraussichtlich Mitte 2022, da die Prüfung der eingereichten Bauvoranfrage aufgrund zahlreicher Klärungsbedarfe erst nach 7 monatiger Bearbeitungszeit positiv beschieden werden konnte. Der eigentliche Bauantrag konnte somit erst Mitte Dezember 2020 eingereicht werden und befindet sich derzeit in Prüfung und Bearbeitung.

Rechenacker 77, Städt. KTE Rechenacker

Erweiterung der bestehenden Einrichtung um zusätzlich 2 Gruppen (50 Ü3-Plätze) durch einen Neubau.

Der Rohbau ist abgeschlossen und verklinkert. Leider verzögert sich die Fensterlieferung und erfolgt voraussichtlich im Februar 2021. Die Fertigstellung verschiebt sich voraussichtlich von Mai 2021 auf Juli 2021.

Drei Knappen (Investorenmodell)

Neubau KTE mit 8 Gruppen (40 U3/108 Ü3), Träger Stepke Richtig gute KiTa (StepKids).

Der Baubeginn war für Mitte bis Ende März vorgesehen, verzögerte sich aber, da sich aufgrund der Corona-Krise der Eintrag der Grundschuld im Grundbuch beim Amtsgericht verzögerte. Anfang August wurde nunmehr mit der Baumaßnahme begonnen. Geplante Fertigstellung Mitte 2021, die Inbetriebnahme ist zum 01.08.2021 vorgesehen.

Schladstr. (ehemalige Stötznerschule) (Investorenmodell)

Neubau KTE mit 6 Gruppen (20 U3/110Ü3) auf dem Gelände des ehemaligen Schulhofes, da das Bestandsgebäude für einen Umbau in eine KTE nicht geeignet ist, Träger Stepke Richtig gute KiTa (StepKids).

Der Bauantrag für den zu errichtenden KTE-Neubau wurde Anfang Dezember 2020 eingereicht, die Genehmigung bleibt nunmehr abzuwarten. Die Fertigstellung ist im Laufe des Kindergartenjahres (KJ) 2021/2022 vorgesehen.

 Alstadener Str.33-35, KTE Ziegelsteinchen (Investorenmodell)

Umbau eines ehemaligen Ladenlokals in eine KTE mit 6 Gruppen (30 U3/77 Ü3), Träger Stepke Richtig gute KiTa (StepKids).

Mit der Baumaßnahme wurde am 01.04.2020 begonnen, aufgrund einiger Verzögerungen bei verschiedenen Gewerken kann der ursprünglich anvisierte Fertigstellungstermin 01.02.2021 nicht eingehalten werden und verschiebt sich auf voraussichtlich April 2021.

Lickenberg, ehem. Ruhrschule (Investorenmodell)

Neubau KTE mit 6 Gruppen (25 U3/95 Ü3), Träger Löwenzahn e. V.

Mit der Baumaßnahme wurde Anfang September 2020 begonnen und läuft bisher ohne Verzögerungen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für Herbst 2021 geplant.

KTE Löwenzahn (Ottilienstr.)

Erweiterung der vorhandenen Kindertageseinrichtung (5 U3/28 Ü3) durch den Ankauf des Gebäudes Trivium.

Mit Ratssitzung vom 17.02.2020 hatte der Rat der Stadt Oberhausen den Verkauf der Immobilie an die Lima GmbH beschlossen. Der Träger hat von den insgesamt 33 zusätzlichen Plätzen bereits 20 Plätze im Bestandsgebäude zum 01.08.2020 geschaffen. Derzeit laufen die Planungen für die Schaffung der noch fehlenden 13 Plätze im Trivium Gebäude.

Oberhausen Nord: Sozialraum 74 – Sterkrade Mitte, Sozialraum 75 – Sterkrade Nord, Sozialraum 76 – Osterfeld

Der Ausbaubedarf im Kindertageseinrichtungsjahr 2021/2022 beträgt über die bereits laufenden Baumaßnahmen hinaus 200 Plätze, davon 145 Ü3-Plätze und 55 U3-Plätze. Dies entspricht einer 5-gruppigen KTE mit 25 U3 und 70 Ü3-Plätzen und einer 6-gruppigen KTE mit 30 U3 und 75 Ü3-Plätzen.

Als Standorte für die beiden vorgenannten Einrichtungen sind für die 5-gruppige Einrichtung zum einen die ehemalige Robert-Koch-Schule, Hertastr. 35, in Oberhausen-Osterfeld und für die 6-gruppige Einrichtung zum anderen das Grundstück Neukölner Str., in Sterkrade-Nord vorgesehen.

Überblick über die bereits in der Profilplanung 2020/2021 und 2021/2022 eingerechneten Baumaßnahmen:

Steinbrinkstr. 170, KTE Fröbel - Sterkrade Mitte (Investorenmodell)

Neubau KTE mit 6 Gruppen (32 U3/77 Ü3), Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH.

Ursprünglich war die Fertigstellung für Herbst 2020 geplant, die Baumaßnahme hat sich jedoch aus verschiedenen Gründen, z. B. aufgrund von Corona nicht einzuhaltenden Lieferfristen, verzögert. Die Fertigstellung und Übergabe der Einrichtung an den Träger ist nunmehr für April 2021 vorgesehen.

Karlstr. 14-16, KTE Edelsteinchen (Investorenmodell)

Umbau eines ehemaligen Schreinerbetriebes in eine KTE mit 5 Gruppen (20 U3/67 Ü3), Träger Stepke Richtig gute KiTa (StepKids).

