Berichtsvorlage - M/17/0434-01

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Drucksache Nr. M/16/5834-01

Umsetzung von zwei Naturschutzprojekten in Osterfeld und Sterkrade mit Fördermitteln des Landes im Rahmen des „Aktionsprogramms Grüne Lückenschlüsse“

 

Sachdarstellung

 

Das im Rahmen des Förderprogrammes „Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse“ zu 100 % aus Landesmitteln des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) finanzierte Förderprojekt

 

• Stärkung des LSG Reinersbachtal in Oberhausen als Trittstein im regionalen Biotopverbund

- Besucherlenkung im Unteren Reinersbachtal in Oberhausen -

 

wurde den politischen Gremien bereits im vergangen Jahr 2020 in den August- bzw. Septembersitzungen vorgestellt. Die detaillierte Beschreibung der Maßnahmen sowie des Hintergrundes des Förderprogrammes ist der Berichtsvorlage M/16/5834-01 aus dem Jahr 2020 zu entnehmen. Der von der Bezirksvertretung Sterkrade in der Sitzung am 03.09.2020 erbetene erläuternde Ortstermin konnte aufgrund der angespannten Corona-Lage bisher nicht stattfinden, so dass die Maßnahmen nun erneut vorgestellt werden und über den Stand der Umsetzung berichtet wird. Eine Begehung in Form eines Informationsspaziergangs wird angeboten, sobald die Corona-Situation es zulässt.

 

Das Konzept zur Besucherlenkung im Unteren Reinersbachtal wurde durch die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet im Rahmen des Pflege- und Entwicklungsplans für das Landschaftsschutzgebiet (LSG) Reinersbachtal erarbeitet. Es dient dem Erhalt und der Förderung von mehreren gesetzlich geschützten Biotopen sowie der Stärkung und Sicherung der biologischen Vielfalt, die durch Störungen infolge eines starken Besucherdrucks massiv gefährdet ist. Nachdem der Landschaftsbeirat dem Konzept mit verschiedenen Maßnahmen grundsätzlich zugestimmt hatte, wurde es im Dezember 2017 im Umweltausschuss und in der Bezirksvertretung präsentiert. Den Bürgerinnen und Bürgern wurde das Konzept im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 04.07.2017 in der Stadtteilbibliothek Sterkrade vorgestellt, Anregungen aus der Bevölkerung wurden aufgegriffen und so weit möglich eingearbeitet. Über die nun im Rahmen des Förderprogrammes durchgeführten Maßnahmen wurde die Öffentlichkeit vor Beginn der Arbeiten im Herbst durch entsprechende Berichterstattung in der örtlichen Presse, im Stadtmagazin Oh! und auf der Homepage der Stadt Oberhausen informiert.

 

Die Teilmaßnahmen „Einmalige Entsorgung von illegal deponierten Gartenabfällen“ und „Einbau von bodennahen Leitelementen aus Holz zur Besucherlenkung auf festgelegten Trampelpfaden“ wurden im vergangenen Monat umgesetzt. Die Arbeiten wurden im Rahmen einer ökologischen Baubegleitung durch die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet, begleitet. Die Umsetzung der Teilmaßnahme „Aufstellung von Informationstafeln an den Hauptzugängen des LSG“ erfolgt in naher Zukunft.

 

Ein Mitarbeiter der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet berichtet in der Sitzung mündlich über die Durchführung der bereits umgesetzten Teilmaßnahmen und stellt die Entwürfe der Hauptinformationstafeln vor.

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