Mit der Baumaßnahme wurde im April 2020 begonnen. Sie läuft soweit planmäßig. Der Fertigstellungstermin ist für den 01.08.2021 vorgesehen.

Obere Brüderstr./Beethovenstr., KTE Grashüpfer (Investorenmodell)

Neubau KTE mit 7 Gruppen (38 U3/90 Ü3), Träger Grashüpfer.

Die Baugenehmigung konnte bisher nicht erteilt werden. Aktuell muss eine Nachbarschaftsbefragung bzgl. des Zufahrtsweges unter dem „Gebot der Rücksichtnahme“ durchgeführt werden. Dem Träger wurde von Seiten des Bereichs Stadtplanung angeboten, diese im Rahmen der Amtshilfe durchzuführen.

Ev. KTE Mozartstr. (Evangelische Kirchengemeinde Holten-Sterkrade)

Das jetzige Gemeindehaus soll in eine 3-gruppige Kindertageseinrichtung umgebaut werden. Hier werden zusätzlich 2 Gruppen mit insgesamt 45 Plätzen 5 U3 und 40 Ü3-Plätze) geschaffen. Gleichzeitig wird der derzeitige Standort an der Steinbrinkstr. mit nur 1 Gruppe aufgelöst und zur Mozartstr. verlagert.

Seitens der Umweltschutzbehörde gibt es noch Klärungsgbedarfe, die zur Zeit in der Prüfung sind. Aktuell wird ein eventueller Bodenbelastungsverdacht geprüft.

Dienststr. 107, Städt. KTE Biefang

Erweiterung der bestehenden Einrichtung um zusätzlich 2 Gruppen (50 Ü3-Plätze) durch einen Neubau.

Die Bauabnahme erfolgte am 15.12.2020. Die endgültige Fertigstellung erfolgt im Februar, die Inbetriebnahme ist zum 01.03.2021 beabsichtigt.

Darüber hinaus erfolgt noch eine Erweiterung der Einrichtung um weitere 15 Ü3-Plätze in Form einer „Waldgruppe“. Hierzu wird eine Blockhütte als Schutzhütte auf der Fläche zwischen dem Außengelände der Bestandseinrichtung und dem öffentlichen Bolzplatz errichtet. Die Planungen sind soweit abgeschlossen, der Bauantrag wird kurzfristig eingereicht. Die Fertigstellung ist voraussichtlich Frühjahr/Sommer 2021. 

 Bahnstr. 70, Städt. KTE Holten 

Die Einrichtung erhält eine zweite Erweiterung um insgesamt 50 Plätze Ü3 (2 Gruppen à 25 Plätze).

Hierzu wird auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Anbaus parallel zur Straße ein zweiter Anbau auf dem Grundstück erfolgen. Anfang August 2020 wurde der entsprechende Bauantrag gestellt, eine Baugenehmigung liegt jedoch noch nicht vor. Sobald diese erteilt ist wird mit der Baumaßnahme begonnen.

Arnheimer Str. 31, ev. KG Schmachtendorf

Die bestehende Einrichtung wird um eine Gruppe (25 Plätze Ü3) erweitert.

Die Baumaßnahme steht unmittelbar vor dem Abschluss.

 Ackerstr., Städt. KTE Ackerstr.

Erweiterung der bestehenden Einrichtung um zusätzlich 2 Gruppen (6 U3 und 39 Ü3-Plätze) durch einen Neubau.

Die Fertigstellung war ursprünglich für Februar 2021 vorgesehen, diese verschiebt sich das Gebäude betreffend geringfügig auf ca. Mitte März 2021. Im Anschluss daran muss die Baustellenzufahrt zurückgebaut und die eigentliche Zuwegung gelegt werden, so dass die endgültige Fertigstellung für Mai 2021 geplant ist.

Kath. KTE St. Pankratius, Nürnberger Str. (Investorenmodell)

An diesem Standort soll eine Einrichtung mit insgesamt 5 Gruppen entstehen. Derzeit werden hier drei Gruppen geführt, nach Fertigstellung sollen die zwei Gruppen aus der jetzigen KTE St. Marien Rothebusch, Michalidesstr., hierher umziehen, da der Standort aufgegeben wird. Es entstehen keine zusätzlichen Plätze. Fertigstellung voraussichtlich im Kindergartenjahr 2021/2022.

KTE Grashüpfer, Kapellenstr. (Investorenmodell)

Einrichtung einer Dependance zur bestehenden 2-gruppigen Einrichtung im Gebäude Volksgartenweg 29, Kooperation der Vereine Grashüpfer e. V. und DJK Arminia Klosterhardt 1923 e. V.

Konkrete Planungen laufen derzeit, mit einer Fertigstellung ist voraussichtlich zum Kindergartenjahr 2021/2022 zu rechnen.

Darüber hinaus geplante, aber noch nicht angemeldete Baumaßnahmen

Lindnerstr. 120, KTE Fröbel (Investorenmodell)

Neubau KTE mit 6 Gruppen (22 U3/92 Ü3), Träger FRÖBEL Bildung und Erziehung gGmbH.

Da sich der ursprüngliche Investor AL Kitabau und der Grundstückseigentümer über die Konditionen nicht einig werden konnten, wird letzterer selbst als Investor die Maßnahme umsetzen. Es haben bereits Gespräche aller Beteiligten, Investor, Träger und Fachverwaltung hierzu gegeben. Zurzeit laufen die konkreten Planungen. Durch den Wechsel verzögert sich die Fertigstellung der Einrichtung auf 2022, beabsichtigt ist diese zum 01.08.2022.

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Anlagen

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